Titelverteidiger Italien gewinnt trotz Patzer sein Auftaktspiel gegen Albanien
VonStefan Schmid
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Albanien verliert trotz Blitzstart gegen Italien. Das zweite Spiel der Gruppe B bei der EM 2024 im Ticker zum Nachlesen.
Italien – Albanien 2:1 (2:1)
Nach Patzer in der Anfangsphase: Italien dreht Spiel und verwaltet dann
Der Ticker zum Nachlesen
Dortmund – Im arg zusammengeschrumpften Stadion von Borussia Dortmund trifft zum EM-Tagesabschluss der amtierende Europameister Italien auf Albanien. In der starken Gruppe B gilt es für das Team von Trainer Luciano Spalletti, die Pflichtaufgabe zu erfüllen, ehe im weiteren Turnierverlauf der Squadra Azzurra die größeren Brocken kommen.
Italien gegen Albanien bei der EM 2024: Die Rollen sind klar verteilt
Albanien ist der klare Außenseiter der Gruppe B, die neben den Italienern mit Spanien und Kroatien aufwartet. Dementsprechend niedrig dürfte die Erwartungshaltung bei den Albanern sein. Ein wenig Hoffnung macht jedoch die überstandene Qualifikation, in der man sich unter anderem gegen Tschechien und Polen als Gruppenerster durchsetzen konnte.
Weniger gut schlugen sich da die Italiener, die sich mit einem 0:0 gegen die Ukraine am letzten Quali-Spieltag gerade noch so für die Europameisterschaft qualifizieren konnten. Nichtsdestoweniger gehen die Titelverteidiger als Favorit in ihr erstes Gruppenspiel und in die Fußball-EM 2024 (alle Partien in der Übersicht finden Sie in unserem EM-Spielplan).
Albanische Fans in Dortmund in der Überzahl – Bundesliga-Legionär gegen Italien wohl nur auf der Bank
Wenn auch auf dem Papier zunächst als Außenseiter auftretend, wollen die Albaner am Samstag ab 21 Uhr (hier zu den Stream- und TV-Infos) alles geben. Nationaltrainer Sylvinho baut dafür auch auf die albanische Fan-Überzahl im auf 62.000 Plätze zusammengeschrumpften Stadion in Dortmund (regulär: 81.365 Plätze): „Das bedeutet uns sehr viel, dass so viele Albaner da sind. Es ist eine große Ehre.“
Daran mitwirken, die Überraschung zu schaffen, wird Bundesliga-Legionär Klaus Gjasula (SV Darmstadt) wohl zunächst nicht. Auf der Sechs hat er mit Ylber Ramadami (US Lecce) und Kristjan Asllani (Inter Mailand) zwei Spieler vor sich, die in der vergangenen Saison ausgerechnet in der italienischen Serie A ihr Geld verdienten.
Stadien der EM 2024: Kuriose Namen für die zehn deutschen Arenen
Italien-Legende Buffon setzt auf das Zeichen Dortmund
Obwohl auf den Rängen mit mehr Albanern als Italienern gerechnet wird, sieht Torhüter-Legende Gianluigi Buffon den Austragungsort als positives Zeichen. Mit Dortmund verbindet er „Gänsehautmomente“ – im WM-Halbfinale 2006 gewannen die späteren Weltmeister um Buffon gegen das DFB-Team. Als Delegationsleister kehrt er nun an diesem Ort zurück. Im Gepäck ist die Hoffnung, dass Italien dort den Grundstein für einen nächsten Triumph legen kann. (sch/dpa)
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