Finale in Budapest

Elfmeter-Krimi: FC Sevilla gewinnt Europa League gegen AS Rom – Weltmeister trifft im zweiten Versuch

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Der FC Sevilla hat die Europa League gewonnen.
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Der FC Sevilla gewinnt das Finale der Europa League gegen die AS Rom im Elfmeterschießen. Das Endspiel aus Budapest im Ticker zum Nachlesen.

+++ Der FC Sevilla ist Europa-League-Sieger, der Rekordtitelträger gewinnt zum siebten Mal die Trophäe. Die Andalusier setzen sich in einem Krimi im Elfmeterschießen mit 4:1 gegen die AS Rom durch, nach Ablauf der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden. Weltmeister Montiel, der den entscheidenden Elfmeter verwandelte, war zunächst an Torwart Rui Patricio gescheitert, durfte dann aber noch einmal antreten. Der Schiedsrichter hatte ein Vergehen des Torhüters erkannt, der wohl nicht mit einem Fuß auf der Torlinie stand. Roms Trainer José Mourinho verliert in seinem sechsten Europapokalfinale erstmals ein Endspiel, im Vorjahr hatten die Italiener noch in der Conference League triumphiert.

FC Sevilla – AS Rom 1:1 (0:1); 4:1 i.E.

FC Sevilla Aufstellung:Bono - Jesus Navas (95. Montiel), Badé, Gudelj (120.+8 Marcao), Alex Telles (95. Rekik) - Fernando (120.+9 Jordan), Rakitic - Ocampos, Oliver Torres (46. Lamela), Bryan Gil (46. Suso) - En-Nesyri
AS Rom Aufstellung:Rui Patricio - Mancini, Smalling, Ibanez - Celik (91. Zalewski), Cristante, Matic (120. Bove), Spinazzola (106. Llorente) - Pellegrini (106. El Shaarawy) - Dybala (68. Wijnaldum), Abraham (75. Belotti)
Tore:0:1 Dybala (35.), 1:1 Mancini (Eigentor, 55.)

Sevilla trifft: Weltmeister Montiel verwandelt im zweiten Versuch. Der FC Sevilla ist Europa-League-Sieger 2023.

Sevilla vergibt: Montiel scheitert an Rui Patricio. Der Elfmeter wird aber wiederholt, weil Rui Patricio nicht mit einem Fuß auf der Linie war.

Rom vergibt: Ibanez scheitert am Pfosten. Bono war wohl noch mit den Fingerspitzen dran.

Sevilla trifft: Rakitic verwandelt links unten zum 4:2.

Rom vergibt: Mancini, der Eigentorschütze, scheitert an Bono. Ist das bitter!

Sevilla trifft: Lamela erzielt das 3:2.

Rom trifft: Cristante trifft zum 2:2 unten links ins Eck.

Sevilla trifft: Ocampos erzielt das 2:1, schickt Patricio in die falsche Ecke.

+++ Es wird auf das Tor der Fans aus Sevilla geschossen. Ocampos beginnt.

+++ Jetzt kommt es auf die beiden Torhüter an: Bono für Sevilla und Rui Patricio für die Roma. Ist das ein Nervenkitzel!

SCHLUSSPFIFF: Es gibt Elfmeterschießen.

120. Minute +12: Wahnsinn! Smallings Kopfball fällt nochmal auf die Latte von Sevillas Tor.

120. Minute +10: Überflüssiges Foul von Lamela an Ibanez rechts vor dem Strafraum. Sevilla kann die Flanke gerade so klären.

120. Minute +8: Gudelj schleppt sich selbst vom Platz und wird durch Marcao ersetzt. Zudem kommt Jordan für Fernando.

120. Minute +5: Jetzt muss Sevillas Gudelj am Knie behandelt werden. Das Europa-League-Finale könnte sich bis in den nächsten Tag ziehen.

120. Minute +3: Aussichtsreiche Freistoßsituation für Rom. Doch Zalewskis Flanke von rechts wird von Sevilla geklärt.

120. Minute +2: Montiel bricht im römischen Strafraum durch, doch die Hereingabe kommt nicht zum Mitspieler. Da war mehr drin.

120. Minute: Matic wird erlöst und durch den gebürtigen Römer Bove ersetzt. Es gibt sechs Minuten Nachschlag.

119. Minute: Matic setzt sich wieder auf den Boden und erzwingt eine Unterbrechung. Die Andalusier regen sich auf. Roma-Trainer Mourinho zettelt kurz darauf eine Rudelbildung an, kurz darauf haben sich die Gemüter aber wieder beruhigt.

117. Minute: Matic liegt am Boden und muss sich behandeln lassen. Die Spieler gehen nun auf dem Zahnfleisch. Die Hitze in Budapest tut hier ihr Übriges.

115. Minute: Die Roma verlagert das Spiel nun weiter weg vom eigenen Tor, ohne sich jedoch echte Chancen herauszuspielen. Noch fünf Minuten bis zum Elfmeterschießen.

109. Minute: Lamela ist in guter Position zentral Richtung Tor, als ihn Ibanez von hinten stößt. Der Schiedsrichter pfeift Offensivfoul. Richtige Entscheidung. Lamela hatte den Ellenbogen ausgefahren und seinen Gegenspieler im Gesicht getroffen. Ibanez muss länger auf dem Feld behandelt werden.

106. Minute: Die zweite Hälfte der Verlängerung läuft.

HALBZEIT VERLÄNGERUNG: Die Kräfte bei beiden Mannschaften schwinden. Mourinho schwört die Roma in der Pause nochmal energisch auf den Schlussspurt ein. Sollte es nach der Verlängerung noch immer unentschieden stehen, muss das Elfmeterschießen über den Europa-League-Sieger entscheiden.

105. Minute +1: Matic verursacht eine unnötige Ecke. Sevillas Rakitic schlägt den Flankenball aber viel zu lang.

103. Minute: Sevilla dominiert das Geschehen, wirklich zwingend werden die Andalusier aber nicht mehr.

99. Minute: Die Römer machen in der Verlängerung wieder einen stabileren Eindruck in der Defensive. Trainer José Mourinho hat in der Pause wohl an den richtigen Stellschrauben gedreht.

95. Minute: Weltmeister Montiel und der Ex-Herthaner Rekik kommen für Sevillas Kapitän Jesus Navas und Alex Telles.

93. Minute: Die ersten Krämpfe kommen. Alex Telles setzt sich nach einem langen Sprint auf den Boden und sehnt seine Auswechslung herbei.

91. Minute: Die Verlängerung läuft.

ABPFIFF: Es gibt die Verlängerung in Budapest. Das Europa-League-Finale zwischen dem FC Sevilla und der AS Rom steht nach regulärer Spielzeit 1:1. In den kommenden 30 Minuten oder einem Elfmeterschießen muss nun die Entscheidung fallen, wer Nachfolger von Eintracht Frankfurt wird.

90. Minute +6: Suso versucht es aus der Distanz. Rui Patricio kann den scharfen Schuss nur abprallen lassen. Das war eng.

90. Minute +5: Sevilla ist in der zweiten Halbzeit klar besser, mehr als der Ausgleich war bislang aber nicht drin. Geht da noch was vor der möglichen Verlängerung?

90. Minute +2: Suso setzt sich auf rechts mit einem Doppelpass durch und bringt die Flanke. Doch Nesyri kommt mit dem Kopf wieder nicht ganz über den Ball.

90. Minute: Es gibt sechs Minuten Nachschlag. Setzt eine der Mannschaften noch den Lucky Punch?

89. Minute: Vieles deutet jetzt auf eine Verlängerung hin. Sevilla sucht aber weiterhin die Entscheidung innerhalb der regulären Spielzeit.

86. Minute: Ibanez wirft sich mit dem Kopf in Susos Distanzschuss. Beide Teams kämpfen für ihren großen Traum.

83. Minute: Riesen-Parade von Bono, der gegen Belotti hält.

81. Minute: Jetzt fordern die Römer Elfmeter. Doch der Arm von Fernando ist angelegt, allerdings zuckt der Arm leicht zur Seite. Kein Elfmeter.

80. Minute: Sevilla bleibt am Drücker und schnürt die Roma tief in der eigenen Hälfte ein. Smalling muss zwei Flanken entschlossen klären.

Rom im Glück: VAR kassiert Elfmeter ein

76. Minute: Elfmeter, kein Elfmeter? Roms Ibanez bringt Ocampos im Strafraum zu Fall, spielt aber ganz leicht den Ball. Schiedsrichter Taylor zeigt sofort auf den Punkt, revidiert seine Entscheidung aber nach Ansicht der Video-Bilder.

71. Minute: Wieder segelt eine brandgefährliche Navas-Flanke durch den Römer Strafraum. Sevilla ist hier drauf und dran das Spiel zu drehen.

68. Minute: Mourinho reagiert und nimmt den Torschützen Paulo Dybala vom Feld. Es wird defensiver, Georginio Wijnaldum kommt in die Partie.

67. Minute: Irre Szene in Sevillas Strafraum. Nach einem Pellegrini-Freistoß hält Bono reaktionsschnell gegen Abraham, danach entsteht ein wildes Rumgestochere, bis der Ball aus der Gefahrenzone geklärt ist.

64. Minute: Die Roma gewinnt den Ball tief in der gegnerischen Hälfte, doch Dybala kommt aus dem Tritt.

62. Minute: Die Roma meldet sich wieder an. Dybala flankt nach einem abgeblockten Pellegrini-Freistoß in den Strafraum, wo Smalling am höchsten steigt. Doch Sevilla-Keeper Bono fängt den Kopfball locker ab.

59. Minute: Die Andalusier drücken weiter aufs Gaspedal, eine Flanke nach der anderen rauscht durch den Römer Strafraum. Die Mourinho-Elf muss jetzt höllisch aufpassen.

Ausgleich kurz nach der Pause: Sevilla jubelt dank Eigentor

55. Minute: TOOOOOOOOR für den FC Sevilla! 1:1. Eigentor. Jesus Navas flankt scharf vors Tor, mehrere Spieler verpassen den Ball, bis Mancini diesen im eigenen Tor unterbringt.

52. Minute: Sevilla kommt gut aus der Pause. Nach schöner Kombination bedient Lamela Alex Telles, der knapp über das Tor schießt.

50. Minute: Ocampos und Sevilla reklamieren Handspiel nach einer Flanke, nach kurzem Check geht es aber weiter.

46. Minute: Die zweite Halbzeit läuft. Sevilla wechselt zweimal: Für Bryan Gil und Oliver Torres kommen Suso und Lamela.

HALBZEIT: Die Roma führt zur Pause verdient mit 1:0 gegen den FC Sevilla dank des Treffers von Paulo Dybala. Kurz vor dem Seitenwechsel hat die Mourinho-Elf aber Glück, als der Ex-Schalker Ivan Rakitic nur den Pfosten trifft. Beide Teams schenken sich nichts, vor allem zu Beginn gab es viele harte Fouls.

Sevilla verpasst Ausgleich: Rakitic trifft nur den Pfosten

45. Minute +6: Sevilla im Pech, Roma im Glück! Rakitic nimmt einen Querpass direkt und nagelt das Leder an den Innenpfosten. Roms Torhüter Rui Patricio hat Glück, dass der Ball nicht an seinem Rücken abprallt.

45. Minute +4: Sevilla drängt noch vor der Pause auf den Ausgleich, doch die Roma präsentiert sich in der Defensive sattelfest.

44. Minute: Pellegrini sieht Gelb für eine dreiste Schwalbe. Der Italiener tunnelt Rakitik und lässt sich dann einfach fallen, Schiedsrichter Anthony Taylor fällt nicht darauf herein.

43. Minute: Beste Chance für Sevilla. En-Nesyri kann den Eckball von Rakitic nicht drücken und trifft über den Kasten.

40. Minute: Die Roma spielt mit der Führung im Rücken und angepeitscht von den zahlreich mitgereisten Tifosi wie aufgedreht. Sevilla hat hier ein Auswärtsspiel.

Erster Treffer in Budapest: Dybala bringt Rom in Führung

35. Minute: TOOOOOOOR für die AS Rom. Die Römer gewinnen in der gegnerischen Hälfte den Ball und Mancini schickt direkt Dybala steil. Der Argentinier fackelt nicht lange und schiebt zur Führung ein. Damit hat José Mourinho wieder einmal sein goldenes Händchen bewiesen, denn Dybala stand verletzungsbedingt zuletzt Anfang April in der Startelf. Mourinho wollte auf den Weltmeister heute aber nicht verzichten.

32. Minute: Abraham liegt im Strafraum am Boden und hält sich den Kopf. Der VAR überprüft die Szene auf einen potenziellen Elfmeter. Zuvor hatte Gudelj gegen den Roma-Stürmer zuerst den Ball gespielt. Kein Strafstoß.

30. Minute: Es kommt kaum Spielfluss auf aufgrund der vielen Unterbrechungen. Die Roma hatte durch Spinazzola die einzige Torchance der Partie.

25. Minute: Schon wieder hat es gekracht. Smalling schubst En-Nesyri in seinen Kollegen Ibanez, der am Kopf getroffen wird. Ein brutales Finale bislang.

22. Minute: Jetzt hält sich Ocampos den Kopf, nachdem er den Ellenbogen von Roms Matic in den Nacken gerammt bekommen hatte. Der Serbe sieht zu Recht den gelben Karton.

17. Minute: Auch Telles und Celik knallen in einem Luftzweikampf mit den Köpfen aneinander. Der türkische Rechtsverteidiger der Roma muss ebenfalls behandelt werden, kann aber weiterspielen.

12. Minute: Die erste Großchance in diesem Finale – für die Roma. Nach toller Seitenverlagerung auf die rechte Seite steckt Dybala für Celik durch. Dessen Hereingabe nimmt Spinazzola direkt, scheitert aber an Bono.

6. Minute: Abraham versucht links im Strafraum artistisch mit der Hacke vorzulegen, doch Dybala kommt an die hohe Hereingabe nicht ran. Das Spiel ist zu Beginn hart umkämpft, beide Teams lassen sich im Aufbau kaum Luft zum Atmen.

2. Minute: Direkt zu Beginn scheppert‘s. Roma-Verteidiger Ibanez und Sevillas Gudelj rauschen bei einem Eckball mit den Köpfen aneinander. Gudelj muss kurz behandelt werden.

1. Minute: Das Finale der Europa League zwischen dem FC Sevilla und der AS Rom läuft.

Update vom 31. Mai, 20.59 Uhr: Die Spieler vom FC Sevilla und der AS Rom stehen bereit. Die Stimmung in Budapest ist fantastisch, man hat das Gefühl ganz Rom ist in die ungarische Hauptstadt gepilgert. Gleich rollt hier der Ball.

Update vom 31. Mai, 20.57 Uhr: Die Fußball-Profis des FC Sevilla haben vor dem Europa-League-Finale gegen die AS Rom am Mittwoch in Budapest eine Botschaft an den verletzten Torwart Sergio Rico gesendet. „Auf geht‘s Sergio, wir sind bei dir“ stand in Spanisch auf den T-Shirts, die die Spieler vor dem Aufwärmen übergestreift hatten.

Der Torhüter des französischen Topclubs Paris Saint-Germain war bei einem Reitunfall im Süden Spaniens am Sonntag schwer verletzt worden. Französische Medien schrieben unter Berufung auf einen PSG-Sprecher, Rico befinde sich in einem ernsten Zustand. Der 29-Jährige wurde in Sevilla geboren, spielte jahrelang in der Jugend der Andalusier und bestritt 170 Pflichtspiele für die Profis des Clubs.

Update vom 31. Mai, 20.50 Uhr: In der Puskas Arena wird heute Abend der Nachfolger von Eintracht Frankfurt gesucht. Die SGE setzte sich im Finale in einem dramatischen Elfmeterschießen gegen die Glasgow Rangers durch. Das Endspiel fand damals übrigens im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán statt, der Heimspielstätte des FC Sevilla. Ob die Blanquirrojos heute in Budapest triumphieren können?

Update vom 31. Mai, 20.39 Uhr: Ein Blick auf die Wege der beiden Teams ins Europa-League-Finale. Der FC Sevilla scheiterte in der Gruppenphase der Champions League an Borussia Dortmund und Manchester City, das im Endspiel der Königsklasse steht. Danach räumten die Blanquirrojos namhafte Gegner aus dem Weg: PSV Eindhoven (3:0 und 2:0), Fenerbahce Istanbul (2:0 und 0:1), Manchester United (2:2 und 3:0) und Juventus Turin (1:1 und 2:1). Die Roma besiegte nach der erfolgreichen Gruppenphase RB Salzburg (0:1 und 2:0), Real Sociedad San Sebastian (2:0 und 0:0), Feyenoord Rotterdam (0:1 und 2:1, 4:1 n.V.) und im Halbfinale Bayer Leverkusen (1:0 und 0:0).

Update vom 31. Mai, 20.30 Uhr: Die Spieler beider Mannschaften machen sich bereits auf dem Rasen warm. Die Puskas Arena in Budapest ist auch schon gut gefüllt. Die Stimmung hier macht richtig Lust auf dieses Europa-League-Finale zwischen dem FC Sevilla und der AS Rom. In einer halben Stunde geht‘s los.

Update vom 31. Mai, 20.10 Uhr: In knapp einer Stunde ist Anpfiff in der Puskas Arena in Budapest. Im Europa-League-Finale stehen sich zwei Teams gegenüber, die wissen, wie man international Titel feiert. Die AS Rom gewann im Vorjahr bereits die Conference League. Sevilla ist Rekordsieger im Wettbewerb und holte den UEFA Cup respektive die Europa League bereits sechsmal. Wir sind gespannt, wer sich heute durchsetzen wird.

Aufstellungen da: Bayern-Flop bei Sevilla auf der Bank

Update vom 31. Mai, 19.50 Uhr: Die Aufstellungen beider Mannschaften sind da! Beim FC Sevilla hütet in der Europa League Marokkos WM-Held Bono das Tor. Als Rechtsverteidiger läuft der 37-jährige Kapitän Jesus Navas auf. Im Mittelfeld zieht der Ex-Schalker Ivan Rakitic die Fäden. Im Angriff ruhen die Hoffnungen vor allem auf dem Argentinier Lucas Ocampos und Stürmer Youssef En-Nesyri. Ex-Bayern-Spieler Tanguy Nianzou, der zwischen 2020 und 2022 für die Münchner 28 Pflichtspiele bestritten hat, sitzt nach überstandener Verletzung zunächst auf der Bank.

Bei der AS Rom setzt Superstar-Trainer José Mourinho auf eine defensive Dreierkette. In der Offensive vertraut der Portugiese seinem Kapitän Lorenzo Pellegrini, Dribbelkünstler Paulo Dybala und Sturmspitze Tammy Abraham.

Vorbericht: Budapest – Das erste große Endspiel in dieser Saison auf internationaler Bühne steht an: Im Finale der Europa League trifft Rekordsieger FC Sevilla auf die AS Rom, Gewinner der Europa Conference League im Vorjahr. Der Sieger kann eine verkorkste Saison retten und sich sogar für die Champions League qualifizieren. Roms Trainer José Mourinho spuckt vor dem Duell wie gewohnt große Töne, sein Gegenüber bekommt es bereits mit der Angst zu tun.

Sevilla gegen Rom im EL-Finale: Sieger qualifiziert sich für Champions League

„Die DNA ist Motivation und Freude, der Wunsch nach großen Momenten. Das versuche ich auch, den Jungs zu vermitteln“, sagte der 60-Jährige vor dem Showdown in der Puskas Arena von Budapest. Die DNA des Portugiesen in Rom? Destruktiver, aber erfolgreicher Defensivfußball. Das hat nicht nur Bayer Leverkusen in den Halbfinal-Duellen (0:1, 0:0) schmerzlich zu spüren bekommen.

Er sei als Trainer durch seine Erfahrungen jetzt „noch besser“, seine Motivation wachse „jeden Tag“, sagte der Starcoach der Roma. Fünfmal stand er bereits in einem europäischen Finale an der Seitenlinie – und fünfmal ging seine Mannschaft als Sieger vom Platz. „Besserer Trainer, bessere Person, gleiche DNA“, betonte Mourinho nun vor dem Europa-League-Endspiel gegen den FC Sevilla am Mittwoch (21 Uhr, RTL) – in dem er seine makellose Final-Bilanz weiter ausbauen will.

Europa-League-Finale: Sevilla gegen Rom heute im Live-Ticker – Gegner „bekommt Angst“ vor Mourinho

Doch auf die Römer wartet ein echter Brocken – denn auch der FC Sevilla kennt sich mit Endspielen bestens aus. Sechsmal traten die Andalusier im zweitwichtigsten europäischen Vereinswettbewerb im Finale an, sechsmal stemmten sie am Ende den Pokal in den Himmel – Rekord. Trainer Jose Luis Mendilibar ist aber vor dem unersättlichen Taktikfuchs Mourinho gewarnt.

„Er ist einer der ganz Großen. Wenn man sich anschaut, wo er schon überall war und was er alles gewonnen hat, bekommt man Angst“, sagte der 62-Jährige, der eine durchwachsene Saison mit seinem Team noch erfolgreich abschließen will. In der spanischen Liga steht Sevilla nur auf Rang elf, in ihrem Lieblingswettbewerb schalteten die Andalusier aber die europäischen Schwergewichte Manchester United und Juventus Turin aus. „Diesen Pokal zu gewinnen, nach diesem Jahr, wäre etwas Wunderbares und Einzigartiges, es wäre einer der schönsten Tage in meinem Leben“, sagte Offensivspieler Oliver Torres.

Kompany folgt auf Tuchel: Alle Bundesliga-Trainer des FC Bayern

Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht.
Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht. © MIS / Imago Images
Thomas Tuchel (24.03.2023 bis 30.06.2024): Im März 2023 wurde Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgte auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann.
Thomas Tuchel (seit 24.03.2023): Im März 2023 wird Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgt auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann. © Angelika Warmuth / picture alliance
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023): Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt.
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023) : Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt. © Sven Hoppe / picture alliance
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021): Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog.
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021) : Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog. © Alexander Hassenstein / Imago
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019): Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste.
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019) : Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste. © Eibner/ Imago
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017): Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines Trainers beim FC Bayern in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen.
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017) : Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines FC Bayern Trainer in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen. © Matthias Koch / Iamgo
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017): Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht.
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017) : Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht. © Peter Steffen / picture alliance
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016): 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions League war jedoch stets im Halbfinale Schluss.
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016) : 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions-League war im Halbfinale jedoch stets Schluss. © Sportfoto Rudel / Iamgo
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011): Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern.
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011) : Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern. © Lackovic / Iamgo
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011): Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt.
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011) : Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt. © De Fodi / Imago
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009): Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009) : Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.  © Lukas Barth / picture alliance
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007): Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch durch den Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007) : Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch von dem Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld © Bernd Thissen / picture alliance
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008): Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008) : Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.  © Sven Simon / Imago
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996): Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst.
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996) : Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst. © IMAGO / MIS
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996): Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde.
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996) : Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde. © Werek / Imago
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998): zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus.
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998) : zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus. © Werek / Imago
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996): Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup.
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996) : Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup. © Rolf Kosecki / Imago
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993): Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung.
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993) : Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung. © Andreas Altwein / picture alliance
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992): 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst.
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992) : 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst. © Werek/ Imago
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018): Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte.
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018) : Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte. © Matthias Balk / picture alliance
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983): Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen.
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983) : Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen. © Sven Simon / Imago
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983): Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal.
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983) : Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal. © Fred Joch / Imago
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978): Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung.
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978) : Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung. © Werek / Imago
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.  © Fred Joch / Imago
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League.
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League. © Istvan Bajzat / picture alliance
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.  © Werek / Imago
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger.
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger. © Werek / Imago

Mourinho will Ex-Bayern-Trainer überholen: Roma-Coach vor Rekord-Titel

Im Weg steht dabei nur noch die formschwache Roma (nur ein Sieg aus den jüngsten neun Spielen) und Rekordjäger Mourinho. Sollte der Portugiese mit den Römern triumphieren, würde er mit sechs internationalen Titeln zum alleinigen Rekordhalter unter den Trainern aufsteigen. „Über Kompetenz brauchen wir nicht zu sprechen – es reicht ein Blick auf seine Erfolge“, sagte Weltmeister Paulo Dybala im kicker-Interview über seinen Trainer.

Bisher teilt sich Mourinho die Bestmarke mit Ex-Bayern-Coach Giovanni Trapattoni, der ebenfalls fünf europäische Titel geholt hat. Erst im vergangenen Jahr hatte Mourinho mit den Giallorossi die erste Auflage der Conference League gewonnen – nun will „The Special One“ eine Etage höher zuschlagen. Verfolgen Sie das Europa-League-Finale zwischen Sevilla und Rom am Mittwoch, um 21 Uhr, hier im Live-Ticker. (ck/sid)

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