Eintracht Frankfurt sorgt nach der 1:5-Klatsche gegen Liverpool für Wiedergutmachung und holt einen verdienten Heimsieg gegen St. Pauli. Für die Hessen ist es das erste Bundesligaspiel ohne Gegentor in dieser Saison. Der Ticker zum Nachlesen.
- Eintracht Frankfurt – FC St. Pauli 2:0 (1:0)
- Nach der Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen gewinnt die Eintracht im Deutsche Bank Park mit 2:0.
- Jonathan Burkardt trifft dabei doppelt.
Update vom 25. Oktober, 14:50 Uhr: Dino Toppmöller nimmt nach der 1:5-Klatsche gegen den FC Liverpool vier Veränderungen in der Startelf vor. Farès Chaibi, Can Uzun, Jonathan Burkardt und Ellyes Skhiri beginnen von Anfang an, dafür nehmen Mario Götze, Jean-Matteo Bahoya, Aurèle Amenda sowie Hugo Larsson zunächst am Spielfeldrand Platz.
Frankfurt – 5:1, 3:4, 4:6, 5:1, 0:3, 2:2, 1:5 – in den vergangenen Wochen erlebten die Anhänger von Eintracht Frankfurt reichlich Spektakel. Fulminanten Siegen standen katastrophalen Niederlagen gegenüber – und fast immer gab es dabei etliche Tore zu sehen. Allein am Mittwochabend sahen die Zuschauer im Deutsche-Bank-Park in der Champions-League-Partie gegen den FC Liverpool ganze sechs Treffer – fünfmal klingelte es dabei allerdings im SGE-Tor.
Kein Wunder also, dass die Fans nach diesem desaströsen Auftritt alles andere als zufrieden waren. Auch Sportchef Markus Krösche fand nach dem Abpfiff deutliche Worte. „Am Ende geht es darum, dass wir einfach eine ganz andere Aggressivität in den Zweikämpfen an den Tag legen müssen. Die Grundtugenden sind im Fußball nun mal Zweikampfführung. Wir müssen Zweikämpfe annehmen“, so der 45-Jährige.
Markus Krösche mit deutlichen Worten
„Wir müssen versuchen, diese für uns zu entscheiden. Und das mit einer ganz anderen Konsequenz. Wir lassen die Gegentore zu einfach zu. Das ist das, was bei uns gerade das größte Manko ist“, betonte Krösche weiter. Ob das am Samstagnachmittag gelingt, wenn die Eintracht zu Hause auf den FC St. Pauli trifft?
Zumindest die Bilanz aus der vergangenen Saison spricht hierbei für die SGE: 2024/25 holten die Frankfurter gegen den Kiezclub vier Zähler – im Hinspiel gab es einen 1:0-Sieg, im Rückspiel im vergangenen Mai ein 2:2-Remis. Und auch darüber hinaus gibt es im Vorfeld gute Nachrichten im SGE-Lager: Bis auf Oscar Höjlund und Elias Baum stehen Toppmöller alle Spieler aus dem Kader zu Verfügung.
Der Coach selbst gibt sich im Vorfeld vorsichtig optimistisch: „Nach so einem Spiel wie gegen Liverpool ist es nicht einfach. Es ist wichtig, nach der Partie mentale Aufbauarbeit zu leisten. Wir sind aktuell aus vielen Spielen mit einer gewissen Enttäuschung rausgegangen. Wir haben nun im Heimspiel die Chance, wieder Selbstvertrauen zu ziehen, wissen aber auch, dass es eine harte Nuss ist, weil St. Pauli schwer zu bespielen ist. Es könnte ein Geduldsspiel werden. Der Gegner muss spüren, dass er bei Eintracht Frankfurt spielt.“ (ysl)
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