Fans müssen sich umstellen

Bundesliga-Konferenz nicht mehr bei Sky: DFL verteilt TV-Rechte offenbar neu

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Die DFL hat die Übertragungsrechte für die kommenden Saisons neu verteilt. Es bahnen sich geänderte Spielregeln im deutschen Fußballfernsehen an!

München – Die Meldung sorgt für Furore in der deutschen Sport-TV-Landschaft: Der Pay-TV-Sender Sky verliert die heiß begehrte Bundesliga-Konferenz an den Streamingdienst DAZN. Laut übereinstimmenden Medienberichten löst sich damit eine langjährige Tradition auf: Die zur Verfügung stehende Samstag-Konferenz, die aus 161 Spielen besteht, geht nach der scheinbaren Vergabe durch die DFL nun erstmals an einen anderen Anbieter.

Bundesliga-Konferenz nicht mehr bei Sky

Die neue Sendeordnung, über die zunächst die Bild auf Berufung auf exklusive Quellen berichtete, bringt spannende Veränderungen mit sich: Sky darf ab der Saison 2025/26 bis zum Jahr 2029 die Live-Übertragungen am Freitagabend und am Samstag um 15:30 Uhr übernehmen, was 196 Spiele pro Saison umfasst, einschließlich der Relegationsspiele.

Zudem bleibt Sky das exklusive Heimspielamt für das Topspiel am Samstag um 18:30 Uhr und kann nun sogar zehnmal pro Saison die Spiele von Bayern und Dortmund präsentieren, im Gegensatz zu den zuvor genehmigten acht Spielen.

Trotz des Verlusts der Konferenz bleibt Sky also ein wichtiger Akteur im Bundesliga-Geschäft. Dennoch ist die Konkurrenz stark: DAZN baut sein Portfolio aus und zeigt nicht nur die neue Samstag-Konferenz, sondern auch die Sonntagsspiele – eine Strategie, die sich bereits bewährt hat.

Die Übertragungsrechte für die kommenden Saisons in der Fußball-Bundesliga wurden durch die DFL offenbar neu verteilt.

Bundesliga im TV: Fans benötigen weiterhin mehrere Abos

Der Rechtsstreit zwischen der DFL und DAZN, der die Vergabe der Rechte belastete, fand nun ein Ende. Ein Schiedsgericht entschied, dass die DFL ein Angebot von DAZN für das umstrittene Paket B nicht korrekt bewertete. So ging das Paket schließlich erneut an Sky, während die finanziellen Aspekte der Gebote weiterhin unklar bleiben.

Für die Fans bedeutet dies allerdings, dass sie weiterhin mehrere Abonnements benötigen, um alle Spiele der Bundesliga verfolgen zu können. DAZN bietet keine Freitagsspiele an, und die Samstagsspiele sind nur in der Form der Konferenz verfügbar, während Sky die Einzelsicht der Samstagsspiele ohne Konferenzdarstellung zeigt.

Retro-Design und viel regionale Verbundenheit: Die Trikots der Bundesligisten 2024/25

Heim- und Auswärtstrikot von Bayer Leverkusen
Im Heimtrikot von Meister Bayer Leverkusen finden sich während der Saison 2024/25 verschiedene Elemente der Stadt. © Bayer 04 Leverkusen
Heim- und Auswärtstrikot VfB Stuttgart
Vizemeister VfB Stuttgart geht mit zwei Retro-Trikots aus den 80er- und 90er-Jahren in die Spielzeit 2024/25. © VfB Stuttgart
Heim- und Auswärtstrikot des FC Bayern
Der FC Bayern tritt in der Saison 2024/25 in rot und in dunkelblau an.  © FC Bayern München
Heim- und Auswärtstrikot von RB Leipzig
Das rote Auswärtstrikot von RB-Leipzig zeigt ein Design, das von der Neuen Leipziger Schule inspiriert wurde.  © RB Leipzig
Heimtrikot BVB
Das Heimtrikot von Borussia Dortmund hat in der Saison 2024/25 erneut einige Streifen zu bieten.  © Borussia Dortmund
Can Uzun von Eintracht Frankfurt trägt bei einem Testspiel den neuen Dress
Das Heimtrikot von Eintracht Frankfurt wurde für die Saison 2024/25 erneut in einem Retrodesign mit den Farben Rot, Schwarz und Weiß gestaltet.  © Hans-Jürgen Schmidt / Imago
Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) in den neuen Trikots
Die Spieler der TSG Hoffenheim um Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) laufen auch in der Spielzeit 24/25 in Blau und Weiß auf.  © TSG 1899 Hoffenheim
Heim und Auswärtstrikot 1. FC Heidenheim
Der 1. FC Heidenheim läuft in seiner zweiten Bundesliga-Saison in den Farben rot und blau auf – samt Stadtwappen im Nacken.  © 1. FC Heidenheim
Heim- und Auswärtstrikot von Werder Bremen
Das Heimtrikot von Werder Bremen erinnert in der Saison 24/25 an die Flagge Bremens.  © SV Werder Bremen
Heim- und Auswärtstrikot SC Freiburg
Der SC Freiburg hat in seine Trikots ein Hologramm mit dem Greif und dem SC-Freiburg-Schriftzug eingearbeitet. © SC Freiburg
Heim- und Auswärtstrikot FC Augsburg
Das Heimtrikot des FC Augsburg greift die in der Renaissance typischen Fassaden aus Natursandstein auf – das Auswärtstrikot erstrahlt in den Farben der Wasserstadt Augsburg. © FC Augsburg
Heim- und Auswärtstrikot VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg spielt 2024/25 in einem leuchtend grünen Heimtrikot. © VfL Wolfsburg
Heim- und Auswärtstrikot Mainz 05
Der 1.FSV Mainz 05 tritt auch 2024/25 in einem Trikot mit Kacheln zu Heimspielen an.  © 1.FSV Mainz 05
Heim- und Auswärtstrikot Borussia Mönchengladbach
Das Heimtrikot von Borussia Mönchengladbach erinnert an die Meisterjahre 1974 und 1975. © Borussia Mönchengladbach
Heim- und Auswärtstrikot des 1. FC Union Berlin
Union Berlin tritt zu Hause traditionell in den rot-weißen Vereinsfarben an – auswärts tragen die Eisernen 2024/25 dagegen schwarz.  © 1. FC Union Berlin
Anthony Losilla und Tim Oermann (v. l.) posieren in den neuen Jerseys des VfL
Der VfL Bochum präsentiert in der Saison 24/25 gleich zwei Flutlicht-Trikots.  © VfL Bochum
Heim- und Auswärtstrikot FC St. Pauli
Bundesliga-Rückkehrer FC St. Pauli spielt mit einem Trikot, das eine Hommage an das Heimtrikot der Saison 1991/92 darstellt. © FC St. Pauli
Heim- und Auswärtstrikot von Holstein Kiel
Aufsteiger Holstein Kiel tritt in seiner ersten Bundesligasaison in den Vereinsfarben blau und weiß an.  © Holstein Kiel

Die DFL und die Free-TV-Pakete: Was wird aus der Sportschau?

Ein weiteres brisantes Thema bleibt die Zukunft der ARD-Sendung Sportschau. Die DFL plant, berichtet unter anderen n-tv.de, die Ausschreibung der Free-TV-Pakete, was für die ARD möglicherweise unangenehme Veränderungen mit sich bringen könnte. Die Entwicklungen dürften weiterhin für Aufregung sorgen, während die Liga sich neuen Herausforderungen stellen muss.

Die Bundesliga wird in den kommenden Spielzeiten also eine aufregende Transformation durchlaufen, und sowohl die Fans als auch die etablierten Medienunternehmen müssen sich auf eine neue Realität im deutschen Fußballfernsehen einstellen. (chnnn)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jan Huebner

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