VonJohannes Skibaschließen
Borussia Dortmund soll erneut sein Interesse an Jobe Bellingham signalisiert haben. Doch auch viele englische Topklubs wollen den Youngster verpflichten.
Dortmund – Im vergangenen Jahrzehnt haben viele junge Spieler bei Borussia Dortmund den Durchbruch geschafft, sich weiterentwickelt und den Klub schließlich für viel Geld und höhere Aufgaben verlassen. Neben Jadon Sancho, dessen Rückkehr offenbar diskutiert wird, oder Ousmane Dembélé gehört vor allem der 113-Millionen-Wechsel von Jude Bellingham zu Real Madrid zu den spektakulärsten der Dortmunder Vereinsgeschichte. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, könnte sich dieses Szenario mit Judes zwei Jahre jüngeren Bruder Jobe nun wiederholen. Doch die Konkurrenz ist riesig.
Bald wieder Bellingham beim BVB?
Auch aufgrund der schlechten Bundesliga-Saison hat Borussia Dortmund im kommenden Sommer mächtig Handlungsbedarf. Ob Jobe Bellingham aber als Sofortverstärkung taugen würde, ist ungewiss. Der 19-jährige zentrale Mittelfeldspieler steht aktuell beim englischen Zweitligisten AFC Sunderland unter Vertrag. Dort ist der englische U21-Nationalspieler Stammkraft. Ein Erstligaspiel hat Bellingham allerdings noch nicht bestritten. Dennoch gilt Jobe als eines der größten englischen Talente seines Jahrgangs.
Laut des Berichts soll der BVB bei Bellinghams Familie das Interesse an einer Verpflichtung hinterlegt haben. Die Ablösesumme soll bei etwa 25 Millionen Euro liegen – ein teures, aber nicht unbezahlbares Paket für die Dortmunder.
Machen Klubs aus der Premier League dem BVB einen Strich durch die Rechnung?
Während Borussia Dortmund einen Transfer von Jobe Bellingham finanziell höchstwahrscheinlich stemmen könnte, stellt die große Konkurrenz, die ebenfalls an dem jungen Engländer interessiert ist, den BVB vor eine immense Herausforderung. Neben Manchester United, dem FC Chelsea, dem FC Liverpool soll nun auch der FC Arsenal in den Poker eingestiegen sein.
Auch wenn der BVB durch die gemeinsame Vergangenheit mit Jude Bellingham der Familie sicherlich positiv im Gedächtnis geblieben ist, wird dies allein wohl nicht für eine Verpflichtung von Jobe ausreichen. Ein Wechsel innerhalb Englands scheint wahrscheinlicher als ein Transfer in die Bundesliga. (jsk)
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