VonDavid Heermannschließen
Die schriftlichen Fähigkeiten von Niko Kovac sollen einer der Hauptgründe dafür sein, dass ein Wunschspieler schon bald in Dortmund spielen könnte.
Dortmund – Der BVB will nach einer enttäuschenden Saison, die mit einer versöhnlichen Champions-League-Qualifikation endete, endlich wieder weiter nach oben schielen. Um das zu schaffen, müssen einige Verstärkungen her.
Jobe Bellingham soll es vielen Vereinen angetan haben
Ein Spieler, der es denn Dortmundern schon länger angetan haben soll, ist Jobe Bellingham. Der jüngere Bruder von Ex-BVB-Superstar Jude Bellingham spielte eine tolle Saison beim AFC Sunderland, und sorgte mit dafür, dass der Verein wieder in der Premier League spielen darf.
Lange Zeit war aber gar nicht sicher, ob Bellingham überhaupt nach NRW kommen will. Zahlreiche Vereine, darunter auch Eintracht Frankfurt, versuchten das englische Riesen-Talent von einem Wechsel zu überzeugen. Auch Sunderland hätte Bellingham gerne noch zumindest eine Saison behalten, um die Chancen auf einen Klassenerhalt in Englands höchster Spielklasse zu erhöhen.
Der BVB soll Jobe Bellingham von einem Wechsel überzeugt haben
Doch Bellingham scheint sich mittlerweile laut übereinstimmenden Medienberichten für den BVB entschieden zu haben. Das liegt laut den Ruhr Nachrichten vor allem an der Mühe, die sich die Verantwortlichen gemacht haben.
Unter anderem waren BVB-Boss Lars Ricken und Niko Kovac in England vor Ort, um mit Bellingham zu sprechen. Noch einprägsamer soll aber ein Besuch von BVB-Ikone Hans Joachim Watzke gewesen sein.
Watzke hatte sogar zwei Geschenke dabei: Ein BVB-Trikot für die kommende Klub-WM mit der Nummer sieben, Bellinghams Lieblingsnummer und ein Brief von Trainer Niko Kovac.
Kovac-Brief hinterließ Eindruck bei Wunschspieler Bellingham
Das Besondere: Kovac hat den Brief wohl handschriftlich verfasst und wollte dem jungen Engländer verdeutlichen, wie gerne er ihn in seiner Mannschaft hätte. Das soll beim Sunderland-Star einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
Seine Lieblingsnummer wird er beim BVB wohl auch bekommen. Gio Reyna trägt die zwar zurzeit, ein Verbleib vom US-Amerikaner ist aber mehr als unwahrscheinlich. Die Verhandlungen mit Sunderland sollen laut den Ruhr Nachrichten zwar nicht ganz so einfach sein, trotzdem seien die Verantwortlichen zuversichtlich, Bellingham schon bei der Klub-WM im BVB-Trikot zu sehen.
Als Ablöse sind ca. 30 Millionen Euro im Gespräch. Somit müsste der Revier-Klub nicht die verankerte Ausstiegsklausel von 40 Millionen Euro ziehen und würde am Ende Geld sparen. Es sieht alles danach aus, als würde auch der zweite Bellingham-Bruder bald ein schwarzgelbes Trikot tragen. (DaHee)
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