BVB buhlt neben McAtee um zweites Talent von Manchester City
Die Transferplanungen von Borussia Dortmund verlaufen aktuell langsam. Die Gerüchteküche brodelt trotzdem, ein weiteres Offensivjuwel von Manchester City rückt in den Fokus.
Dortmund – Während die Bundesliga-Konkurrenz um Bayer Leverkusen und RB Leipzig schon mehrfach auf dem Transfermarkt zugeschlagen hat, läuft es bei Borussia Dortmund in Sachen Transferplanung bislang eher schleppend. Zwar hat man auf der Abgabenseite schon einige Verkäufe getätigt, doch Ersatz ist bislang nicht verpflichtet worden. Das soll sich schon bald ändern.
BVB an Transfer von weiterem City-Juwel interessiert
Priorität hat beim BVB die Suche nach einem jungen, entwicklungsfähigen Flügelspieler, der den Abgang von Jamie Gittens auffangen kann. Der Engländer ist für 65 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt und hat eine große Lücke in der Dortmunder Offensive hinterlassen. In den Medien fiel in den vergangenen Wochen immer wieder der Name von James McAtee, doch neben dem frischgebackenen U21-Europameister hat der BVB offenbar einen weiteren Youngster von Manchester City im Auge.
So berichtet die WAZ vom BVB-Interesse an Oscar Bobb. Der 22-Jährige gilt als vielversprechendes Offensivtalent, von dem City-Coach Pep Guardiola großer Fan ist. Aufgrund der namhaften Konkurrenz beim englischen Top-Klub kommt Bobb allerdings nicht über die Rolle des Rotationsspielers hinaus.
Wer geht? Wer bleibt? – Die Vertragslaufzeiten der Stars von Borussia Dortmund
Möglicherweise hätte Bobb in seiner Karriere schon deutlich weiter sein können, doch ein Beinbruch setzte ihn von August 2024 bis März 2025 vollständig außer Gefecht. Inzwischen ist der zehnfache norwegische Nationalspieler wieder fit, doch seine Perspektive bei den Skyblues bleibt nach der neuerlichen Transferoffensive überschaubar.
Trotz Vertrag bis 2029 könnte sich für den BVB eine Transfermöglichkeit ergeben – ob per Leihe oder festem Transfer, ist unklar. Bobbs Marktwert wird von Transfermarkt.de auf 25 Millionen Euro geschätzt. Günstig wäre der Norweger somit keinesfalls. Doch nach der Klub-WM und den bisherigen Verkäufen dürfte der BVB in jedem Fall über genügend Transferbudget verfügen. (dwe)