VonAdrian Kühnelschließen
Dem BVB droht 2025 der Abgang von Keeper Gregor Kobel. Im Hintergrund könnte eine Abwerbeversuch konkrete Formen annehmen.
Dortmund – Zuletzt berichtete bereits der TV-Sender Sky, dass neben Offensivspieler Karim Adeyemi auch Torhüter Gregor Kobel auf dem Zettel des FC Chelsea steht. Chelsea sei mit den Torhütern Robert Sánchez und Filip Jørgensen nicht hundertprozentig zufrieden und könnte im kommenden Sommer einen neuen Keeper verpflichten – etwa Kobel?
FC Chelsea soll Gregor Kobel „jagen“
Die Bild legt nun nach und berichtet davon, dass Chelsea Kobel „jagt“. Laut der Boulevardzeitung macht sich der aktuelle Tabellenzweite der Premier League „jetzt wieder Hoffnung“, den BVB-Schlussmann verpflichten zu können. Als mögliche Ablöse werden in dem Bericht „70 oder 80 Millionen Euro“ in den Raum gestellt.
Fakt ist: Kobels Vertrag bei Borussia Dortmund wurde im Oktober 2023 bis 2028 verlängert und beinhaltet keine Ausstiegsklausel. Im Zuge seiner Vertragsverlängerung formulierte der Schweizer das klare Ziel, Titel gewinnen zu wollen. Bis dato ist dieser Plan nicht aufgegangen: Nach der verspielten Meisterschaft 2023 schaffte es der BVB in der abgelaufenen Saison zwar ins Champions-League-Finale, scheiterte dort aber an Real Madrid.
BVB kämpft um Mindestziel Champions-League-Qualifikation
In der laufenden Spielzeit sind die Dortmunder schon aus dem DFB-Pokal ausgeschieden, in der Bundesliga beträgt der Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern München vor dem 17. Spieltag bereits elf Punkte. Aktuell belegen die Westfalen sogar nur Tabellenplatz acht, das Mindestziel Tabellenplatz vier und die Qualifikation für die Champions League ist in Gefahr. „Wir sind aktuell nur Achter, und es wird jetzt natürlich eine immense Kraftanstrengung, Platz vier zu erreichen“, so Geschäftsführer Lars Ricken gegenüber Sport Bild.
Sollte den Dortmundern die Qualifikation für die Königsklasse misslingen, würde ein wichtiges Argument für einen Verbleib von Kobel fehlen. Dass der 27-Jährige den Lockrufen eines internationalen Top-Klubs dann nicht widerstehen könnte, wäre nachvollziehbar.
Rubriklistenbild: © IMAGO / Laci Perenyi

