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Auf den Außenbahnen hat Borussia Dortmund zwar keinen Neuzugang verzeichnet, dennoch werden sich die Fans auf eine Umgewöhnung einstellen müssen.
Dortmund – Borussia Dortmund wagt in der anstehenden Saison einen Neustart. Unter Nuri Şahin soll der Bundesligist wieder ballbesitzorientierten und attraktiven Fußball spielen, hat dafür Neuzugänge wie Pascal Groß, Serhou Guirassy oder Yan Couto verpflichtet.
BVB-Profi läuft künftig mit anderem Namen auf
In das neue System passt auch ein Youngster auf den offensiven Außenbahnen. Dort hatten in der vergangenen Spielzeit Karim Adeyemi und Donyell Malen ihre Stammplätze sicher, allerdings besticht das Duo mehr mit Tempo und einem guten Abschluss als mit vielen Dribblings und Eins-gegen-eins-Situationen.
Über letztere Qualitäten verfügt Jamie Bynoe-Gittens. Der 19-jährige Engländer geht in seine vierte Saison beim BVB, soll unter Şahin einen weiteren Schritt machen - und hat sich dabei für einen persönlichen Neustart entschieden. Ab dieser Saison läuft er nur noch unter dem Nachnamen Gittens auf.
„Beide sind Namen meines Vaters, aber er hat gesagt, dass er es besser findet, wenn ich nur Gittens heiße, weil das kürzer ist“, erklärt der Flügelspieler in einem Interview mit Vereinsmedien das Kuriosum um seinen abgeänderten Namen. „Die meisten Leute kennen ihn als Gittens, also laufe ich in Zukunft auch nur mit Gittens auf.“
Gittens will für Dortmund wichtiger werden
Mit seiner Namenskürzung schreibt Gittens die zweite kuriose Geschichte in der Dortmunder Vorbereitung. Für Aufsehen sorgte bereits Neuzugang Groß, der aufgrund einer Grasallergie im Langarmtrikot spielt.
Auf Gittens wartet indes eine wichtige Saison. Der Teenager will das zweite aufeinanderfolgende Jahr von Verletzungen verschont bleiben und noch größere Spuren hinterlassen: „Ich möchte Tore schießen, mehr Tore und mehr Torvorlagen als in der vergangenen Saison. Und hoffentlich gewinnen wir als Team einen Titel.“ Dennoch antwortet er demütig auf die Frage, ob ihm der Durchbruch gelingen wird. „Man weiß nie, was passiert. Aber ich bin zuversichtlich und möchte gern ja sagen.“
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