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Borussia Dortmund und Serhou Guirassy befinden sich weiterhin im Wartestand. Cheftrainer Nuri Sahin hat sich über den möglichen Transfer geäußert.
Dortmund – Nach aktuellem Stand soll Serhou Guirassy weiterhin vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund wechseln, wie Hans-Joachim Watzke kürzlich unterstrichen hat. Allerdings ist der Transfer auf Eis gelegt, solange kein Spezialist die involvierten Parteien darüber aufklärt, wie schwer sich der Stürmer wirklich am Knie verletzt hat.
Wackelt der Deal? BVB-Coach Sahin spricht über Guirassy
In Medien war von einer drohenden Ausfallzeit zwischen vier Wochen und drei Monaten die Rede. Klar ist: Je länger Guirassy ausfällt, desto risikobehafteter ist der Deal für den BVB. Cheftrainer Nuri Sahin appelliert gemäß der WAZ daran, sich vor den Untersuchungen nicht mit derlei Szenarien zu beschäftigen.
„Alle wissen, was passiert ist. Jetzt muss man gucken, muss abwarten, muss einen kühlen Kopf bewahren, weitere Tests machen, und dann wird man sehen, in welche Richtung es sich entwickelt“, so der frühere Mittelfeldspieler, der nach dem Champions-League-Finale gegen Real Madrid (0:2) den Trainerposten seines Vorgängers Edin Terzić übernommen hat.
Guirassy unterzog sich wohl privater Untersuchung
Wie Sky Sport erfahren haben will, dürfen Guirassy und der BVB neue Hoffnung auf einen Transfer schüren. Der 28-Jährige habe sich einer privaten Untersuchung bei einem Kniespezialisten in Frankreich unterzogen. Dieser habe keine schwerwiegende Verletzung diagnostiziert, demnach benötige Guirassy keine Operation und könne in zwei Wochen wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen.
Diese Untersuchung habe allerdings keinen Einfluss auf die finale Entscheidung der BVB-Verantwortlichen. Der offizielle Check werde in dieser Woche durchgeführt, erst danach werde die Frage beantwortet, ob Schwarzgelb sich mit dem 28-Tore-Stürmer der vergangenen Saison verstärken wird. Unabhängig davon soll Niclas Füllkrug in Dortmund bleiben, trotz Gerüchten über Interesse der AC Mailand bahnt sich kein Abgang des deutschen Nationalspielers an.
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