Auslosung, Gegner, Playoffs

Pep-Hammer droht: So geht es für den FC Bayern jetzt in der Champions League weiter

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    Korbinian Kothny
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Der FC Bayern muss in die Champions-League-Playoffs – doch auf wen trifft die Kompany-Elf dort? Zwei Gegner sind möglich, einer davon wäre ein Hammer.

Update vom 29. Januar, 22.50 Uhr: Der FC Bayern hat sein letztes Spiel in der neuen Ligaphase gegen Slovan Bratislava mit 3:1 gewonnen – aber den direkten Einzug ins Achtelfinale wie erwartet verpasst. Auch ein beliebig hoher Sieg hätte nicht gereicht. Wie geht es nun für den Rekordmeister weiter?

Fest steht: Die Bayern belegen in der Tabelle den 12. Platz und müssen in die Playoffs. Dort treffen sie je nach Auslosung (31. Januar) in einem Hin- und Rückspiel entweder auf Celtic Glasgow (21.) oder Manchester City (22.). Das Duell mit dem kriselnden Klub von Ex-Trainer Pep Guardiola wäre sicher ein Hammer.

Leroy Sané und der FC Bayern müssen in die CL-Playoffs.

Erstmeldung vom 29. Januar: München – Es ist angerichtet. Noch nicht für das Finale dahoam, aber für den abschließenden Spieltag in der Gruppenphase der neuen Champions League. Und der FC Bayern kämpft noch – im Gegensatz zu den vergangenen Jahren – um den direkten Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse, wird diesen aber höchstwahrscheinlich verpassen.

FC Bayern könnte in CL-Playoffs auf Borussia Dortmund treffen

Es drohen die Playoffs – wie auch für Borussia Dortmund. Während die Bayern nach sieben Spieltagen den 15. Platz belegen, liegt der BVB punktgleich einen Platz vor dem deutschen Rekordmeister. Lediglich zwei Tore trennen die beiden Rivalen.

Und da in diesem Jahr nahezu alles anders ist, als gewohnt, könnten die Münchner und der BVB bereits in den Playoffs fürs Achtelfinale aufeinander treffen. Bislang war ein Aufeinandertreffen von zwei Mannschaften aus demselben Land erst ab dem Viertelfinale möglich.

Der FC Bayern könnte in CL-Playoffs auf Borussia Dortmund treffen.

Nationale Duelle bereits in den CL-Playoffs möglich

Dieses Jahr ist das anders. „Teams können in den Play-offs der K.-o.-Runde auf eine Mannschaft aus dem gleichen Nationalverband treffen. Es ist außerdem möglich, dass Vereine auf Gegner treffen, gegen die sie bereits in der Ligaphase gespielt haben“, schreibt die UEFA auf ihrer Website.

Was aber müsste für einen Klassiker in den Playoffs passieren? Vereinfacht gesagt, müssten beide Mannschaften in die Playoffs kommen und die zueinander passenden Tabellenplätze belegen.

Müller, Beckenbauer, Neuer & Co.: Die 10 Rekord-Spieler des FC Bayern

1. Platz: Thomas Müller, 710 Spiele. 
Mit seinem Einsatz im Bundesliga-Spiel gegen Freiburg (01.09.2024) wird Thomas Müller zum Rekordspieler des FC Bayern. Bei seinem Jubiläum erzielt er den Treffer zum 2:0-Endstand.
1. Platz: Thomas Müller, 710 Spiele. (Stand: 2. September 2024) Mit seinem Einsatz im Bundesliga-Spiel gegen Freiburg (01.09.2024) wird Thomas Müller zum Rekordspieler des FC Bayern. Bei seinem Jubiläum erzielt er den Treffer zum 2:0-Endstand. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Bei den Fans des FC Bayern ist Müller längst eine lebende Legende. Bei seinem Rekord-Einsatz widmen ihm die Fans ein riesiges Banner.
Bei den Fans des FC Bayern ist Müller längst eine lebende Legende. Bei seinem Rekord-Einsatz widmen ihm die Fans ein riesiges Banner.  © IMAGO/Renate Feil/M.i.S.
2. Platz: Sepp Maier, 709 Spiele.
Jahrelang war Sepp Maier Bayerns-Rekordspieler. Zwischen 1962 und 1979 stand „Die Katze von Anzing“ als Torwart insgesamt 709 Mal im Kasten der Münchner.
2. Platz: Sepp Maier, 709 Spiele. Jahrelang war Sepp Maier Bayerns-Rekordspieler. Zwischen 1962 und 1979 stand „Die Katze von Anzing“ als Torwart insgesamt 709 Mal im Kasten der Münchner. © IMAGO/Mladen Lackovic
3. Platz: Oliver Kahn, 632 Spiele.
Auf dem dritten Platz folgt mit Oliver Kahn ein weiterer Torwart. Der spätere Vorstandsvorsitzende hütete zwischen 1994 und 2008 das Münchner Tor.
3. Platz: Oliver Kahn, 632 Spiele. Auf dem dritten Platz folgt mit Oliver Kahn ein weiterer Torwart. Der spätere Vorstandsvorsitzende hütete zwischen 1994 und 2008 das Münchner Tor.  © IMAGO / Camera 4
4. Platz: Gerd Müller, 613 Spiele. Der 2021 verstorbene „Bomber der Nation“ führte den FC Bayern zwischen 1964 und 1979 mit seinen Toren zu großen Erfolgen.
4. Platz: Gerd Müller, 613 Spiele. Der 2021 verstorbene „Bomber der Nation“ führte den FC Bayern zwischen 1964 und 1979 mit seinen Toren zu großen Erfolgen. © IMAGO / Ulmer/Cremer
5. Platz: Franz Beckenbauer, 584 Spiele. Weltmeister als Trainer und als Spieler. Franz Beckenbauer zählt zu den größten Legenden des deutschen Fußballs. Zwischen 1959 und 1977 absolvierte er als Libero 584 Spiel für den deutschen Rekordmeister.
5. Platz: Franz Beckenbauer, 584 Spiele. Weltmeister als Trainer und als Spieler. Franz Beckenbauer zählt zu den größten Legenden des deutschen Fußballs. Zwischen 1959 und 1977 absolvierte er als Libero 584 Spiele für den deutschen Rekordmeister. © IMAGO / Lackovic
6. Platz: Georg Schwarzenbeck, 554 Spiele. 20 Jahre lang (1961 - 1981) spielte Schwarzenbeck erst in der Jugend, später bei den Profis des FC Bayern als „Vorstopper“. Mit der Nationalmannschaft wurde er Welt- und Europameister.
6. Platz: Hans-Georg Schwarzenbeck, 554 Spiele. 20 Jahre lang (1961-1981) spielte Schwarzenbeck erst in der Jugend, später bei den Profis des FC Bayern als „Vorstopper“. Mit der Nationalmannschaft wurde er Welt- und Europameister. © IMAGO / Imagebroker
7. Platz: Klaus Augenthaler, 551 Spiele. Zwischen 1975 und 1991 sammelte Augenthaler als Libero beim FC Bayern insgesamt sieben deutsche Meisterschaften. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1990 Weltmeister.
7. Platz: Klaus Augenthaler, 551 Spiele. Zwischen 1975 und 1991 sammelte Augenthaler als Libero beim FC Bayern insgesamt sieben deutsche Meisterschaften. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1990 Weltmeister. © IMAGO / kolbert-press
8. Platz: Manuel Neuer, 524 Spiele. (Stand: 2. September 2024) Seit 2011 ist Neuer die unangefochtene Nummer eins im Tor des FC Bayern, holte mit dem FCB bisher elf Meisterschaften und zwei Champions-League-Siege. 2014 wurde er mit dem DFB-Team Weltmeister.
8. Platz: Manuel Neuer, 524 Spiele. (Stand: 2. September 2024) Seit 2011 ist Neuer die unangefochtene Nummer eins im Tor des FC Bayern, holte mit dem FCB bisher elf Meisterschaften und zwei Champions-League-Siege. 2014 wurde er mit dem DFB-Team Weltmeister. © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images
9. Platz: Philipp Lahm, 517 Spiele. Der Außenverteidiger gehörte auf der rechten Seite jahrelang zu den besten Spielern der Welt. Als Kapitän führte er den FCB 2013 zum Sieg in der Champions League. Ein Jahr später gewann er als Kapitän der Nationalmannschaft den WM-Titel.
9. Platz: Philipp Lahm, 517 Spiele. Der Außenverteidiger gehörte auf der rechten Seite jahrelang zu den besten Spielern der Welt. Als Kapitän führte er den FCB 2013 zum Sieg in der Champions League. Ein Jahr später gewann er als Kapitän der Nationalmannschaft den WM-Titel. © IMAGO / MIS
10. Platz: Bernd Dürnberger, 511 Spiele. Zwischen 1972 und 1985 gewann der vielseitig eingesetzte „Zipf“ mit dem FC Bayern unter anderem fünf deutsche Meisterschaften und dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister (1974-1976).
10. Platz: Bernd Dürnberger, 511 Spiele. Zwischen 1972 und 1985 gewann der vielseitig eingesetzte „Zipf“ mit dem FC Bayern unter anderem fünf deutsche Meisterschaften und dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister (1974-1976). © IMAGO / Team 2

Welche Mannschaften treffen in den CL-Playoffs aufeinander?

  • Platz 9 und 10 trifft auf Platz 23 und 24
  • Platz 11 und 12 trifft auf Platz 21 und 22
  • Platz 13 und 14 trifft auf Platz 19 und 20
  • Platz 15 und 16 trifft auf Platz 17 und 18

Die Bayern müssten also am Ende beispielsweise 9. oder 10. werden, während der BVB die Gruppenphase auf Platz 23 oder 24 beendet – oder umgekehrt. Sollte eines der Szenarien eintreten, gibt es noch eine letzte Hürde: Am 31. Januar müssten beide Mannschaften einander zugelost werden. Hier steht die Wahrscheinlichkeit dann bei 50 Prozent.

Das letzte Mal, dass die beiden Mannschaften in der Champions-League-K.o.-Phase aufeinander trafen, war im Übrigen in der Saison 1997/1998. Damals setzte sich der BVB nach einem 0:0 im Hinspiel in München mit einem 1:0-Sieg zu Hause durch … (kk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images

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