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Die AS Rom hat große Schwierigkeiten. Nach wiederholten Rückschlägen hat der Club des ehemaligen BVB-Spielers Mats Hummels Maßnahmen ergriffen.
Dortmund – Das Abenteuer von Mats Hummels bei der AS Rom hat an diesem Wochenende ein neues Kapitel geschrieben. Fröhlich ist die Stimmung in der Ewigen Stadt aber nicht.
Bei der AS Rom herrscht das Chaos
Nachdem die Roma am vergangenen Wochenende mit 2:3 gegen Hellas Verona verloren hatte, gaben sich die Hauptstädter am Sonntag auch gegen den FC Bologna mit 2:3 geschlagen. Mit 13 Punkten aus zwölf Spielen belegen die Giallorossi Tabellenplatz zwölf in der Serie A.
Die Ambitionen sind andere, schloss die Roma doch letztmals 2004/05 eine Saison außerhalb der Top-Sieben der italienischen Spitzenklasse ab. Vereinsikone Daniele De Rossi war bereits nach dem vierten Spieltag entlassen worden, Nachfolger Ivan Jurić verpasste es jedoch, das Ruder herumzureißen.
Nach zwölf Pflichtspielen unter dem Kroaten, der in Italien bereits den FC Genua, Hellas Verona und den FC Turin trainiert hat, gab Rom am Sonntag die Trennung bekannt. In einer kurzen Stellungnahme heißt es: „Wir möchten Ivan Jurić für seine harte Arbeit in den letzten Wochen danken. Er hat ein schwieriges Umfeld mit äußerster Professionalität gemeistert, und dafür sind wir ihm dankbar. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“
Hummels erhält dritten Trainer
Hummels wird somit in Rom bereits auf seinen dritten Cheftrainer treffen und parallel vor einer neuen Chance stehen. Jurić hatte den Weltmeister von 2014 nur bei der 1:5-Klatsche gegen Florenz am 27. Oktober berücksichtigt und in der zweiten Halbzeit eingewechselt, weil die Roma in Unterzahl geriet.
Bei seinem Pflichtspieldebüt für den dritten Profi-Verein seiner Karriere unterlief Hummels ein Eigentor, woraufhin er wettbewerbsübergreifend viermal in Serie auf der Bank saß. Zuletzt wehrte sich Hummels gegen den Vorwurf, sich nicht auf die Bank gesetzt zu haben und in die Kabine geflüchtet zu sein. Ob der zukünftige Coach auf die Dienste der Ikone von Borussia Dortmund zurückgreifen wird, bleibt abzuwarten.
Mit Evan Ndicka, Gianluca Mancini und dem verletzten Mario Hermoso stehen Hummels drei direkte Konkurrenten gegenüber, zudem spielte Linksverteidiger Angeliño zuletzt in der Dreierkette.
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