VonFlorian Schimakschließen
Der FC Bayern bastelt weiter am Kader. Matthijs de Ligt wird kommen, Chris Richards offenbar gehen. Crystal Palace ist sich mit dem US-Boy angeblich schon einig.
München - Noch ist er nicht offiziell Spieler des FC Bayern, auch wenn er am Montagabend bereits den ersten Teil des Medizinchecks absolviert. Am Dienstagvormittag wird Matthijs de Ligt dann seinen Vertrag bis 2027 an der Säbener Straße unterschreiben.
Für angeblich 70 Millionen Euro plus 10 Millionen Boni wechselt der 22-Jährige von Juventus Turin zum deutschen Rekordmeister. Viel Geld für einen Abwehrspieler, der dann gemeinsam mit Lucas Hernandez (2019 für 80 Millionen von Atlético Madrid gekommen) das teuerste Abwehrduo der Welt bilden wird.
Nächster Geldregen Brazzo? Es winken weitere Verkaufsmillionen
Nach Sadio Mané ist de Ligt der nächste teure Kracher-Transfer von Hasan Salihamidzic. Doch Brazzo gibt nicht nur viel Geld aus - er nimmt auch ordentlich Kohle ein! Marc Roca wurde für 12 Millionen Euro zu Leeds United verkauft. Auch Omar Richards wechselt für fast 10 Millionen zu Aufsteiger Nottingham Forest in die Premier League - doch er dürfte nicht der letzte FCB-Kicker gewesen sein!
Denn: Auch Chris Richards steht vor einem Wechsel nach England. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg schreibt, ist sich der Innenverteidiger, der zuletzt an die TSG Hoffenheim ausgeliehen war, mit Crystal Palace einig. Lediglich die Vereine müssten sich noch einig werden.
Dies dürfte allerdings kein Problem sein, denn für Richards ist nach dem de-Ligt-Deal kein Platz mehr in der FCB-Defensive. Der 22-jährige US-Boy hat zwar durchaus Talent, wirklich Chancen auf Einsätze aber hat er in München bei der Konkurrenz nicht mehr. Mit de Ligt, Hernandez, Dayot Upamecano, Benjamin Pavard und Youngster Tanguy Nianzou sind die Bayern im Abwehrzentrum qualitativ und quantitativ nun herausragend besetzt.
Chris Richards zu Crystal Palace? FC Bayern winken weitere Millionen
Bislang absolvierte Richards 35 Bundesligaspiele, davon lediglich vier im Trikot des FC Bayern. In Hoffenheim ließ er sein Können aufblitzen, auch wenn er in diesem Jahr verletzungsbedingt auf wenige Partien kam. Der Innenverteidiger kam 2018 zunächst auf Leihbasis zu den Bayern, 2019 wurde Richards dann für 1 Million fest verpflichtet.
Wie viel Crystal Palace für Richards auf den Tisch legt, steht bislang noch nicht fest, doch die Ablösesumme könnte sich ebenfalls um die 10 Millionen Euro bewegen. So könnte Salihamidzic mit den Verkäufen seiner Bankdrücker über 30 Millionen erwirtschaftet haben - womit fast die Hälfte der Ablöse für de Ligt erzielt wurde. Clevere Transfers, wenn man bedenkt, dass der Niederländer bekanntlich der neue Abwehrboss in München werden soll. (smk)
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