VonMelanie Gottschalkschließen
Für Neukunden von DAZN kommt es zu einer Änderung. Diese hat der Streaminganbieter aber offenbar nicht öffentlich angekündigt.
München – Wer das volle Fußball-Erlebnis haben möchte, muss als Kunde mittlerweile viel Geld blechen. Grund dafür sind die verschiedenen Anbieter, die sich die Rechte teilen. Sky, DAZN, Amazon Prime Video, RTL+, Magenta TV – die Liste ist mittlerweile lang. Eine Änderung für Neukunden von DAZN sorgt nun für Unmut.
Neukunden können nur noch auf einem Stream DAZN gucken
Wie der Streaminganbieter dem Medienmagazin DWDL bestätigte, können Neukunden das Programm von DAZN nur noch auf einem Stream sehen. Somit hat der Streaminganbieter die bisher gültige Möglichkeit kassiert, beim hochpreisigsten Abo parallel Streams auf zwei Geräten abzuspielen. Öffentlich angekündigt wurde diese Änderung von Seiten des Anbieters allerdings nicht.
Zusätzlich können nur noch drei Geräte registriert werden, bisher waren es deutlich mehr. Für Bestandskunden ändert sich laut DWDL zumindest vorerst nichts. Dort gilt weiterhin die Anzahl der Streams, die dem Kunden bei Vertragsabschluss zugesichert wurden. Diese können unter „Mein Konto - Mitgliedschaft“ nachgesehen werden.
Fans sauer nach Umstellung bei DAZN
Bei den Fans sorgte die Nachricht für Unmut. Ein User postete auf X (vormals Twitter) ein Bild seines TV-Gerätes, auf dem DAZN darauf hinweist, dass die Mitgliedschaft nur einen Stream zulasse. Dazu schreibt der Kunde: „Man kann bei DAZN
nur noch auf einem Gerät gleichzeitig streamen? Wenn ja dann wird das Abo heute gekündigt.“
Das Unlimited-Abo von DAZN beläuft sich auf rund 300 Euro im Jahr, ein stolzer Preis. Dafür kann man neben zahlreichen internationalen Sportarten wie American Football die Freitags- sowie Sonntagsspiele der Bundesliga und die Champions League sehen.
Man kann bei @DAZN_DE nur noch auf einem Gerät gleichzeitig streamen? Wenn ja dann wird das Abo heute gekündigt pic.twitter.com/sNQJ6k6ZTF
— VaniTy (@byVNTY) November 29, 2023
DAZN sorgt bei Neukunden für Ärger
Es ist nicht das erste Mal, dass DAZN bei seinen Kunden für Ärger sorgt. Zum Beginn des Jahres 2022 hatte der Streaminganbieter eine deutliche Preissteigerung bekannt gegeben, der nicht nur Neukunden, sondern auch Bestandskunden betraf. Damals stieg der Preis von 14.99 Euro auf 29,99 Euro.
Sollte die neuerliche Änderung auch auf die Bestandskunden ausgeweitet werden, könnte es zu zahlreichen Kündigungen kommen, da zu vermuten ist, dass sich viele Nutzer den hohen Preis mit einer weiteren Person teilen. (msb)
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