Zahlenspiel

VfB-Klauseln um Starstürmer Deniz Undav enthüllt

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Deniz Undav ist nach einem monatelangen Tauziehen zum VfB Stuttgart gewechselt. In diesen Szenarien müssten die Schwaben noch mehr Geld für ihn zahlen.

Stuttgart - „Das Santiago Bernabéu ist mit das größte Stadion, in dem man als Fußballer spielen möchte. Das darf uns aber nicht einschüchtern. Es ist mein erstes Champions League-Spiel. Für mich ist es sehr besonders, gegen Real Madrid in der Champions League zu spielen“, sagte Deniz Undav bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie. Dass er dieses Highlight-Match am Dienstagabend (21 Uhr/Prime) mit dem VfB Stuttgart tatsächlich miterleben darf, war lange jedoch unklar.

Das sind die 10 teuersten VfB-Neuzugänge der Geschichte

Fernando Meira jubelt nach einem Tor im Dress des VfB Stuttgart.
Fernando Meira jubelt nach einem Tor im Dress des VfB Stuttgart. Er kam 2002 für 7,5 Millionen Euro von Benfica Lissabon.  © imago sportfotodienst
Jon Dahl Tomasson ging einst für den VfB Stuttgart auf Torejagd.
Der VfB Stuttgart zahlte nach einer guten Saison 2004/05 satte 7,5 Millionen Euro, um Jon Dahl Tomasson von der AC Mailand loszueisen.  ©  Myriam Vogel/IMAGO
VfB-Stürmer Silas beim Jubel
Trotz der 2. Bundesliga zahlte der VfB Stuttgart 2019 acht Millionen Euro für Silas an Paris FC.  © IMAGO/Jerry Andre
Zdravko Kuzmanovic stürmte für den VfB Stuttgart.
Zdravko Kuzmanovic stürmte für den VfB Stuttgart. Die Schwaben zahlten 2009 acht Millionen Euro an die AC Florenz.  © Pressefoto Baumann/IMAGO
Pablo Maffeo wechselt auf Leihbasis zum RCD Mallorca
Der VfB Stuttgart zahlte 2018 neun Millionen Euro an Manchester City für die Dienste von Pablo Maffeo. Doch dieser wurde nie glücklich bei den Schwaben.  © Foto: Getty Images
Serhou Guirassy applaudiert dem Publikum.
Neun Millionen Euro ließ sich der VfB die feste Verpflichtung von Serhou Guirassy im Jahr 2023 kosten. Er zahlte es mit 28 Toren zurück und wechselte für 18 Millionen Euro zum BVB.  © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel
Ozan Kabak sollte den VfB Stuttgart vor dem Abstieg bewahren.
Ozan Kabak wurde im Januar 2019 geholt und sollte den VfB Stuttgart vor dem Abstieg bewahren. Ihn holten die Schwaben für satte 11,5 Millionen Euro von Galatasaray.  © Harry Langer/DeFodi.eu via www.imago-images.de
Hier wirbelte er noch im VfB-Dress: Nicolas Gonzalez.
Hier wirbelte er noch im VfB-Dress: Nicolas Gonzalez. Nach einer überraschend starken Saison 2017/18, in der Stuttgart Siebter wurden, verpflichteten die Schwaben den Stürmer für 11,5 Millionen Euro von Argentinos Juniors.  © Hansjürgen Britsch/Imago
Ermedin Demirović tritt beim VfB Stuttgart in große Fußstapfen, macht sich aber keinen Kopf.
Für 23 Millionen Euro verpflichtete der VfB im Sommer 2024 Ermedin Demirovic vom FC Augsburg. Er war für wenige Wochen der Rekordtransfer. © IMAGO/osnapix / Hirnschal
VfB-Star Deniz Undav schielt nach oben.
Noch teurer als Demirovic war Deniz Undav, den der VfB Stuttgart im Sommer 2024 für bis zu 30 Millionen Euro verpflichtete.  © Julia Rahn/IMAGO

Deniz Undav musste lange auf seinen Wechsel zum VfB Stuttgart warten

Denn in der vergangenen Sommertransferperiode kam es zu einem Wechseltheater. Der VfB Stuttgart und Brighton & Hove Albion zankten sich monatelang um den Stürmer. Undav selbst, der in der vergangenen Saison schon zu den Schwaben ausgeliehen war, machte schnell deutlich: Für ihn gibt es nur den Weg zurück an den Neckar.

Letztlich setzte sich der VfB durch. Auf bis zu 30 Millionen Euro könnte die Summe ansteigen, die Stuttgart wegen Undav an die Engländer zahlen müsste.

Deniz Undav darf wieder für den VfB Stuttgart auf Torejagd gehen.

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VfB Stuttgart muss in verschiedenen Fällen noch Geld wegen Undav an Brighton zahlen

Doch was sind die Klauseln, die den VfB zu weiteren Zahlungen verpflichten würden? Zum einen müssten die Stuttgart-Bosse weitere 500.000 Euro an Brighton überweisen, sollte Undav mindestens 20 Saisontore schießen. Dies berichtet die Bild. Weitere 500.000 Euro wären demnach notwendig, wenn der Angreifer 2026 in Deutschlands WM-Kader stehen würde. Und gewinnt der VfB die Champions League, müsste Stuttgart eine weitere Million Euro an die Engländer zahlen.

Dass letztere Klausel in Kraft tritt, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch starten die Schwaben mit Ambitionen in diese Champions-League-Saison. So sagte Ermedin Demirovic vor der Partie gegen Real: „Ich bin kein Spieler, der da hinfährt, um Sparringspartner zu sein. Ich bin da, um das Spiel zu gewinnen.“ Auch Undav wehrte sich gegen die Einstellung, wonach es vor allem ums Genießen gehe. „Wir wollen gewinnen“, so der 28-Jährige, der durchaus an einen Erfolg im Bernabéu glaubt: „Wenn wir unseren Stiefel runterspielen, haben wir immer eine Chance.“

Rubriklistenbild: © IMAGO

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