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Deniz Undav ist nach einem monatelangen Tauziehen zum VfB Stuttgart gewechselt. In diesen Szenarien müssten die Schwaben noch mehr Geld für ihn zahlen.
Stuttgart - „Das Santiago Bernabéu ist mit das größte Stadion, in dem man als Fußballer spielen möchte. Das darf uns aber nicht einschüchtern. Es ist mein erstes Champions League-Spiel. Für mich ist es sehr besonders, gegen Real Madrid in der Champions League zu spielen“, sagte Deniz Undav bei der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie. Dass er dieses Highlight-Match am Dienstagabend (21 Uhr/Prime) mit dem VfB Stuttgart tatsächlich miterleben darf, war lange jedoch unklar.
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Deniz Undav musste lange auf seinen Wechsel zum VfB Stuttgart warten
Denn in der vergangenen Sommertransferperiode kam es zu einem Wechseltheater. Der VfB Stuttgart und Brighton & Hove Albion zankten sich monatelang um den Stürmer. Undav selbst, der in der vergangenen Saison schon zu den Schwaben ausgeliehen war, machte schnell deutlich: Für ihn gibt es nur den Weg zurück an den Neckar.
Letztlich setzte sich der VfB durch. Auf bis zu 30 Millionen Euro könnte die Summe ansteigen, die Stuttgart wegen Undav an die Engländer zahlen müsste.
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VfB Stuttgart muss in verschiedenen Fällen noch Geld wegen Undav an Brighton zahlen
Doch was sind die Klauseln, die den VfB zu weiteren Zahlungen verpflichten würden? Zum einen müssten die Stuttgart-Bosse weitere 500.000 Euro an Brighton überweisen, sollte Undav mindestens 20 Saisontore schießen. Dies berichtet die Bild. Weitere 500.000 Euro wären demnach notwendig, wenn der Angreifer 2026 in Deutschlands WM-Kader stehen würde. Und gewinnt der VfB die Champions League, müsste Stuttgart eine weitere Million Euro an die Engländer zahlen.
News zu Deniz #Undav! Seine Klauseln im VfB-Vertrag: Schießt Undav mindestens 20 Saisontore, fließen 500.000 Euro nach #Brighton. Steht er im WM-Kader 2026, überweist der #VfB nochmal eine halbe Million. Und: Würde Stuttgart die CL gewinnen, wären 1 Mio. Euro fällig. @BILD
— Julian Agardi (@AgardiJulian) September 17, 2024
Dass letztere Klausel in Kraft tritt, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch starten die Schwaben mit Ambitionen in diese Champions-League-Saison. So sagte Ermedin Demirovic vor der Partie gegen Real: „Ich bin kein Spieler, der da hinfährt, um Sparringspartner zu sein. Ich bin da, um das Spiel zu gewinnen.“ Auch Undav wehrte sich gegen die Einstellung, wonach es vor allem ums Genießen gehe. „Wir wollen gewinnen“, so der 28-Jährige, der durchaus an einen Erfolg im Bernabéu glaubt: „Wenn wir unseren Stiefel runterspielen, haben wir immer eine Chance.“
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