Von Christoph Klaucke
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Serge Gnabry besucht die Formel 1 in Barcelona. Eine Frage bringt den gewohnt coolen Bayern-Star aus der Fassung – Kumpel Kimmich hat die Finger im Spiel.
Barcelona – Beim diesjährigen Formel-1-Rennen in Barcelona war die Dichte an Stars so groß, dass sogar Sky-Experte Ralf Schumacher überrascht war. Auch viele Fußballer, die nach einer langen Saison mittlerweile Urlaub haben, wollten sich das Spektakel beim Großen Preis von Spanien nicht entgehen lassen – unter ihnen tummelte sich ein Profi vom FC Bayern . Serge Gnabry wurde in einem Interview mit einer Frage komplett überrascht, Kumpel Joshua Kimmich hat ein Familien-Geheimnis verraten.
Serge Gnabry Geburtsdatum: 14. Juli 1995 (27 Jahre) Verein: FC Bayern München Position: Rechtsaußen Marktwert: 55 Millionen
Blondschopf Gnabry macht Urlaub in Barcelona und schaut Formel 1 Serge Gnabry, der bereits während der Saison mit seinem Trip zur Pariser Fashionweek für Aufsehen sorgte , wurde rund zwanzig Minuten vor dem Rennen in Barcelona von Sky-Reporter Peter Hardenacke für ein kurzes Interview abgefangen. Nach den Glückwünschen zum Meistertitel wollte der Dortmunder vom Bayern-Star und Formel-1-Fan wissen, woher die Leidenschaft für den Motorsport komme.
„Ja, so ein bisschen. Ich war letztes Jahr in Monaco bei meinem ersten Rennen, seitdem habe ich mir die Dokumentation angeguckt. Es macht einfach mega Spaß, das live zu sehen“, sagte der deutsche Nationalspieler, der sich als Lewis-Hamilton Fan outete. Die nächste Frage brachte Gnabry, der die kommenden Länderspiele verletzungsbedingt verpasst , dann so richtig aus der Fassung.
Serge Gnabry ist zu Besuch beim Formel-1-Rennen in Barcelona.
© eu-images/Nordphoto/Imago/Serge Gnabry/Instagram
Gnabry bei der Formel 1 in Barcelona: Eine Frage bringt Bayern-Star aus der Fassung Hardenacke enthüllte, dass er gerade noch den Hinweis bekommen hatte, dass Gnabrys Vater großer Fan von Ayrton Senna ist und seinen Sohn nach der brasilianischen Formel-1-Legende benennen wollte. „Woher habt ihr denn die Info? Stimmt sogar“, meinte ein verblüffter Gnabry und fasste sich verlegen an seinen frisch blondierten Kopf. Ayrton Gnabry?
„Auf gar keinen Fall, Serge ist gut, Serge ist gut“, entgegnete Gnabry auf den scherzhaften Vorschlag des Reporters mit einem Lächeln. Damit war die Sache für Gnabry aber noch nicht erledigt. Nach dem Ende des Interviews drehte sich der 27-jährige Schwabe noch einmal um, weil er sich von der Enthüllung der Pläne seines Vaters offensichtlich überrumpelt fühlte. „Nicht euer Ernst, oder?!“, rief er dem Sky-Team hinterher. Dabei machte die Familien-Anekdote aus dem Hause Gnabry einst Jugendfreund und Bayern-Mitspieler Joshua Kimmich öffentlich.
Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010 2010: Edin Džeko - 22 Tore für den VfL Wolfsburg. Der Bosnier dürfte einer der unterschätztesten Stürmer seiner Zeit sein. 2018 wurde er zum ersten Spieler, der in drei der europäischen Top-5-Ligen über 50 Treffer erzielte! Mit dem VfL Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de 2011: Mario Gómez - 28 Tore für den FC Bayern. Der gebürtige Schwabe begann seine Profikarriere 2004 beim VfB Stuttgart und beendete sie sage und schreibe 16 Jahre später ebenfalls beim VfB. Der 78-malige Nationalspieler spielte zwischenzeitlich nicht nur beim FC Bayern, mit dem er unter anderem Champions-League-Sieger wurde und die Torjägerkanone gewann, sondern unter anderem auch beim AC Florenz. © imago sportfotodienst 2012: Klaas-Jan Huntelaar - 29 Tore für den FC Schalke 04. Huntelaar war seinerzeit ein gefürchteter Strafraumstürmer. Der „Hunter“ erreichte 2010 mit der niederländischen Nationalmannschaft das WM-Finale. Im März 2022 begann Huntelaar, zehn Monate nach seinem Rücktritt aus dem Profifußball, im Management von Ajax Amsterdam zu arbeiten. © imago sportfotodienst 2013: Stefan Kießling - 25 Tore für Bayer 04 Leverkusen. Auch Stefan Kießling ist nach wie vor bei seinem Ex-Verein tätig, er arbeitet in der Verwaltung von Bayer 04 Leverkusen. Kießling spielte von 2006 bis 2018 für die Werks-Elf, mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er Dritter bei der Weltmeisterschaft 2010. Trotz Forderungen von vielen Seiten, spielte Kießling in der Nationalmannschaft nie eine große Rolle, absolvierte lediglich sechs A-Länderspiele. © imago sportfotodienst 2014: Robert Lewandowski - 20 Tore für Borussia Dortmund. In seiner letzten Saison in Dortmund, bevor er ablösefrei zum FC Bayern wechselte, gewann Robert Lewandowski zum ersten Mal die Torjägerkanone. Der Pole war 2010 von Lech Posen zum BVB gekommen. 2014: Robert Lewandowski - 20 Tore für Borussia Dortmund. In seiner letzten Saison in Dortmund, bevor er ablösefrei zum FC Bayern wechselte, gewann Robert Lewandowski zum ersten Mal die Torjägerkanone. Der Pole war 2010 von Lech Posen zum BVB gekommen. © imago sportfotodienst 2015: Alexander Meier - 19 Tore für Eintracht Frankfurt. Meier war nie der dynamischste Stürmer, dennoch ist er in Frankfurt eine Ikone. Heute ist das Kopfballungeheuer Jugendtrainer und Markenbotschafter bei der Eintracht. Meier absolvierte zwischen 2004 und 2018 336 Spiele und erzielte dabei 119 Tore für die Adler. 2015: Alexander Meier - 19 Tore für Eintracht Frankfurt. Meier war nie der dynamischste Stürmer, dennoch ist er in Frankfurt eine Ikone. Heute ist das Kopfballungeheuer Jugendtrainer und Markenbotschafter bei der Eintracht. Meier absolvierte zwischen 2004 und 2018 336 Spiele und erzielte dabei 119 Tore für die Adler. © imago sportfotodienst 2016: Robert Lewandowski - 30 Tore für den FC Bayern. In der letzten Saison von Trainer Pep Guardiola dominierte der FC Bayern die Bundesliga, gewann das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund im Elfmeterscheißen und schied in der Champions League im Halbfinale unglücklich gegen Atletico Madrid aus. 2016: Robert Lewandowski - 30 Tore für den FC Bayern. In der letzten Saison von Trainer Pep Guardiola dominierte der FC Bayern die Bundesliga, gewann das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund im Elfmeterscheißen und schied in der Champions League im Halbfinale unglücklich gegen Atletico Madrid aus. © imago sportfotodienst 2017: Pierre-Emerick Aubameyang - 31 Tore für Borussia Dortmund. Bestwert in der Bundesliga, außerdem erzielte Aubameyang 2017 auch das entscheidende Tor zum vierten Pokalsieg von Borussia Dortmund. Der blitzschnelle Gabuner kam von AS Saint-Etienne zur Borussia, wo er von 2013 bis 2018 sein Geld verdiente. „Auba“ erzwang in der Folge einen Wechsel zum FC Arsenal, 2022 wechselte er zum FC Barcelona. 2017: Pierre-Emerick Aubameyang - 31 Tore für Borussia Dortmund. Bestwert in der Bundesliga, außerdem erzielte Aubameyang 2017 auch das entscheidende Tor zum vierten Pokalsieg von Borussia Dortmund. Der blitzschnelle Gabuner kam von AS Saint-Etienne zur Borussia, wo er von 2013 bis 2018 sein Geld verdiente. „Auba“ erzwang in der Folge einen Wechsel zum FC Arsenal, 2022 wechselte er zum FC Barcelona. © Anke Waelischmiller/SVEN SIMON 2018: Robert Lewandowski - 29 Tore für den FC Bayern
Nachdem Carlo Ancelotti entlassen wurde übernahm Jupp Heynckes noch einmal. Der FC Bayern spielte am Ende eine seiner besten Bundesliga-Saisons überhaupt. Im Pokalfinale scheiterte man an Eintracht Frankfurt, in der Königsklasse an Real Madrid. 2018: Robert Lewandowski - 29 Tore für den FC Bayern. Nachdem Carlo Ancelotti nach zehn Spielen entlassen wurde, übernahm Jupp Heynckes noch einmal. Der FC Bayern spielte am Ende trotz Trainerwechsel die viertbeste Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Im Pokalfinale scheiterte man an Eintracht Frankfurt, in der Königsklasse an Real Madrid. © Bernd Feil/M.i.S. 2019: Robert Lewandowski - 22 Tore für den FC Bayern. Unter Niko Kovac konnte der Rekordmeister nicht ganz an die Vorsaison anknüpfen, Borussia Dortmund schrammte nur knapp an der Meisterschaft vorbei. Robert Lewandowski traf im DFB-Pokalfinale doppelt, der FC Bayern gewann den Pott durch ein 3:0 gegen RB Leipzig. In der Liga räumte er wieder einmal die Kanone ab. 2019: Robert Lewandowski - 22 Tore für den FC Bayern. Unter Niko Kovac konnte der Rekordmeister nicht ganz an die Vorsaison anknüpfen, Borussia Dortmund schrammte nur knapp an der Meisterschaft vorbei. Robert Lewandowski traf im DFB-Pokalfinale doppelt, der FC Bayern gewann den Pott durch ein 3:0 gegen RB Leipzig. In der Liga räumte er wieder einmal die Kanone ab. © via www.imago-images.de 2020: Robert Lewandowski - 34 Tore für den FC Bayern. Eine historische Saison für den FC Bayern! Die 30. deutsche Meisterschaft wurde beinahe zum Randaspekt. Nach einem halben Jahr unter Hansi Flick gewann der FC Bayern alle möglichen Titel, inklusive der Champions League. Lewandowski war einmal mehr der Erfolgsgarant. 2020: Robert Lewandowski - 34 Tore für den FC Bayern. Eine historische Saison für den FC Bayern! Die 30. deutsche Meisterschaft wurde beinahe zum Randaspekt. Nach einem halben Jahr unter Hansi Flick gewann der FC Bayern alle möglichen Titel, inklusive der Champions League. Lewandowski war einmal mehr der Erfolgsgarant. © Bernd Feil/M.i.S./Pool 2021: Robert Lewandowski - 41 Tore für den FC Bayern. In der Saison 2020/2021 macht sich Lewandowski endgültig unsterblich, indem er den Tor-Rekord von Gerd Müller knackte. 2021: Robert Lewandowski - 41 Tore für den FC Bayern. In der Saison 2020/2021 macht sich Lewandowski endgültig unsterblich, indem er den Tor-Rekord von Gerd Müller knackte. © Poolfoto / Imago 2022: Robert Lewandowski - 35 Tore für den FC Bayern. Das Verhältnis zum FC Bayern bekommt Risse, nichtsdestotrotz liefert Lewandowski. Der Pole gewinnt zum siebten Mal die Torjägerkanone der Fußball-Bundesliga! 2022: Robert Lewandowski - 35 Tore für den FC Bayern. Das Verhältnis zum FC Bayern bekommt Risse, nichtsdestotrotz liefert Lewandowski. Der Pole gewinnt zum siebten Mal die Torjägerkanone der Fußball-Bundesliga! © IMAGO/Revierfoto 2023: Christopher Nkunku/Niclas Füllkrug - jeweils 16 Tore: Die Bundesliga-Saison 2022/23 beschert einen geteilten ersten Platz. Bei RB Leipzig dreht Christopher Nkunku auf, während Niclas ‚Lücke‘ Füllkrug bei Werder Bremen der Durchbruch in der Bundesliga gelingt. 2023: Christopher Nkunku/Niclas Füllkrug - jeweils 16 Tore: Die Bundesliga-Saison 2022/23 beschert einen geteilten ersten Platz. Bei RB Leipzig dreht Christopher Nkunku auf, während Niclas ‚Lücke‘ Füllkrug bei Werder Bremen der Durchbruch in der Bundesliga gelingt. ©
IMAGO / Sportfoto Rudel; IMAGO / Nordphoto „Der 100-Millionen-Euro-Transfer schlägt ein: In seiner Premierensaison erzielt der Engländer beeindruckende 36 Treffer und wird dabei von Ehrenpräsident Uli Hoeneß geadelt. 2024: Harry Kane - 36 Tore für den FC Bayern. Der 100-Millionen-Euro-Transfer schlägt ein: In seiner Premierensaison erzielt der Engländer beeindruckende 36 Treffer und wird dabei von Ehrenpräsident Uli Hoeneß geadelt. © IMAGO/Ulrich Wagner Harry Kane zum Zweiten: In der Folgesaison 2024/25 schnürt Kane den Torjägerkanonen-Doppelpack. 2025: Harry Kane - 26 Tore für den FC Bayern: Harry Kane zum Zweiten: In der Folgesaison 2024/25 schnürt Kane den Torjägerkanonen-Doppelpack. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel Bayern-Star Gnabry beim Formel-1-Rennen in Barcelona: Treffen mit Lewandowski und Chelsea-Star „Sein Papa wollte ihn eigentlich Ayrton nennen, wegen Ayrton Senna. Der ist ein großer Formel-1-Fan. Aber seine Mama hat sich offenbar durchgesetzt“, sagte Kimmich letztes Jahr in einem Podcast des FC Bayern. Am Formel-1-Wochenende traf Gnabry im Übrigen auch auf Ex-Bayern-Stürmer Robert Lewandowski, der vergangenen Sommer zum FC Barcelona gewechselt war. Beide hatten den Bildern zu urteilen viel Spaß beim Wiedersehen.
In der Boxengasse unterhielt sich Gnabry auch angeregt mit Chelsea -Star Mason Mount, der immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird und ein Wunschspieler von Trainer Thomas Tuchel sein soll . Doch auch die Zukunft des Münchner Flügeldribblers ist ungewiss, Gnabry soll ein Verkaufskandidat eines 170-Millionen-Pakets des FC Bayern sein. (ck)
Rubriklistenbild: © eu-images/Nordphoto/Imago/Serge Gnabry/Instagram