Wer steht ab 2026 im Tor?

Der FC Bayern steckt in einem Dilemma: Verträge von Donnarumma & Co. laufen aus

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Gleich mehrere Top-Torhüter werden 2026 ablösefrei. Das Kahn-Déjà-vu muss nicht kommen – wenn der FC Bayern jetzt richtig plant.

München – Drei Jahre suchte der FC Bayern nach dem Karriereende von Oliver Kahn vergeblich nach einem adäquaten Nachfolger. Michael Rensing, Hans-Jörg Butt, Thomas Kraft – keiner erwies sich als langfristige Lösung im Tor des Rekordmeisters. Doch 2026 bietet sich den Münchenern eine historische Chance: Gleich mehrere hochklassige Torhüter werden — Stand jetzt – ablösefrei, darunter Gianluigi Donnarumma, Mike Maignan und Thibaut Courtois.

Gianluigi Donnarumma zählt zu jenen Weltklasse-Keepern, deren Verträge 2026 enden.

Während Manuel Neuer seinem Vertragsende 2026 entgegengeht und Jonas Urbig als interner Nachfolger aufgebaut werden soll, steckt Bayern in einem strategischen Dilemma. Setzt der Rekordmeister weiter voll auf den jungen Urbig oder nutzt er die einmalige Marktlage für eine externe Premium-Lösung?

Gianluigi Donnarumma & Co. kommen 2026 ablösefrei auf den Markt

Nach Angaben von transfermarkt.de verfügen Gianluigi Donnarumma (PSG), Mike Maignan (AC Mailand), Thibaut Courtois (Real Madrid), Ederson (Manchester City), Illan Meslier (Leeds United), Stefan Ortega (Manchester City), Nick Pope (Newcastle United) und Iñaki Peña (FC Barcelona) über die höchsten Marktwerte unter allen Torhütern, deren Verträge 2026 enden.

Für Bayern könnte sich damit die Chance bieten, diesmal nicht wie nach Kahn drei Jahre lang zu suchen, sondern gezielt zuzuschlagen. Besonders interessant: Die Gespräche zwischen Paris Saint-Germain und Gianluigi Donnarumma stocken bereits seit Monaten. PSG richtet sich unter Sportdirektor Luis Campos neu aus und will verstärkt auf leistungsbezogene Arbeitspapiere setzen.

Weltmeister, Manager-Legende, Haft – Flugzeugabsturz beendete Leben von Uli Hoeneß beinahe schon 1982

21.08.90 Hoeneß Eltern Paula und Erwin Deutschland, Ulm, 21.08.1990, Fussball, Bundesliga, Hoeneß Eltern
Uli Hoeneß kam zu Beginn des Jahres 1952 in Ulm, als Sohn von Metzgermeister Erwin Hoeneß und Ehefrau Paula zur Welt. © Pressefoto Rudel/Imago
Uli und Dieter Hoeneß
Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Dieter Hoeneß startete Ulis Fußballkarriere in der Jugendabteilung des VfB Ulm. © Pressefoto/Baumann
DFB-Schülerauswahl
Im Alter von 15 Jahren wird Uli Hoeneß (rechts neben dem Torwart im Bild) von der späteren Trainerlegende Udo Lattek zum Kapitän der DFB-Schülerauswahl ernannt. Dort stand er bereits mit seinem späteren Bayern-Buddy Paul Breitner auf dem Platz. Auf Lehrgängen teilten sich die beiden das Zimmer. © Fred Joch/Imago
Uli Hoeneß Ulm 1846 li gegen Hans Jürgen Wittfoth Stuttgart
Im Jahr 1967 wechselt Hoeneß vom VfB Ulm in die Jugendabteilung der TSG Ulm 1846 (heute SSV Ulm 1846), wo er schnell Fuß fasste und bereits mit 17 Jahren fester Bestandteil der Amateurliga-Mannschaft (damals dritthöchste deutsche Spielklasse) war. In der Saison 1969/70 war er mit 22 Treffern der beste Torschütze der Ulmer. Eine Empfehlung für höhere Aufgaben. © Sven Simon/Imago
FUSSBALL 1 BUNDESLIGA SAISON 1970 1971 1 SPIELTAG VfB Stuttgart 1 1 FC Bayern München 15 08 1970
Im Anschluss an diese torreiche Spielzeit klopfte der FC Bayern in Ulm an und Hoeneß unterschrieb bei den Münchnern einen Amateurvertrag. Bereits im ersten Spieltag der Bundesligasaison 1970/71 feierte der damals 18-Jährige sein Debüt gegen den VfB Stuttgart. Auch an der Isar etablierte er sich daraufhin schnell zum Stammspieler unter dem neuen Bayern-Coach – wer hätte es gedacht – Udo Lattek.  © WEREK/Imago
Hoeneß-Breitner-WG
Gemeinsam mit Hoeneß wechselte auch Breitner an die Isar. Zu Beginn ihrer Zeit in München lebten die Beiden in einer gemeinsamen WG. „Es klingt vielleicht blöd, aber der Uli und ich haben oft den Eindruck eines alten Ehepaars gemacht“, erzählte Breitner einige Jahre später. © Fred Joch/Imago
Uli Hoeneß and Gerd Müller Bayern Munich with the tyrophy European Cup Final
In München gewann Hoeneß alles, was es im Klub-Fußball zu gewinnen gab. An der Seite von Gerd Müller (links im Bild) wurde er dreimal Deutscher Meister und feierte einen Pokalsieg. Mit dem Bomber der Nation formte er eines der gefährlichsten Angriffsduos der Bundesligageschichte, das auch Europa – wortwörtlich im Sturm erobern sollte. Ganze dreimal in Folge holten sie den Europapokal der Landesmeister in die bayrische Landeshauptstadt. © Colorsport/Imago
Mannschaftsfoto BR Deutschland, Europameister 1972, hi.v.li.: Franz Beckenbauer, Bundestrainer Helmut Schön, Hans Georg
Nach seinem A-Nationalmannschafts-Debüt 1972 fuhr Hoeneß im selben Jahr auch mit zur Europameisterschaft in England. Im Finale des Turniers ließ die deutsche Mannschaft nichts anbrennen und sicherte sich mit einem 3:0-Sieg über die Sowjetunion den Titel. Hoeneß mitten drin. © Sven Simon/Imago
Weltmeister 1974 BR Deutschland
Nur zwei Jahre später folgt der größte Erfolg seiner Karriere. Bei der Heim-WM 1974 wird die Bundesrepublik zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister. Im Finale bezwang man die Niederlande mit 2:1 aus deutscher Sicht. © Horstmüller/Imago
Uli Hoeneß (hinten, BR Deutschland) verschießt gegen Torwart Ivo Viktor (CSSR) - der finale Fehlschuss im Elfmeterschießen
Bei der Europameisterschaft 1976 wird Hoeneß zum tragischen Helden. Im Finale steht es nach 120 Minuten 2:2 zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei. Elfmeterschießen. Hoeneß tritt nach drei verwandelten deutschen Elfmetern als vierter Schütze an – und versenkt den Ball statt im Tor im Nachthimmel von Belgrad. Deutschland verliert. © Sven Simon/Imago
Uli Hoeneß FCN
Nach einer schweren Meniskusverletzung war Hoeneß nicht mehr der Alte und verlor letztendlich seinen Stammplatz beim FC Bayern. 1978 wechselte er auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg, konnte dort jedoch auch nicht an vergangene Leistungen anknüpfen. Nach seiner Rückkehr nach München musste Hoeneß schließlich seine Karriere 1979 aufgrund von irreparablen Knorpelschäden im Knie beenden – im Alter von nur 27 Jahren.  © Kicker/Liedel/Imago
FUSSBALL 1 BUNDESLIGA SAISON 1979 1980 Manager Uli Hoeness FC Bayern Muenchen sitzt am 29 05 1979
Doch mit dem Ende seiner aktiven Karriere beim FC Bayern, ging seine Zeit bei den Münchnern eigentlich gerade erst los. Noch im selben Jahr stieg Hoeneß ins Management des Vereins ein und wurde damit zum jüngsten Manager der Bundesliga-Geschichte. © WEREK/Imago
Hannover Hoeneß war mit seinem Freund dem Verleger Helmut Simmler auf dem Weg zu einem Fußballspiel
Im Winter 1982 hätte für den damals 30-jährigen Hoeneß alles vorbei sein können. Gemeinsam mit drei Freunden stürzte er mit einem Propellerflugzeug ab und konnte das Unglück als einziger Insasse der Maschine überleben. Später sagte Hoeneß, sich an, kaum etwas von dem Unfall mehr erinnern zu können. © Iocalpic/Imago
Uli Hoeneß
Hoeneß formte in seinem neuen Amt den FC Bayern, zu dem Verein, wie wir ihn heute kennen. Er orientierte sich am professionellen Merchandising in den USA und erschloss neue Märkte für die Münchner. Dies führte zum wirtschaftlichen Aufschwung des Klubs und Millioneneinnahmen. © Frinke/Imago
FUSSBALL CHAMPIONSLEAGUE FINALE SAISON 2000 2001 23 05 2001 FC Bayern München FC Valencia 6 5 n E
Unter der Leitung von Hoeneß stieg der FC Bayern zum erfolgreichsten Klub in Deutschland auf. Zwischen 1980 und 2008 feierte man an der Isar 16 deutsche Meisterschaften, neun DFB-Pokal-Siege sowie den Gewinn des Henkelpotts im Jahr 2001. © Ulmer/Imago
Cottbuser Fans begrüßen Uli Hoeneß
Auch neben dem Platz wusste Hoeneß immer wieder für Schlagzeilen zu sorgen und seinen Einfluss im deutschen Fußball geltend zu machen. So spielte er beispielsweise eine entscheidende Rolle in der „Koks-Affäre“ um Christoph Daum, indem er den öffentlichen Druck auf den damaligen Leverkusen-Coach erhöhte. © Camera 4/Imago
Uli Hoeneß FC Bayern München mit Ehefrau Susi und Tochter Sabine nach deren Geburt im Krankenhaus
Seit 1973 ist Hoeneß mit seiner Frau Susanne verheiratet, welche ihm zwei Kinder schenkte – Florian und Sabine. Ein Paar sind Uli und Susi bereits seit seinem 15. Lebensjahr. „Ich weiß, dass ich das, was ich bin, nie ohne meine Frau geworden wäre“, gesteht Hoeneß gegenüber der Bunten. © Fred Joch/Imago
Uli Hoeness in der Allianz Arena beim Bau in der Allianz Arena beim Bau Allianz Arena Anzug
Im Jahr 2001 startete der Bau der Allianz Arena, für welchen sich Hoeneß sehr eingesetzt hatte. Das 2005 eröffnete Stadion ist nun seit über 20 Jahren die Heimat des deutschen Rekordmeister. © HJS/Imago
Hoeneß Präsident
Auf der Jahreshauptversammlung 2009 wurde Hoeneß schließlich mit über 99 Prozent zum Präsidenten des FC Bayern gewählt. © MIS/Imago
Beckenbauer Hoeneß
Im Folgejahr übernahm Hoeneß auch das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden, welches zuvor Franz Beckenbauer innehatte. © Sven Simon/Imago
Lastwagen vor der Firma HOWE Wurstwaren KG Manager Uli Hoeneß FC Bayern München
Auch Abseits des Fußballs trieb Hoeneß sein Unwesen. Gemeinsam mit Werner Weiß gründete er 1985 die heutige HoWe Wurstwaren. Das Unternehmen beliefert unter anderem das Oktoberfest-Zelt von Feinkost Käfer und wird mittlerweile von Hoeneß Kindern geleitet. © Bernd Müller/Imago
Uli Hoeness bei der Steuerhinterziehungsverhandlung gegen Uli Hoeneß vor der 5 Strafkammer des Land
Im Jahr 2013 scheint Hoeneß seine Vergangenheit einzuholen. Durch Recherchen von Stern Online geriet der Bayern-Präsident unter Druck und erstattete schließlich Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung. „Am 20. März änderte sich dann mein Leben, morgens um sieben“, sagte Hoeneß später gegenüber der Zeit. An diesem Tag wurde sein Haus am Tegernsee durchsucht und Hoeneß vorläufig festgenommen. © Future Image/Imago
leerer Gefängnisflur Zellengang Zellenflur Gefängnisgang Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech
Im März 2014 wurde Hoeneß in sieben Fällen der Steuerhinterziehung über 28,5 Millionen Euro für schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Doch bereits nach Verbüßung der halben Haftzeit durfte Hoeneß die JVA Landsberg 2016 auf Bewährung verlassen. © Sven Simon/Imago
Uli HOENESS haelt einen Blumenstrauss Jahres Hauptversammlung 2016 des FC Bayern Muenchen e V Wahl
Noch im Jahr seiner Entlassung aus der JVA wird Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung erneut zum Präsident des FC Bayern gewählt. Das Amt hatte er im Laufe des Prozesses abgelegt. Bald übernahm er auch wieder den Vorsitz des Aufsichtsrates. © Sven Simon/Imago
Fussball 1.Bundesliga, FC Bayern Muenchen - FSV Mainz 05
2019 legte er seine offiziellen Ämter beim FC Bayern nieder, doch noch heute ist Hoeneß als Ehrenpräsident Dauergast auf der Ehrentribüne des Rekordmeisters. © Jan Huebner/Imago
Meisterfeier FC Bayern Muenchen auf dem Marienplatz
Am Samstagabend (02.08.2025) wurde Hoeneß laut der Bild aufgrund einer geplatzten Ader ins Krankenhaus eingeliefert. Ihm soll es den Umständen entsprechend jedoch gut gehen. Der deutschen Presseagentur zufolge hat er das Krankenhaus bereits wieder verlassen. © Sven Simon/Imago
Eröffnung Alter Botanischer Garten
Hoeneß gehört zu den einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte des deutschen Fußballs und schuf einst das Fundament für die bis heute anhaltende Dominanz des FC Bayern. Sein Lebenswerk hat ihm bei den Fans den inoffiziellen Titel als Mr. FC Bayern eingebracht. © Ulrich Wagner/Imago

Donnarumma, der knapp 13 Millionen Euro jährlich verdienen soll, sieht seine Leistungen nach dem Triple-Gewinn wohl nicht ausreichend honoriert. Der 26-jährige Italiener wäre ein namhafter Kandidat für Bayern: internationale Erfahrung und im besten Torhüter-Alter. „Donnarumma ist erst 26, dann hättest du fünf, sechs Jahre Ruhe“, brachte Sky-Experte Dietmar Hamann Donnarumma zuletzt bei den Münchnern ins Spiel.

Wenngleich Donnarumma als Unsicherheitsfaktor mit Ball am Fuß gelten mag, ist er doch zumeist ein Verlässlichkeitsfaktor auf der Linie. Die Konkurrenz wird groß sein, sollte Donnarumma 2026 tatsächlich ablösefrei werden.

Nicht alle acht genannten Kandidaten werden jedoch 2026 verfügbar sein. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Thibaut Courtois bei Real Madrid vor der Vertragsverlängerung bis 2027. Der belgische Nationaltorhüter wird den Königlichen aller Voraussicht nach erhalten bleiben.

Anders sieht die Situation bei Mike Maignan aus: Obwohl sich im Frühjahr noch eine Vertragsverlängerung bei der AC Mailand abzeichnete, waren die Gespräche am Ende nicht von Erfolg gekrönt. In den letzten Wochen wurde der französische Nationalkeeper mit einem Wechsel zum FC Chelsea in Verbindung gebracht, konkretisiert hat sich allerdings bislang noch nichts.

Jonas Urbig ist beim FC Bayern als Nachfolger von Manuel Neuer vorgesehen

Für die neue Saison ist ein „Jobsharing“ zwischen Neuer und Urbig geplant. Neuer wird bewusst auf Spiele verzichten, um seinem möglichen Nachfolger Spielpraxis zu ermöglichen. „In Absprache mit dem Trainer und dem Torwartteam“ werde es auf jeden Fall Partien geben, „in denen Jonas spielt“, bestätigte der Kapitän bereits im Frühjahr 2025.

Wird Jonas Urbig (r.) der langfristige Nachfolger von Manuel Neuer (l.)?

Sportvorstand Max Eberl zeigte sich optimistisch: „Jonas ist ein sehr talentierter Torwart und genau das, was wir uns mit dieser Entscheidung vorgestellt haben.“ Der Youngster, der in Kürze seinen 22. Geburtstag feiert und zu Beginn des Jahres für sieben Millionen Euro vom 1. FC Köln kam, sammelte im Münchner Tor bislang Erfahrung in zwölf Pflichtspielen, darunter viermal in der Champions League.

Doch das Erlebnis mit Michael Rensing sollten Bayern zur Vorsicht mahnen. Der damals 24-Jährige galt als logischer Kahn-Nachfolger, scheiterte aber am enormen Erwartungsdruck. „Ehrlich, ich habe es mir leichter vorgestellt“, gab Rensing 2009 gegenüber der SZ zu. „Jede Kleinigkeit wurde so bewertet, wie es wahrscheinlich noch nie bei einem Spieler auf diesem Planeten der Fall gewesen ist.“

Uli Hoeneß prangerte damals die fehlende Professionalität an: „Als klar war, dass er die Nummer 1 ist, hätte ich erwartet, dass er sich den Arsch aufreißt. Das war alles nicht der Fall.“ Nur zwei Jahre nach Kahns Rücktritt verließ Rensing die Bayern ablösefrei.

Setzt der FC Bayern voll auf Urbigs Entwicklung, läuft er Gefahr, dass der junge Keeper wie einst Rensing am Druck scheitert. Bemüht sich Bayern jedoch vorzeitig um einen externen Kandidaten, könnte das Urbigs Entwicklung hemmen und ein falsches Signal senden.

Die Konkurrenz schläft derweil nicht. Andere Top-Klubs werden ebenfalls um jene Keeper buhlen, die 2026 attraktive Marktoptionen darstellen. Wer zu spät kommt, geht leer aus. Ederson wird bereits jetzt umgarnt. Der brasilianische Nationaltorhüter steht bei Galatasaray hoch im Kurs und könnte Manchester City noch in diesem Sommer verlassen. Abhängig von der Entwicklung bei Ederson könnte auch Stefan Ortega den Citizens noch in diesem Transferfenster den Rücken kehren.

Das geplante Jobsharing zwischen Neuer und Urbig muss beim FC Bayern zeigen, ob der designierte Neuer-Nachfolger bereit für die große Bühne ist. Gleichzeitig sollten die Münchner die Marktlage sondieren. Die Lehre aus der Post-Kahn-Ära ist klar: Wer zu spät plant, zahlt den Preis. Urbig verdient seine Chance, aber Bayern braucht einen Plan B.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Imagn Images

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