Sperre von 21 Monaten

Deutsche Olympia-Hoffnung erleidet Rückschlag durch Dopingfall im Team

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Negativ-Meldung vor den Olympischen Spielen 2026: Eine deutsche Gold-Hoffnung könnte wegen Verfehlungen eines Teamkollegen ins Hintertreffen geraten.

München – Im Februar nächsten Jahres finden in Mailand und Cortina d‘Ampezzo die Olympischen Winterspiele 2026 statt. In der Vorbereitung auf die nächste Medaillen-Jagd muss der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) einen herben Rückschlag hinnehmen. Der deutsche Top-Anschieber Simon Wulff wurde aufgrund eines positiven Dopingbefunds gesperrt.

Simon Wulff wird Francesco Friedrich und seinem Team in Mailand und Cortina d‘Ampezzo nicht zur Verfügung stehen.

Wie die Internationale Testagentur (ITA) am Mittwoch bekannt gab, wurde Wulff bei einer entnommenen Probe vom 07. Dezember 2024 in Altenberg positiv auf Methylhexanamin getestet worden. Der Fund dieser verbotenen Substanz hat eine Sperre von 21 Monaten für den 24-Jährigen zur Folge – und damit den Ausschluss von Olympia 2026.

Francesco Friedrich drohen Auswirkungen auf die Gesamtweltcupwertung

Doch damit nicht genug. Auch rückwirkend könnte dieser Verstoß „potenzielle Auswirkungen auf die Gesamtweltcupwertung des Teams um Francesco Friedrich“ haben, wie der BSD berichtet. Nach Angaben des Verbandes stehen die Folgen für Friedrich und Co. noch aus. „Der BSD wartet derzeit auf eine offizielle Entscheidung der IBSF, wie sich die Sperre auf die Punktewertung im Gesamtweltcup auswirken wird.“

Das Duo aus Friedrich und Wulff hatte im vergangenen Winter sowohl im Zweier als auch Vierer mit Wulff als Anschieber jeweils den Gesamtweltcup gewonnen. Da die Doping-Sperre des 24-Jährigen jedoch mit Probenentnahme, also am 07. Dezember 2024, beginnt, fallen die Titel bereits in den Bestrafungs-Zeitraum.

Neuner, Shiffrin, Hannawald & Co.: Die erfolgreichsten Wintersportler der Geschichte

Laura Dahlmeier (Biathlon): Die Garmisch-Partenkirchenerin dominierte jahrelang die Biathlon-Szene. In ihrer Karriere holte sie zweimal Olympia-Gold und sieben WM-Titel. Dazu kommen 33 Weltcupsiege und der Sieg im Gesamtweltcup der Saison 2016/2017. Überraschend beendete sie ihre Karriere bereits 2019 im Alter von nur 25 Jahren.
Laura Dahlmeier (Biathlon): Die Garmisch-Partenkirchenerin dominierte jahrelang die Biathlon-Szene. In ihrer Karriere holte sie zweimal Olympia-Gold und sieben WM-Titel. Dazu kommen 33 Weltcup-Siege und der Sieg im Gesamtweltcup der Saison 2016/2017. Überraschend beendete sie ihre Karriere bereits 2019 im Alter von nur 25 Jahren. © IMAGO/Jessica Gow/TT
Ingemar Stenmark (Ski Alpin): Von 1973 bis 1989 war der Schwede aktiv und gilt bis heute als einer der besten Skirennfahrer überhaupt. Neben zwei Olympiasiegen gewann Stenmark auch fünfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen atemberaubende 86 Weltcup-Siege und in Summe 155 Podestplätze.
Ingemar Stenmark (Ski Alpin): Von 1973 bis 1989 war der Schwede aktiv und gilt bis heute als einer der besten Skirennfahrer überhaupt. Neben zwei Olympiasiegen gewann Stenmark auch fünfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen atemberaubende 86 Weltcup-Siege und in Summe 155 Podestplätze. © IMAGO/Bevilacqua Giuliano/ABACA
Magdalena Neuner (Biathlon): Lediglich sechs Jahre (2006-2012) war Magdalena Neuner im Weltcup aktiv und zählt doch bis heute zu den größten ihres Sports. Neben zwei Olympiasiegen gewann sie auch insgesamt zwölfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen 47 Weltcupsiege und dreimal der Gewinn des Gesamtweltcups.
Magdalena Neuner (Biathlon): Lediglich sechs Jahre (2006-2012) war Magdalena Neuner im Weltcup aktiv und zählt doch bis heute zu den größten ihres Sports. Neben zwei Olympiasiegen gewann sie auch insgesamt zwölfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen 47 Weltcupsiege und dreimal der Gewinn des Gesamtweltcups.  © IMAGO/ANDERS WIKLUND / TT
Mikaela Shiffrin (Ski Alpin): Niemand ist im Weltcup erfolgreicher als sie! Die US-Amerikanerin steht bislang bei 100 Weltcupsiegen (Stand: 24. Februar 2025) und ist damit geschlechterübergreifend die Nummer eins in der Weltcupgeschichte. Ganze fünfmal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen. Hinzu kommen zwei olympische Goldmedaillen und acht WM-Titel.
Mikaela Shiffrin (Ski Alpin): Niemand ist im Weltcup erfolgreicher als sie! Die US-Amerikanerin steht bislang bei 99 Weltcupsiegen (Stand: 13. Februar 2025) und ist damit geschlechterübergreifend die Nummer eins in der Weltcupgeschichte. Ganze fünfmal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen. Hinzu kommen zwei olympische Goldmedaillen und acht WM-Titel.  © IMAGO/MAXIM THORE
Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt (Rennrodeln): Die beiden Deutschen gehören zu den besten Rennrodlern der Geschichte. 2014, 2018 und 2022 wurde das Duo jeweils Doppelolympiasieger in Doppelsitzer sowie der Team-Staffel. Beide sind zudem zehnfache Weltmeister und gewannen fünfmal den Gesamtweltcup. (Stand: 13. Februar 2025)
Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt (Rennrodeln): Die beiden Deutschen gehören zu den besten Rennrodlern der Geschichte. 2014, 2018 und 2022 wurde das Duo jeweils Doppelolympiasieger in Doppelsitzer sowie der Team-Staffel. Beide sind zudem zehnfache Weltmeister und gewannen fünfmal den Gesamtweltcup. © IMAGO/Michael Kristen
Marcel Hirscher (Ski Alpin): Der gebürtige Salzburger sorgte für neue Massstäbe im Weltcup. Ganze achtmal in Folge sicherte sich Hirscher den Sieg im Gesamtweltcup, fuhr dabei 67 Siege ein (Stand: 13. Februar 2025). Darüber hinaus stehen zwei Olympiasiege und sieben WM-Goldmedaillen zu Buche. 2024 feierte er unter niederländischer Flagge sein Comeback, fünf Jahre nach seinem Rücktritt.
Marcel Hirscher (Ski Alpin): Der gebürtige Salzburger sorgte für neue Massstäbe im Weltcup. Ganze achtmal in Folge sicherte sich Hirscher den Sieg im Gesamtweltcup, fuhr dabei 67 Siege ein (Stand: 13. Februar 2025). Darüber hinaus stehen zwei Olympiasiege und sieben WM-Goldmedaillen zu Buche. 2024 feierte er unter niederländischer Flagge sein Comeback, fünf Jahre nach seinem Rücktritt.  © IMAGO / Julia Kneissl / SPP
Johannes Thingnes Bö (Biathlon): Die Erfolge des Norwegers sprechen für sich: Fünfmal Olympia-Gold, 20 WM-Titel und der fünffache Sieg des Gesamtweltcups (Stand 13. Februar 2025) sind Zeugnis einer einzigartigen Karriere. Nach der Saison 2024/2025 will Bö seine Biathlon-Karriere beenden.
Johannes Thingnes Bö (Biathlon): Die Erfolge des Norwegers sprechen für sich: Fünfmal Olympia-Gold, 20 WM-Titel und der fünffache Sieg des Gesamtweltcups (Stand 13. Februar 2025) sind Zeugnis einer einzigartigen Karriere. Nach der Saison 2024/2025 will Bö seine Biathlon-Karriere beenden. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Nils Koepke
Lindsey Vonn (Ski Alpin): Die US-Amerikanerin ist einer der besten Speed-Spezialistinnen ihrer Generation. Viermal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen, insgesamt feierte sie 82 Weltcupsiege. Außerdem ist sie Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin (Stand: 13. Februar 2025). Ende 2024 gab sie fünf Jahre nach ihrem Rücktritt ihr Comeback im Weltcup.
Lindsey Vonn (Ski Alpin): Die US-Amerikanerin ist einer der besten Speed-Spezialistinnen ihrer Generation. Viermal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen, insgesamt feierte sie 82 Weltcupsiege. Außerdem ist sie Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin (Stand: 13. Februar 2025). Ende 2024 gab sie fünf Jahre nach ihrem Rücktritt ihr Comeback im Weltcup. © IMAGO/Ervin Monn
Ireen Wüst (Eisschnelllauf): Die Niederländerin zählt zu den erfolgreichsten Eisschnellläuferinnen der Geschichte. Zwischen 2006 und 2022 gewann sie sechs olympische Goldmedaillen, 22 WM- und acht EM-Titel im Mehrkampf sowie auf Einzelstrecken.
Ireen Wüst (Eisschnelllauf): Die Niederländerin zählt zu den erfolgreichsten Eisschnellläuferinnen der Geschichte. Zwischen 2006 und 2022 gewann sie sechs olympische Goldmedaillen, 22 WM- und acht EM-Titel im Mehrkampf sowie auf Einzelstrecken. © IMAGO / ANP
Ole Einar Björndalen (Biathlon): Der Norweger gilt als absolute Legende in seinem Sport und ist mit acht Olympiasiegen bis heute der erfolgreichste Biathlet bei Winterspielen (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen ganze 20 WM-Titel und sechs Siege des Gesamtweltcups bei famosen 135 Weltcupsiegen.
Ole Einar Björndalen (Biathlon): Der Norweger gilt als absolute Legende in seinem Sport und ist mit acht Olympiasiegen bis heute der erfolgreichste Biathlet bei Winterspielen (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen ganze 20 WM-Titel und sechs Siege des Gesamtweltcups bei famosen 135 Weltcupsiegen. © IMAGO/Pontus Lundahl/TT
Gregor Schlierenzauer (Skispringen): Mit 53 Siegen ist der Österreicher bis heute der erfolgreichste Skispringer der Weltcup-Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen sechs WM-Titel, ein Olympiasieg und zweimal der Gewinn der Vierschanzentournee.
Gregor Schlierenzauer (Skispringen): Mit 53 Siegen ist der Österreicher bis heute der erfolgreichste Skispringer der Weltcup-Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen sechs WM-Titel, ein Olympiasieg und zweimal der Gewinn der Vierschanzentournee. © IMAGO / Eibner Europa
Magdalena Forsberg (Biathlon): Jahrelang dominierte die Schwedin ihre Sportart. Mit sechs Gesamtweltcupsiegen ist sie bis heute die erfolgreichste Biathletin der Weltcupgeschichte. Ein Olympiasieg blieb ihr zwar verwehrt, dafür holte sie sechs WM-Titel.
Magdalena Forsberg (Biathlon): Jahrelang dominierte die Schwedin ihre Sportart. Mit sechs Gesamtweltcupsiegen ist sie bis heute die erfolgreichste Biathletin der Weltcupgeschichte. Ein Olympiasieg blieb ihr zwar verwehrt, dafür holte sie sechs WM-Titel. © IMAGO/Anna-Karin Nilsson/EXP/TT
Ljubow Jegorowa (Skilanglauf): Die Russin gehörte in den 90er Jahren zu den Größten ihres Sports. Ganze sechs Olympiasiege, drei WM-Titel und der Sieg des Gesamtweltcups 1992/1993 gelangen ihr. Überschattet wird die Karriere durch einen positiven Dopingbefund 1997.
imago5332829.jpg © IMAGO / WEREK
Martin Fourcade (Biathlon): Der Franzose gehört zweifelsohne zu den besten Biathleten aller Zeiten. Ganze achtmal sicherte er sich den Sieg im Gesamt-Weltcup, feierte insgesamt 93 Weltcupsiege. Bei den Großevents holte er fünfmal Olympia-Gold und 13 WM-Titel.
Martin Fourcade (Biathlon): Der Franzose gehört zweifelsohne zu den besten Biathleten aller Zeiten. Ganze achtmal sicherte er sich den Sieg im Gesamt-Weltcup, feierte insgesamt 93 Weltcupsiege. Bei den Großevents holte er fünfmal Olympia-Gold und 13 WM-Titel. © IMAGO / Camera 4
Björn Erlend Daehlie (Skilanglauf): Der Norweger gilt als erfolgreichster männlicher Skilangläufer der Geschichte. Zwischen 1991 und 1999 holte er sagenhafte acht Goldmedaillen bei Olympia und neun bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen sechs Gesamtweltcupsiege.
Björn Erlend Daehlie (Skilanglauf): Der Norweger gilt als erfolgreichster männlicher Skilangläufer der Geschichte. Zwischen 1991 und 1999 holte er sagenhafte acht Goldmedaillen bei Olympia und neun bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen sechs Gesamtweltcupsiege. © IMAGO / Laci Perenyi
Natalie Geisenberger (Rennrodeln): Die Rennrodlerin ist aktuell die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin der Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). 2014, 2018 und 2022 wurde sie jeweils Doppelolympiasiegerin, dazu ist sie neunfache Weltmeisterin. Außerdem gewann Geisenberger insgesamt achtmal den Gesamtweltcup.
Natalie Geisenberger (Rennrodeln): Die Rennrodlerin ist aktuell die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin der Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). 2014, 2018 und 2022 wurde sie jeweils Doppelolympiasiegerin, dazu ist sie neunfache Weltmeisterin. Außerdem gewann Geisenberger insgesamt achtmal den Gesamtweltcup. © IMAGO / Xinhua
Therese Johaug (Skilanglauf): Die Norwegerin ist eine der erfolgreichsten Skilangläuferinnen der Geschichte. Sie gewann 14 Mal Gold bei Weltmeisterschaften und ist vierfache Olympiasiegerin. Außerdem sicherte sie sich viermal den Gesamtsieg bei der Tour de Ski und dreimal den Sieg im Gesamtweltcup.
Therese Johaug (Skilanglauf): Die Norwegerin ist eine der erfolgreichsten Skilangläuferinnen der Geschichte. Sie gewann 14 Mal Gold bei Weltmeisterschaften und ist vierfache Olympiasiegerin. Außerdem sicherte sie sich viermal den Gesamtsieg bei der Tour de Ski und dreimal den Sieg im Gesamtweltcup.  © IMAGO / NTB
Claudia Pechstein (Eisschnelllauf): Mit fünf Olympiasiegen war die Deutsche lange Zeit die erfolgreichste deutsche Olympionikin bei Winterspielen. Hinzu kommen sechs WM-, drei EM- und über 40 nationale Titel (Stand: 13. Februar 2025). 2009 wurde sie mit Doping-Vorwürfen konfrontiert, gegen die sie sich seitdem zur Wehr setzt.
Claudia Pechstein (Eisschnellauf): Mit fünf Olympiasiegen war die Deutsche lange Zeit die erfolgreichste deutsche Olympionikin bei Winterspielen. Hinzu kommen sechs WM-, drei EM- und über 40 nationale Titel (Stand: 13. Februar 2025). 2009 wurde sie mit Doping-Vorwürfen konfrontiert, gegen die sie sich seitdem zur Wehr setzt.  © IMAGO / Zoonar
Hermann Maier (Ski Alpin): In seiner Heimat gilt der Österreicher bis heute als Wintersport-Ikone. Maier wurde zweimal Olympiasieger, dreimal Weltmeister und gewann viermal den Gesamtweltcup. Insgesamt 54 Mal stand er in seiner Karriere auf dem Treppchen ganz oben.
Hermann Maier (Ski Alpin): In seiner Heimat gilt der Österreicher bis heute als Wintersport-Ikone. Maier wurde zweimal Olympiasieger, dreimal Weltmeister und gewann viermal den Gesamtweltcup. Insgesamt 54 Mal stand er in seiner Karriere auf dem Treppchen ganz oben. © IMAGO / Ulmer
Maria Höfl-Riesch (Ski Alpin): Die Deutsche gehörte in ihrer aktiven Zeit zu den erfolgreichsten Athletinnen im alpinen Skirennen. Neben drei Goldmedaillen bei Olympia und zwei WM-Titeln, konnte sie auch einmal den Gesamtweltcup gewinnen.
Maria Höfl-Riesch (Ski Alpin): Die Deutsche gehörte in ihrer aktiven Zeit zu den erfolgreichsten Athletinnen im alpinen Skirennen. Neben drei Goldmedaillen bei Olympia und zwei WM-Titeln, konnte sie auch einmal den Gesamtweltcup gewinnen. © IMAGO / Sven Simon
Matti Nykänen (Skispringen): Der Finne galt in den 80er-Jahren als einer der größten Stars seines Sports. Bis heute ist Nykänen einer der erfolgreichsten Skispringer überhaupt. Neben vier olympischen Goldmedaillen gewann er auch sechs Weltmeistertitel, viermal den Gesamtweltcup und zweimal die Vierschanzentournee.
Matti Nykänen (Skispringen): Der Finne galt in den 80er-Jahren als einer der größten Stars seines Sports. Bis heute ist Nykänen einer der erfolgreichsten Skispringer überhaupt. Neben vier olympischen Goldmedaillen gewann er auch sechs Weltmeistertitel, viermal den Gesamtweltcup und zweimal die Vierschanzentournee. © IMAGO / All Over Press Finland
Annemarie Moser-Pröll (Ski Alpin): Die Österreicherin war die herausragende Skirennläuferin der 70er-Jahre. Ganze sechsmal gewann sie den Gesamtweltcup, dazu fünf WM-Titel und einmal Olympia-Gold. Lange Zeit waren ihre 62 Weltcupsiege unangefochtener Rekord.
Annemarie Moser-Pröll (Ski Alpin): Die Österreicherin war die herausragende Skirennläuferin der 70er-Jahre. Ganze sechsmal gewann sie den Gesamtweltcup, dazu fünf WM-Titel und einmal Olympia-Gold. Lange Zeit waren ihre 62 Weltcupsiege unangefochtener Rekord.  © IMAGO / Frinke
Sven Hannawald (Skispringen): In Deutschland gilt Hannawald bis heute als Skisprung-Ikone. 2002 siegte er als erster Springer überhaupt bei allen vier Springen der Vierschanzentournee. Außerdem gewann er einmal Olympia-Gold und jeweils zweimal Gold bei Skiflug- und Nordischen Weltmeisterschaften.
Sven Hannawald (Skispringen): In Deutschland gilt Hannawald bis heute als Skisprung-Ikone. 2002 siegte er als erster Springer überhaupt bei allen vier Springen der Vierschanzentournee. Außerdem gewann er einmal Olympia-Gold und jeweils zweimal Gold bei Skiflug- und Nordischen Weltmeisterschaften. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Marit Björgen (Skilanglauf): Die Norwegerin ist derzeit die erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten (Stand: 13. Februar 2025). Insgesamt holte sie bei Winterspielen 15 Medaillen, darunter acht goldene! Durch weitere 18 WM-Titel, 114 Weltcupsiege und vier Siege im Gesamtweltcup gilt sie als erfolgreichste Athletin ihrer Sportart.
Marit Björgen (Skilanglauf): Die Norwegerin ist derzeit die erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten (Stand: 13. Februar 2025). Insgesamt holte sie bei Winterspielen 15 Medaillen, darunter acht goldene! Durch weitere 18 WM-Titel, 114 Weltcupsiege und vier Siege im Gesamtweltcup gilt sie als erfolgreichste Athletin ihrer Sportart. © IMAGO / NTB
Kamil Stoch (Skispringen): Der Pole besitzt in seiner Heimat Kultstatus. Mit drei Olympiasiegen, zwei WM-Titeln und drei Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee gehört Stoch zu den erfolgreichsten Skispringern überhaupt. Auch den Gesamtweltcup konnte er zweimal gewinnen.
Kamil Stoch (Skispringen): Der Pole besitzt in seiner Heimat Kultstatus. Mit drei Olympiasiegen, zwei WM-Titeln und drei Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee gehört Stoch zu den erfolgreichsten Skispringern überhaupt. Auch den Gesamtweltcup konnte er zweimal gewinnen. © IMAGO / NurPhoto
Jens Weißflog (Skispringen): Der Deutsche blickt auf große Erfolge in seiner Skisprung-Karriere zurück. Drei Olympiasiege, drei WM-Titel und der vierfache Gewinn der Vierschanzentournee sind Teil seiner beeindruckenden Bilanz.
Jens Weißflog (Skispringen): Der Deutsche blickt auf große Erfolge in seiner Skisprung-Karriere zurück. Drei Olympiasiege, drei WM-Titel und der vierfache Gewinn der Vierschanzentournee sind Teil seiner beeindruckenden Bilanz.  © IMAGO/Zoonar.com/Axel Kammerer

Was das Vergehen Wulffs letztendlich für Auswirkungen auf Friedrich hat, bleibt abzuwarten. Laut BSD zeigte sich der Anschieber stets kooperativ in den Untersuchungen der ITA. Auch bleibt ein Fehlverhalten des 24-Jährigen weiter unbewiesen. Jedoch konnte „die Quelle der Substanz trotz erheblicher Bemühungen von Simon Wulf nicht eindeutig ermittelt werden“

Auch Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender des BSD, steht hinter Wulff und deckt seinem Schützling den Rücken. „Simon hat sich im Verfahren offen und ehrlich gezeigt, und wir respektieren seine Entscheidung, die Sperre anzunehmen“, erklärt Schwab trotz der drohenden Auswirkungen des Vergehens für den BSD und Francesco Friedrich.

Die Sperre von Wulff endet am 07. September des kommenden Jahres. Ab da steht der Top-Anschieber dem BSD und seinen Teampartnern wieder voll zur Verfügung, zwei Monate früher darf er bereits am Mannschaftstraining teilnehmen. Die Gold-Hoffnungen für den deutschen Bob- und Schlittenverband bei den anstehenden Olympischen Winterspielen im Norden Italiens dürften durch den Ausfall jedoch auf alle Fälle geschmälert worden sein. (seb)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

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