Pleite gegen Frankreich

Besser als WM-Viertelfinale: DHB-Team sorgt für starke TV-Quote

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Das dritte Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Frankreich lebte bis zum Schluss von seiner Spannung. Millionen von Zuschauern verfolgten die Partie auch vor dem Fernseher.

Update vom 17. Januar 2024, 9.46 Uhr: Das dritte Vorrundenspiel der deutschen Handballer gegen Frankreich war bis zum Schluss ein Krimi. Am Ende fehlten dem DHB-Team jedoch die letzten Körner, um die favorisierten Franzosen zu schlagen. Nach der 30:33-Niederlage geht es nun mit einer 0:2-Punkte-Hypothek in die Hauptrunde.

Durchschnittlich 7,968 Millionen Menschen verfolgten das Match gegen Frankreich am Dienstagabend in der ARD – eine beachtliche TV-Quote. Nach Angaben der AGF Videoforschung erreichte die Partie damit einen Marktanteil von 28,9 Prozent und war damit die erfolgreichste Fernsehsendung des Abends. Die vorherigen Spiele gegen die Schweiz und Nordmazedonien erreichten auch jeweils die Quote von über sieben Millionen TV-Zuschauern.

Die TV-Quote vom Dienstag konnte jedoch nochmal den bisherigen Spitzenwert im Handball toppen: das WM-Viertelfinale im Vorjahr am 25. Januar 2023 gegen Frankreich (7,497 Millionen).

Deutschland gegen Frankreich bei der Handball-EM 2024: Wo läuft das Gruppenspiel im TV?

Erstmeldung vom 16. Januar 2024: Berlin – Den ganz großen Druck hat das DHB-Team im Top-Duell gegen Frankreich nicht mehr – dafür haben Knorr und Co. mit den ersten beiden starken Auftritten bei der Handball-EM gesorgt. Gegen die Mitfavoriten aus Frankreich wird sich zeigen, ob die deutsche Mannschaft schon für den ganz großen Wurf bereit ist.

Deutschland gegen Frankreich: EM-Gruppenspiel live im Free-TV

  • Der Free-TV-Sender ARD zeigt das EM-Spiel zwischen Deutschland und Frankreich am Dienstag, 16.01.2024, live und in voller Länge im Free-TV
  • Die Übertragung beginnt um 20.15 Uhr mit den Vorberichten, der Anpfiff ertönt dann um 20.30 Uhr.
Rechtsaußen Timo Kastening beim Spiel des DHB-Teams gegen Nordmazedonien.

Deutschland gegen Frankreich: EM-Gruppenspiel im Live-Stream der ARD

  • Der Free-TV-Sender ARD zeigt das EM-Spiel zwischen Deutschland und Frankreich am Dienstag, 16.01.2024, live und in voller Länge im Internet.
  • Anwurf ist um 20.30 Uhr.
  • Einen kostenlosen Live-Stream gibt es in der ARD-Mediathek.

Deutschland gegen Frankreich: EM-Gruppenspiel im Live-Stream von Dyn

  • Der Streaminganbieter Dyn wird das EM-Spiel zwischen Deutschland und Frankreich im Live-Stream übertragen.
  • Die Übertragung der Partie startet am Dienstag, 16.01.2024, um 19.45 Uhr mit den Vorberichten, um 20.30 Uhr ertönt der Anpfiff.
  • Um Dyn sehen zu können, benötigen Sie ein kostenpflichtiges Abo.

Abgeschottet vom Trubel rund um die Bauernproteste in der Hauptstadt stimmten sich die deutschen Handballer um Regisseur Juri Knorr im Team-Hotel auf den Kracher gegen Olympiasieger und Rekord-Weltmeister Frankreich ein. Im letzten Gruppenduell an diesem Dienstag in Berlin (Spielorte der Handball-EM) will das Team von Bundestrainer Alfred Gislason die erste wahre Reifeprüfung bei der Heim-EM bestehen und die Handball-Euphorie im Land nach den beiden Auftaktsiegen weiter anheizen. Den kompletten Spielplan der Handball-EM finden Sie hier.

„Wir haben bisher nicht viel erreicht, lediglich unsere Hausaufgaben erledigt. Jetzt kommen die Topteams. Das wird heftig und eine krasse Herausforderung. Es wird sich zeigen, wie reif und erwachsen wir sind“, sagte Knorr vor dem Showdown mit dem WM-Zweiten des Vorjahres und fügte mit Blick auf den weiteren Verlauf des Turniers erwartungsvoll hinzu: „Vielleicht können wir es zu dem Wintermärchen machen, das wir uns alle wünschen.“

Darauf hofft auch der Bundestrainer. „Die bisherigen Spiele zählen nicht mehr. Jetzt geht es nur darum, wer die Punkte in die Hauptrunde mitnimmt“, sagte Gislason über die Konstellation. Nur das Ergebnis des Frankreich-Spiels bleibt in der Wertung für die zweite Turnierphase. „Jetzt geht im Prinzip für uns die EM erst richtig los“, befand DHB-Sportvorstand Axel Kromer am Montag. (epp/dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marcel von Fehrn

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