Start im September

Deutschlands Quali-Weg zur WM 2026: Mini-Gruppe wegen Sieg in der Nations League

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Nach der Nations League muss Deutschland ab September in der WM-Qualifikation für das Turnier 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ran.

Dortmund – Die deutsche Nationalmannschaft hat durch das 5:3 in Hin- und Rückspiel des Viertelfinales der Nations League gegen Italien erstmals das Final Four erreicht. Gleichzeitig steht durch diesen Erfolg auch fest, auf welche Gegner das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der WM-Qualifikation trifft. Aufgrund der Terminüberschneidung mit dem Final Four und den ersten WM-Quali-Spielen tritt Deutschland in einer Vierergruppe an, die erst im September in die Qualifikation startet.

Deutschland mit einfacher Vierergruppe in der WM-Qualifikation für 2026

In nicht einmal anderthalb Jahren beginnt die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Erstmals nehmen 48 Nationen an der Fußball-Weltmeisterschaft teil. Für das DFB-Team ist eine Teilnahme am wichtigsten Turnier für Nationalmannschaften obligatorisch. Deutschlands WM-Qualifikationsgruppe A sollte der Mannschaft keine allzu großen Probleme bereiten. „Wenn wir im März gut spielen, ist die Gruppe vielleicht einen Tick angenehmer“, prophezeite Julian Nagelsmann bereits im Dezember nach der vorläufigen Auslosung. Nach den Viertelfinalspielen der Nations League und dem Erreichen des Halbfinales stehen die Quali-Gruppe für die WM 2026 sowie die Gegner nun endgültig fest.

Den Auftakt der Vierergruppe feiert die Truppe von Nagelsmann am 4. September mit der Partie in der Slowakei. Nur drei Tage später folgt das erste Heimspiel gegen Nordirland. Im Oktober geht es dann gegen Luxemburg, den dritten Gegner der Mini-Gruppe. Anschließend folgen die drei Rückspiele. Die WM-Quali endet für Deutschland am 17. November gegen die Slowakei.

Deutschland erwischt durch den Erfolg in der Nations League eine kleine und leichte WM-Qualifikationsgruppe.

DFB-Team schießt Italien in schwerere WM-Qualigruppe

Anders als Deutschland muss Italien, die im Viertelfinale der Nations League gegen das DFB-Team ausgeschieden sind, bereits im Juni in der WM-Qualifikation starten – zeitgleich zum deutschen Halbfinale in der Nations League gegen Portugal in München. Dazu ist Italiens Gruppe nicht nur um einen Teilnehmer größer, sondern mit den Gegnern Norwegen, Israel, Estland und der Republik Moldau vielleicht auch einen Tick schwerer. Dazu hat Deutschland sogar mit dem dritten oder vierten Platz in seiner WM-Qualifikationsgruppe noch die Möglichkeit, sich für die WM 2026 zu qualifizieren.

Während sich die Erstplatzierten der zwölf europäischen Quali-Gruppen eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft sichern, gehen die Gruppenzweiten im März 2026 mit den vier besten Teams aus der Nations League, die noch nicht qualifiziert sind, in die Playoffs für die letzten vier Startplätze. Durch die Teilnahme am Final-Four-Turnier in Deutschland ist dem DFB ein Playoffplatz bereits sicher. Darauf will sich jedoch niemand verlassen. Alles andere als eine direkte Qualifikation als Gruppenerster wäre eine herbe Enttäuschung. (jsk)

Rubriklistenbild: © Imago/Feil

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