Testspiel in Frankfurt

Deutschland dreht Spiel gegen die Niederlande: Füllkrug sorgt mit Lucky Punch für nächsten Sieg

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Deutschland hat den Länderspiel-Klassiker gegen die Niederlande mit 2:1 gewonnen. Mittelstädt und Füllkrug sorgten mit ihren Treffer für den Sieg in Frankfurt.

Deutschland gegen Niederlande 2:1 (1:1)

Ende: Dann ist Schluss! Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft dreht das Spiel gegen die Niederlande und gewinnt mit 2:1. Es ist der zweite Sieg in Folge und dürfte dem Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann weiter Selbstvertrauen geben vor der EM.

Aufstellung Deutschlandter Stegen - Kimmich, Rüdiger, Tah, Mittelstädt - Andrich, Kroos, Gündogan, Musiala, Wirtz - Havertz
Aufstellung NiederlandeVerbruggen - de Ligt, van Dijk, Aké - Dumfries, Schouten, J. Veerman, Blind, Reijnders - Malen, Depay
Tore0:1 Veerman (4. Minute), 1:1 Mittelstädt (11. Minute), 2:1 Füllkrug (85. Minute)

93. Minute: Noch eine Chance für die Niederlande, Weghorst bekommt aber keinen Druck hinter den Ball.

91. Minute: Xavi mit einem tückischen Schuss, ter Stegen hält den Ball aber. Nolch zwei Minuten auf der Uhr.

90. Minute: Es gibt drei Minuten Nachtspielzeit

85. Minute: TOOOOOR für Deutschland! Nach einer Ecke ist es Füllkrug, der per Schulter zur Führung trifft. Der Treffer wird aber gecheckt. War der Ball in ganzem Umfang hinter der Linie? Ja, war er, der Treffer zählt.

83. Minute: Verbruggen bekommt an einen wuchtigen Müller-Schuss noch die Hand und verhindert die deutsche Führung.

81. Minute: Immer wieder rutschen Spieler weg, jetzt ist es Musiala in aussichtsreicher Position. Ist der Platz im Frankfurter Waldstadion heute Abend so schlecht?

79. Minute: Mittelstädt und Kimmich werden durch Henrichs und Raum ersetzt.

76. Minute: Musiala hat die Führung auf dem Fuß, Verbruggen kratzt den Schuss aber aus der kurzen Ecke.

73. Minute: Nächste Wechsel auf deutscher Seite: Müller und Füllkrug kommen für Havertz und Wirtz.

68. Minute: Führich will Havertz bedienen, sein Pass findet den Angreifer des FC Arsenal aber nicht.

65. Minute: Mittelstädt versucht es einfach mal aus der Distanz und zwingt Verbruggen zu einer Parade.

61. Minute: Wieder Malen, der Depay bedient, sein Versuch geht aber über das Tor. Die DFB-Elf lässt nach der Pause einiges zu.

59. Minute: Doppelwechsel von Julian Nagelsmann. Groß und Führich ersetzen Gündogan und Andrich.

57. Minute: Plötzlich die Riesenchance für die Gäste! Eine flache Hereingabe von Malen leitet Depay auf Reijnders weiter, dieser verzieht aber aus aussichtsreicher Position völlig.

56. Minute: Offensiv ist um zweiten Durchgang ordentlich Sand im Getriebe bei der deutschen Mannschaft.

53. Minute: Kurz vor dem Strafraum grätscht Andrich Depay um und sieht dafür Gelb. Der Freistoß aus gefährlicher Position geht deutlich drüber.

50. Minute: Malen mit einem ordentlichen Pfund im Anschluss an eine Ecke, der Schuss ist aber zu zentral, um ter Stegen vor Probleme zu stellen.

47. Minute: Beide Teams kamen übrigens unverändert aus der Kabine.

46. Minute: Weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

Halbzeit: Pause in Frankfurt. Mit einem gerechten 1:1 endet die erste Hälfte zwischen Deutschland und der Niederlande. Mittelstädt verursachte mit seinem Fehler den frühen Rückstand, glich aber per Traumtor kurze Zeit später aus. Die deutsche Mannschaft hat mehr Ballbesitz und spielt dominanter, die Gäste sind aber stets gefährlich.

45. Minute: Die Nachspielzeit beträgt eine Minute.

42. Minute: Musiala mit starkem Pass auf Havertz, der in den Strafraum eindringt und zu Boden geht. Das war aber kein Strafstoß, der Offensivspieler ist weggerutscht.

40. Minute: Das Tempo hat ein wenig nachgelassen, die DFB-Auswahl hat aber weiter deutlich mehr Ballbesitz, die Gäste setzen auf Konter.

Deutschland trifft auf die Niederlande.

36. Minute: Havertz erhält den Ball in stark abseitsverdächtiger Position. Mit seinem Schuss scheitert er an Verbruggen, anschließend geht die Fahne hoch.

33. Minute: Ganz dicke Chance für die Niederlande! Bei einem Freistoß aus dem Halbfeld verliert die DFB-Defensive de Ligt aus den Augen, der völlig frei zum Kopfball kommt. An seine Vorlage kommt Malen aber nicht mehr ganz heran, Gündogan klärt in höchster Not.

30. Minute: Deutschland läuft immer wieder aggressiv an und zwingt die Niederländer zu Fehlern im Spielaufbau.

25. Minute: Wirtz dribbelt sich an der Torauslinie entlang in den Strafraum, seine Rückgabe auf Musiala verpasst dieser aber. Da war mehr drin.

21. Minute: Eine Statistik zur Anfangsphase: Deutschland verzeichnet bislang 72 Prozent Ballbesitz. Bislang zeigt die DFB-Auswahl einen ansprechenden Auftritt.

18. Minute: Musiala mit einem Traumpass auf Gündogan, der Spieler des FC Barcelona steht plötzlich frei vor Verbruggen, kann den Keeper der Gäste aber nicht überwinden.

17. Minute: Gelbe Karte für Blind, der Wirtz nur mit einem Foul stoppen kann.

16. Minute: In der ersten viertel Stunde ist die Partie ausgeglichen. Die Zuschauer bekamen bereits zwei schöne Tore zu sehen – so kann es weitergehen.

11. Minute: Traumtor Maximilian Mittelstädt! Der Stuttgarter wird nach einer Ecke an der Strafraumkante bedient und schlenzt den Ball unter die Latte – 1:1!

8. Minute: Die Niederlande steht sehr kompakt und macht der DFB-Auswahl ein Durchkommen schwer.

4. Minute: Erste Chance und erstes Tor für die Niederlande. Mittelstädt mit dem entscheidenden Fehler, Depay schnappt sich den Ball und legt zurück auf Veerman, der aus 16 Metern zur Führung trifft.

1. Minute: Los gehts im Frankfurter Waldstadion. Die deutsche Mannschaft spielt in pink und lila zunächst von links nach rechts und hat Anstoß.

Update vom 26. März, 19.37 Uhr: Die Startelf der deutschen Nationalmannschaft ist da. Wie Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits ankündigte, gibt es keine Wechsel in der Anfangself. Die DFB-Auswahl beginnt mit den gleichen elf Akteuren, die auch in Frankreich anfingen.

Erstmeldung: Frankfurt – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat mit dem überzeugenden 2:0-Sieg in Frankreich Aufbruchsstimmung im eigenen Land erzeugt. In Frankfurt gegen die Niederlande will das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann nun nachlegen. Es ist der letzte Test vor der EM-Nominierung. Gegen „Oranje“ können sich die einzelnen Spieler noch einmal für einen Kaderplatz empfehlen.

Deutschland gegen Niederlande heute live: Gelingt der DFB-Elf der nächste Sieg?

Die Startelf für die Partie gegen die Niederlande soll dieselbe sein wie in Frankreich. „Es sind alle fit. Geplant ist die gleiche erste Elf“, sagte der Bundestrainer auf der Pressekonferenz am Montag. Änderungen könnte es nur noch geben, wenn ein Spieler im Abschlusstraining extrem abfalle oder müde sei. 

„Wir dürfen jetzt nicht in Hysterie verfallen und uns nicht in den Extremen bewegen, von ganz schlecht bis ganz gut. Wir haben einen Schritt gemacht und sind eingebogen auf die Straße Richtung Heim-EM. Es geht darum, dass die Mannschaft an diesen Weg glaubt. Auch wenn sie mal einen negativen Moment hat“, erklärte der Bundestrainer auf der PK vor dem Niederlande-Match.

Die DFB-Auswahl trifft auf die Niederlande.

Bondscoach Ronald Koeman ließ dagegen offen, wie viele Wechsel er nach dem 4:0 im Testspiel gegen Schottland vornehmen wird. Er stellte aber klar, dass de Ligt, der am Freitag in Amsterdam gar nicht gespielt hatte, in die Startelf rutschen werde. Der Dortmunder Donyell Malen erzielte einen Treffer gegen die Schotten nach seiner Einwechslung und darf sich ebenfalls Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen.

Deutschland gegen Niederlande im Live-Ticker: Gäste wollen DFB-Auswahl ärgern

Trotz des klaren Sieges war Koeman mit der Leistung seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Der Europameister von 1988 verlangte, bei eigenem Ballbesitz besser zu spielen und weniger Torchancen zuzulassen. 

Alle EM-Trikots des DFB seit 1972 in der Übersicht

Gerd Müller erzielte im klassischen Schwarz und Weiß gehalten im Finale der EM 1972 in Belgien einen Doppelpack – die BR Deutschland gewann mit 3:0 gegen die Sowjetunion. Uli Hoeneß trägt hier das Auswärtsdress, grün mit weißem Kragen, weißer Hose und grünen Stutzen.
Gerd Müller erzielte im klassischen Schwarz und Weiß im Finale der EM 1972 in Belgien einen Doppelpack – die BR Deutschland gewann mit 3:0 gegen die Sowjetunion. Uli Hoeneß trägt hier das Auswärtsdress, grün mit weißem Kragen, weißer Hose und grünen Stutzen. © Bildmontage IMAGO / Colorsport + IMAGO / Colorsport
Die EM 1976 im ehemaligen Jugoslawien hatte die DFB-Stars wieder im schlichten Schwarz-Weiß empfangen. Gegen die Tschechoslowakei verlor man im Final-Elfmeterschießen 3:5.
Die EM 1976 im ehemaligen Jugoslawien hatte die DFB-Stars wieder im schlichten Weiß-Schwarz empfangen. Gegen die Tschechoslowakei verlor man im Final-Elfmeterschießen 3:5. © imago sportfotodienst
Farblich blieben die Akzente weiterhin aus: Bei der EM 1980 in Italien sorgte aber immerhin der Kragen für Aufsehen. Sportliches Resümee: Europameister.
Farblich blieben die Akzente weiterhin aus: Bei der EM 1980 in Italien sorgte aber immerhin der Kragen für Aufsehen. Sportliches Resümee: Europameister. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Jetzt aber: Auf dem DFB-Trikot zeichneten sich leichte Querstreifen ab, die modische Revolution hat begonnen. Tatort: EM 1984 in Frankreich.
Jetzt aber: Auf dem DFB-Trikot zeichneten sich leichte Querstreifen ab, die modische Revolution hat begonnen. Tatort: EM 1984 in Frankreich. Sportlich lief es überhaupt nicht, Aus bereits in der Gruppenphase. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Deutschland erstrahlte bei der EM 1988 im eigenen Land erstmals in Schwarz-Rot-Gold. Aus im Halbfinale gegen die Niederlande.
Deutschland erstrahlte bei der EM 1988 im eigenen Land erstmals in Schwarz-Rot-Gold. Brachte fast den ganz großen Erfolg, Aus im Halbfinale gegen die Niederlande. © imago sportfotodienst
EM 1992 in Schweden: Schwarz-Rot-Gold auf den Schultern und ansatzweise im Kragen. Finalniederlage gegen Dänemark.
EM 1992 in Schweden: Schwarz-Rot-Gold auf den Schultern und ansatzweise im Kragen. Finalniederlage gegen Dänemark. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel
Mehmet Scholl und Co. trugen bei der EM 1996 in England wieder eher schlicht, aber mit landesfarblichem Touch am Ärmelende sowie im Kragen. Finalsieg über Tschechien durch Golden Goal.
Mehmet Scholl und Co. trugen bei der EM 1996 in England wieder eher schlicht, aber mit landesfarblichem Touch am Ärmelende sowie im Kragen. Finalsieg über Tschechien durch Golden Goal. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
Aus bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlagen als Letzter der Gruppenphase – und auch die Trikots waren eher weniger der Hingucker. Das Heimtrikot war schlicht gehalten, auswärts lief das DFB-Team wieder mal in Grün auf.
Aus bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlagen als Letzter der Gruppenphase. Das Heimtrikot war schlicht gehalten, auswärts lief das DFB-Team wieder mal in Grün auf. © Bildmontage Rolf Kosecki/Imago + IMAGO / Horstmüller
Sportlich glich auch die EM 2004 in Portugal einem Horrorszenario – Aus in der Gruppenphase zum zweiten Mal in Folge. Das Auswärtsgrün wich einem Auswärtsschwarz, das Heimtrikot war dem zur vorherigen Europameisterschaft ziemlich ähnlich.
Sportlich glich auch die EM 2004 in Portugal einem Horrorszenario – Aus in der Gruppenphase zum zweiten Mal in Folge. Das Auswärtsgrün wich einem Auswärtsschwarz, das Heimtrikot war dem der vorherigen Europameisterschaft ziemlich ähnlich. © Bildmontage IMAGO / Camera 4 + IMAGO / Pixsell
Schwarz-Rot-Gold war in Österreich und der Schweiz bei der EM 2008 wieder mitten auf der Brust zu sehen – erst dick in Schwarz, dann in Rot und Gold schmal darunter. Beim Auswärtstrikot setzte der DFB auf ein ungewohnt schrilles Rot, garniert mit einem schwarzen Balken in der Mitte. Finalniederlage gegen Spanien.
Schwarz-Rot-Gold war in Österreich und der Schweiz bei der EM 2008 wieder mitten auf der Brust zu sehen – erst dick in Schwarz, dann in Rot und Gold schmal darunter. Beim Auswärtstrikot setzte der DFB auf ein ungewohnt schrilles Rot, garniert mit einem schwarzen Balken in der Mitte. Finalniederlage gegen Spanien. © Bildmontage IMAGO / Bernd König + IMAGO / Sven Simon
Polen und die Ukraine waren Gastgeber der EM 2012, bei der die DFB-Elf wieder auf eher schlichte Trikots setzte. Das Heimjersey war fast komplett in Weiß gehalten, hatte dazu leichte schwarze Streifen. Auswärts war ein knalliges Grün ziemlich auffällig. Fast wie die Leistungen: Halbfinalniederlage gegen Italien.
Polen und die Ukraine waren Gastgeber der EM 2012, bei der die DFB-Elf wieder auf eher schlichte Trikots setzte. Das Heimjersey war fast komplett in Weiß gehalten, hatte dazu leichte schwarze Streifen. Auswärts war ein knalliges Grün ziemlich auffällig. Fast wie die Leistungen: Halbfinalniederlage gegen Italien. © Bildmontage IMAGO / Sportimage + IMAGO / DeFodi
Der zwei Jahre zuvor geholte WM-Pokal zierte beim Heimtrikot die deutsche Brust, das Auswärtsleibchen wurde bei der EM 2016 in Frankreich in Grau und Grün gehalten. Grau für die Hinterhöfe und Bolzplätze, Grün für die Rasenplätze der Vereinsmannschaften. Wieder Niederlage im Halbfinale, diesmal gegen Frankreich.
Der zwei Jahre zuvor geholte WM-Pokal zierte beim Heimtrikot die deutsche Brust, das Auswärtsleibchen wurde bei der EM 2016 in Frankreich in Grau und Grün gehalten. Grau für die Hinterhöfe und Bolzplätze, Grün für die Rasenplätze der Vereinsmannschaften. Wieder Niederlage im Halbfinale, diesmal gegen Frankreich. © Bildmontage IMAGO / Fotostand + IMAGO / Fotoarena
Das Grün im Auswärtstrikot wich bei der kontinental ausgetragenen EM 2021 wieder dem schwarzen Grund. Ansonsten spielte das DFB-Team in Weiß mit länglichen schwarzen Streifen. Die Ära Jogi Löw endete, Deutschland schied im Achtelfinale gegen England aus.
Das Grün im Auswärtstrikot wich bei der kontinental ausgetragenen EM 2021 wieder dem schwarzen Grund. Ansonsten spielte das DFB-Team in Weiß mit länglichen schwarzen Streifen. Die Ära Jogi Löw endete, Deutschland schied im Achtelfinale gegen England aus. © Bildmontage IMAGO / Sven Simon + IMAGO / ULMER Pressebildagentur

Koeman spielte damals selbst zu einer Zeit, in der die Rivalität zwischen Deutschland und der Niederlande riesig war. „Die Rivalität ist heutzutage anders als damals. Ich denke, dass es deutlich weniger ist“, erklärte de Ligt auf der Pressekonferenz. Dennoch wird ein enges und umkämpftes Match erwartet, in dem am Ende die Tagesform entscheiden könnte über Sieg oder Niederlage. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

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