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Bundestrainer Julian Nagelsmann muss gegen Bosnien und die Niederlage auf einige Spieler verzichten. Ein DFB-Star sagte wegen eines Bankplatzes ab.
London – Bernd Leno hat seine Entscheidung, nicht zur deutschen Nationalmannschaft zu reisen, mit der mangelnden Einsatzchance begründet. „Sie haben mir gesagt, dass ich dabei wäre, aber kein Spiel bekomme. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, in London zu trainieren“, sagte der neunmalige Nationalspieler am Montag (7. Oktober) gegenüber der Bild-Zeitung.
DFB-Star sagt Nagelsmann ab: Keine Lust auf Bankplatz
„Julian Nagelsmann weiß, dass ich natürlich immer da bin, wenn sie mich brauchen und ich dem Team wirklich weiterhelfen kann“, ergänzte Leno. Mit 32 Jahren sei er kein Neuling mehr und habe nie Ansprüche gestellt, hinter Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen die Nummer 1 zu sein. Der Torhüter habe „immer abgeliefert und nie Sprüche geklopft“.
Der Fulham-Profi, der 2016 sein Debüt im DFB-Trikot gab und zuletzt im September 2021 im Tor stand, unterstrich, dass Bundestrainer Nagelsmann und Torwart-Trainer Andreas Kronenberg wüssten, „was sie an mir haben. Für mich wird es immer eine große Ehre bleiben, für die Nationalmannschaft zu spielen und das bleibt mein Ziel.“
DFB-Team trifft in der Nations League auf Bosnien und die Niederlande
Leno rückte nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen wieder in den Fokus des DFB-Teams. Bei den bevorstehenden Nations-League-Spielen gegen Bosnien (11. Oktober) und die Niederlande (14. Oktober) setzt Nagelsmann nun aber auf Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Janis Blaswich (RB Salzburg).
Neben Leno sagten auch Kai Havertz, Jamal Musiala, Robin Koch und Niclas Füllkrug für die bevorstehenden Länderspiele ab. Sie sind allesamt verletzt.
AFP/bearbeitet durch Malte Hupach