Zuletzt zwei öffentliche Auftritte

Nicht mehr krankgeschrieben: DFB kündigt Gespräch mit Martina Voss-Tecklenburg an

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Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist nicht mehr krankgeschrieben, wie sie selbst und der DFB bestätigt haben. Ein Gespräch soll zeitnah folgen.

Update vom 23. Oktober, 7.58 Uhr: Am Sonntagnachmittag (22. Oktober) bestätigte auch der DFB selbst, dass Martina Voss-Tecklenburg nicht mehr krankgeschrieben sei.

„Ein gemeinsames Gespräch soll unmittelbar nach Urlaubsende stattfinden. Über mögliche Veranstaltungsbesuche wurde der Verband seitens Martina Voss-Tecklenburg informiert. Der DFB hat den Auftritt von Voss-Tecklenburg beim Bayerischen Zahnärztetag zur Kenntnis genommen“, zitieren SID und dpa.

Voss-Tecklenburg gibt Update: Bundestrainerin nicht mehr krankgeschrieben

Erstmeldung vom 22. Oktober, 16.43 Uhr: Frankfurt – Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg geht es anscheinend wieder besser. Wie der SID am Sonntagmittag (22. Oktober) berichtete, ist die 55-Jährige nicht mehr krankgeschrieben.

Martina Voss-Tecklenburg
Geboren:22. Dezember 1967 (Alter 55 Jahre) in Duisburg
Bundestrainerin seit:April 2018
Vertrag beim DFB bis:EM 2025

Martina Voss-Tecklenburg befindet sich im „vom DFB genehmigten Erholungsurlaub“

„Ich befinde mich seit 14 Tagen in meinem vom DFB genehmigten Erholungsurlaub“, wird die 55-Jährige zitiert. Nach dem enttäuschenden Aus bei der Weltmeisterschaft in Katar zog sich Voss-Tecklenburg aus der Öffentlichkeit zurück. Zunächst wurde sie von Co-Trainerin Britta Carlson vertreten, vor wenigen Tagen wurde dann Horst Hrubesch als Interims-Bundestrainer vorgestellt.

Laut eigener Aussage nicht mehr krankgeschrieben: Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

„Ich freue mich, wie Bernd (Neuendorf, Anm. d. Red.), ganz besonders über die Zusammenarbeit mit Horst. Der Prozess ist relativ schnell und einfach beschrieben. Wir stehen und standen mit der Krankheit der Bundestrainerin in einer sehr schwierigen Situation. Die Situation hat nicht nur Martina, sondern auch uns belastet“, so der neue DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig auf einer Pressekonferenz am Freitag, bei der Hrubesch auch seinen Kader für die anstehenden Länderspiele der DFB-Frauen bekannt gab.

Martina Voss-Tecklenburg trat zuletzt zwei Mal öffentlich auf

Für Verwirrung sorgten unlängst öffentliche Auftritte von Voss-Tecklenburg, die sowohl beim Bayerischen Zahnärzteverband als auch bei einem Forum des Bundesverbands Deutscher Fertigbau einen Vortrag hielt.

Am Freitag hielt sich Präsident Bernd Neuendorf noch mit einer Stellungnahme zurück und sagte lediglich: „Wir sind Arbeitgeber von Voss-Tecklenburg und wollen, dass sie sich komplett erholt. Gerüchte dazu kommentiere ich aber nicht.“ Wie t-online schreibt, wollte sich der DFB auf Nachfrage zunächst nicht äußern, kündigte dem Nachrichtenportal gegenüber aber wohl ein Statement an, das noch im Laufe des Sonntags (22. Oktober) geteilt werden soll.

Popp, Putellas, Oberdorf: Das sind die besten Fußballerinnen der Welt

Alexia Putellas (29), Spanien, FC Barcelona: Die offensive Mittelfeldspielerin ist das Herzsstück in der spanischen nationalmannschaft und beim FC Barcelona. 2021 und 2022 gewann sie den Titel als Weltfußballerin.
Platz 1: Alexia Putellas (29), Spanien, FC Barcelona: Die offensive Mittelfeldspielerin ist das Herzsstück in der spanischen Nationalmannschaft und beim FC Barcelona. 2021 und 2022 gewann sie den Titel als Weltfußballerin. © IMAGO/Jose Breton
Beth Mead (28), England, FC Arsenal: Die Stürmerin gewann im letzten Jahr mit der englischen Nationalmannschaft die Europameisterschaft. Sie war die erfolgreichste Torjägerin und wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt.
Platz 2: Beth Mead (28), England, FC Arsenal: Die Stürmerin gewann im letzten Jahr mit der englischen Nationalmannschaft die Europameisterschaft. Sie war die erfolgreichste Torjägerin und wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. © IMAGO/Adam Davy
Kerr ist Rekordtorschützin der australischen Nationalmannschaft und verhalf Chelsea zuletzt zu vier Meistertiteln in Serie.
Platz 3: Sam Kerr (29), Australien, FC Chelsea: Kerr ist Rekordtorschützin der australischen Nationalmannschaft. Mit ihren Toren verhalf sie Chelsea zuletzt zu vier Meistertiteln in Serie. © IMAGO/JOEL CARRETT
Lena Oberdorf (21), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Mittelfeldspielerin debütierte bereits 2019 in der deutschen Nationalmannschaft. Mit den Wolfsburgerinnen gewann sie zuletzt dreimal in Folge den DFB-Pokal und stand 2023 im Champions-League-Finale.
Platz 4: Lena Oberdorf (21), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Mittelfeldspielerin debütierte bereits 2019 in der deutschen Nationalmannschaft. Mit den Wolfsburgerinnen gewann sie zuletzt dreimal in Folge den DFB-Pokal und stand 2023 im Champions-League-Finale. © IMAGO/Revierfoto
Bonmati kommt vor allem im zentralen und offensiven Mittelfeld zum Einsatz. Mit Barcelona gewann sie 2023 die spanische Meisterschaft und die Champions League.
Platz 5: Aitana Bonmati (25), Spanien, FC Barcelona: Bonmati kommt vor allem im zentralen und offensiven Mittelfeld zum Einsatz. Mit Barcelona gewann sie 2023 die spanische Meisterschaft und die Champions League. © IMAGO/Kim Price
Alexandra Popp (32), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Stürmerin ist in der deutschen Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg unverzichtbar. Die DFB-Kapitänin führte Deutschland 2022 bei der Europameisterschaft auf Platz zwei.
Platz 6: Alexandra Popp (32), Deutschland, VfL Wolfsburg: Die Stürmerin ist in der deutschen Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg unverzichtbar. Die DFB-Kapitänin führte Deutschland 2022 bei der Europameisterschaft auf Platz zwei. © IMAGO/Scott Barbour/Shutterstock
Ada Hegerberg (28), Norwegen, Olympique Lyon: Hegerberg gehört seit jahren zu den besten Stürmerinnen der Welt. Mit Lyon gewann sie insgesamt sechsmal die Champions League und wurde 2018 als Weltfußballerin ausgezeichnet.
Platz 7: Ada Hegerberg (28), Norwegen, Olympique Lyon: Hegerberg gehört seit jahren zu den besten Stürmerinnen der Welt. Mit Lyon gewann sie insgesamt sechsmal die Champions League und wurde 2018 als Weltfußballerin ausgezeichnet. © IMAGO/Lise Åserud
Wendie Renard, Frankreich, Olympique Lyon: Die 1,87 Meter große Innenverteidigerin gilt als robust und kopfballstark. Mit 102 Einsätzen ist sie Rekordspielerin der Champions League und gewann den Wettbewerb mit Lyon insgesamt acht mal.
Platz 8: Wendie Renard, Frankreich, Olympique Lyon: Die 1,87 Meter große Innenverteidigerin gilt als robust und kopfballstark. Mit 102 Einsätzen ist sie Rekordspielerin der Champions League und gewann den Wettbewerb mit Lyon insgesamt acht mal.  © IMAGO/Sydney Low
Catarina Macario (23), USA, Olympique Lyon: Die 23-jährige Offensivspielerin etablierte sich innerhalb kürzester Zeit bei Lyon und verhalf dem Team 2022 zur Meisterschaft und dem Gewinn der Champions League.
Platz 9: Catarina Macario (23), USA, Olympique Lyon: Die 23-jährige Offensivspielerin etablierte sich innerhalb kürzester Zeit bei Lyon und verhalf dem Team 2022 zur Meisterschaft und dem Gewinn der Champions League. © IMAGO/Francesco Scaccianoce/LiveMedia/Shutterstock
Lucy Bronze, England, FC Barcelona: Die Abwehrspielerin gehört in der englischen Nationalmannschaft und beim FC Barcelona zum Stammpersonal. Sie konnte mit zwei Vereinen (Barcelona und Lyon) die Champions League gewinnen und wurde 2020 FIFA-Weltfußballerin.
Platz 10: Lucy Bronze, England, FC Barcelona: Die Abwehrspielerin gehört in der englischen Nationalmannschaft und beim FC Barcelona zum Stammpersonal. Sie konnte mit zwei Vereinen (Barcelona und Lyon) die Champions League gewinnen und wurde 2020 FIFA-Weltfußballerin. © IMAGO/Isabel Infantes

Bereits seit einigen Wochen kursieren Meldungen, wonach die Zukunft von Voss-Tecklenburg an der Seitenlinie der Frauen-Nationalmannschaft offen sein soll. Unmittelbar nach der WM schloss sie einen Rücktritt nicht aus, verkündete kurz darauf allerdings, „nicht weglaufen“ und weiterhin im Amt bleiben zu wollen. (masc)

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