VonMelanie Gottschalkschließen
Die DFB-Frauen starten ihr Projekt WM-Titel. Nach der langen Reise nach Australien müssen sich die Spielerinnen ablenken, um den Jetlag zu überwinden.
Wyong – Die Frauen-Nationalmannschaft des DFB ist erfolgreich in ihrem Camp in Australien angekommen. Von diesem Ausgangspunkt aus haben sie das Ziel, bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2023 anzugreifen und im besten Fall den dritten Titel mit nach Hause zu bringen.
Die anstrengende Reise nach Down Under hat den Spielerinnen viel abverlangt. Nach den Strapazen müssen sie sich zunächst ausruhen und mit dem Jetlag zurechtkommen. Jede von ihnen muss ihre eigene Methode finden, um damit umzugehen. Bayern-Star Klara Bühl sorgt offenbar bereits für den Winter vor.
| Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen | |
|---|---|
| Datum: | Donnerstag, 20. Juli bis Sonntag, 20. August 2023 |
| Anzahl der Mannschaften: | 32 |
| Gastgeber: | Australien und Neuseeland |
DFB-Star Klara Bühl häkelt gegen den Jetlag
Ein kurzes Video auf der Instagram-Seite von Sydney Lohmann zeigt, wie die 22-jährige Kollegin fleißig am Häkeln ist. Als sie bemerkt, dass Lohmann sie filmt, legt sie das gehäkelte Stück Wolle um ihren Kopf und überprüft, ob es bereits groß genug ist. Offensichtlich möchte sie daraus eine Mütze machen.
Dazu schreibt Lohmann: „Tipp gegen Jetlag: häkeln oder Klara beobachten.“ Lohmann selbst sitzt entspannt in einem Sessel oder auf einer Couch und schaut dem Treiben der Kollegin zu. Der Jetlag ist dann hoffentlich bald überwunden, denn schon in wenigen Tagen sind die DFB-Frauen erstmals bei der WM in Australien und Neuseeland gefragt.
Auszeit vor der WM: Deutschlands Fußball-Frauen im Sommerurlaub




Deutschland startet gegen Marokko in die Fußball-WM 2023
Das Turnier startet am 20. Juli, Deutschland wird am 24. Juli (10.30 Uhr) mit ihrem ersten Gruppenspiel gegen Marokko in die Weltmeisterschaft einsteigen. Bis dahin ist es das Ziel der Mannschaft unter der Leitung von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und negative Gedanken aus den Köpfen zu verbannen.
Denn im letzten Testspiel vor der Fußball-WM der Frauen 2023 hatte sich Carolin Simon vom FC Bayern das Kreuzband gerissen, sie musste zu Hause bleiben. „So ein Ereignis lässt uns nicht kalt. Das ist immer noch sehr emotional“, erklärte Voss-Tecklenburg kurz vor der Abreise am Flughafen Frankfurt. „Wir werden Caro aber quasi mit ins Gepäck nehmen und zum großen Teil für sie mitspielen.“
Schöne Worte der Bundestrainerin in Richtung der verletzten Abwehrspielerin. Und wer weiß, vielleicht können die DFB-Frauen schon in wenigen Wochen gemeinsam mit Simon den Titel feiern – einen Titel, der auch in der Heimat sicher auch von vielen Fans gefeiert würde. Denn laut einer Umfrage sind die Frauen mittlerweile beliebter als die Männer. (msb)
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Melanie Gottschalk sorgfältig überprüft.
