Von Sascha Mehr
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Aufatmen bei Eintracht Frankfurt, denn Vorstandssprecher Axel Hellmann wird den Verein nicht nach der laufenden Saison verlassen.
Frankfurt - Die Gerüchte um einen vorzeitigen Abgang von Axel Hellmann haben ein Ende, denn der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt hat den Aufsichtsratsvorsitzenden Philip Holzer darüber informiert, sein bis 2027 datiertes Vertragsverhältnis wie geplant fortzusetzen. Zuletzt wurde Hellmann, der gegenwärtig auch interimistisch bis zum 30. Juni 2023 als Geschäftsführer der DFL tätig ist , mit einem Wechsel zur Deutschen Fußball Liga und zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Hellmann selbst bestritt eine Anfrage des deutschen Rekordmeisters.
Name Axel Hellmann Alter 51 Verein Eintracht Frankfurt Funktion Vorstandssprecher
Eintracht Frankfurt: Axel Hellmann bleibt „Für mich ist ausschlaggebend, dass wir weiterhin viel bewegen können bei Eintracht Frankfurt. Aufgrund meiner Position als Sprecher des Vorstands war es notwendig und wichtig, in den letzten Wochen sicherzustellen, dass die Entwicklung des Klubs weiterhin auf allen Ebenen kraftvoll vorangetrieben werden kann“, sagte Axel Hellmann zu seiner Entscheidung, bei der SGE zu bleiben.
„In den Gesprächen mit den wesentlichen Entscheidungsträgern der Eintracht habe ich hierzu meine Vorstellungen konkretisiert und es wurde deutlich, dass damit alle gemeinsam die Voraussetzungen für unsere Wettbewerbsfähigkeit und eine erfolgreiche Zukunft schaffen wollen“, so der Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG weiter.
Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt.
© IMAGO/Joaquim Ferreira
Philip Holzer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG, freut sich über die Entscheidung: „Der Verbleib von Axel Hellmann ist ein wichtiges Zeichen für den gesamten Klub, hinsichtlich der neuen Saison aber auch im Endspurt der laufenden Runde. Es ist nachvollziehbar, dass er in den vergangenen Wochen über seine Zukunft nachgedacht hat.“
Eintracht Frankfurt: Holzer freut sich über Verbleib Hellmanns „In den offenen und guten Gesprächen, die wir in den letzten Wochen geführt haben, haben wir festgestellt, dass unterschiedliche Auffassungen ausgeräumt werden konnten und es eine gute Basis für eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit gibt“, betätigte Holzer zudem das Ausräumen von Meinungsverschiedenheiten.
Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago 11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago 15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0 Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago Von 2001 bis 2012 gehörte Hellmann dem Präsidium der SGE an, ab 2003 war er zusätzlich Mitglied des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Im Jahr. 2012 wechselte er in den Vorstand der Adler. Im April 2021 wurde er zum Vorstandssprecher bestimmt. (smr )
Rubriklistenbild: © IMAGO/Joaquim Ferreira