Aufrüstung des Abwehrzentrums

Die Innenverteidiger-Planungen des FC Bayern mit Upamecano und Guéhi

  • schließen

Der FC Bayern steht vor einer Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano. Marc Guéhi könnte im Sommer dennoch als weiterer Innenverteidiger kommen.

München – Die Verantwortlichen des FC Bayern basteln weiter an einem Bollwerk für das Abwehrzentrum. Nach einem langen Vertragspoker scheint sich Vize-Weltmeister Dayot Upamecano laut übereinstimmenden Medienberichten entschieden zu haben, seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt zu verlängern.

FCB-Sportvorstand Max Eberl: Intensive Kaderplanung für die nächste Saison.

Dabei haben es die Konditionen in sich, der 27-Jährige wird damit zu den Topverdienern an der Säbener Straße aufsteigen. Das neue Arbeitspapier Upamecanos soll bis 2031 laufen. Die Ausstiegsklausel, die wohl eine essentielle Bedingung für die Vertragsverlängerung war, greift erst ab 2027. Der Innenverteidiger soll künftig bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen, zudem winkt ihm eine Signing Fee in ähnlicher Höhe.

Guéhi bleibt Transferziel des FC Bayern

Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg bleibt trotz dieses Deals ein Transfer von Marc Guéhi, der als möglicher Upamecano-Ersatz mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, zudem ein weiteres Ziel der FCB-Verantwortlichen. Sky berichtet, dass Sportvorstand Max Eberl in den vergangenen Tagen einige Telefonate wegen des englischen Nationalspielers geführt hat.

Ziel dabei war es, den 25-Jährigen von einem Wechsel nach München im Sommer zu überzeugen. Zuvor sollen schon Treffen zwischen der Guéhi-Seite und den Bayern-Verantwortlichen stattgefunden haben. Trotz großer Konkurrenz um den Innenverteidiger, dessen Vertrag bei Crystal Palace nach der Saison ausläuft, arbeitet der FC Bayern weiterhin intensiv an dem Transfer.

FC Bayern jagt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten

Kann der FC Bayern in dieser Saison den Torrekord der Top-5-Ligen brechen?
Kann der FC Bayern in dieser Saison den Torrekord der Top-5-Ligen brechen? © IMAGO/Alterphotos/MIS (Montage)
Platz 26: FC Bayern München 1971/72, 101 Tore. 
Als bisher torreichste Bundesliga-Mannschaft verfehlt der FC Bayern die Top 25 dieses Rankings um genau ein Tor. Die Meisterschaft gewinnen Gerd Müller (vorne) und Co. natürlich trotzdem.
Platz 26: FC Bayern München 1971/72, 101 Tore. Als bisher torreichste Bundesliga-Mannschaft verfehlt der FC Bayern die Top 25 dieses Rankings um genau ein Tor. Die Meisterschaft gewinnen Gerd Müller (vorne) und Co. natürlich trotzdem. © IMAGO
Platz 19: Real Madrid 2010/11, 102 Tore.
Der erste von insgesamt neun Auftritten in dieser Statistik. Die Mannschaft von Real Madrid ist in diesen Jahren ein Who-is-who des Weltfußballs.
Platz 19: Real Madrid 2010/11, 102 Tore. Der erste von insgesamt neun Auftritten in dieser Statistik. Die Mannschaft von Real Madrid ist in diesen Jahren ein Who-is-who des Weltfußballs. © IMAGO/sportfotodienst
Platz 19, Manchester City 2013/14, 102 Tore.
Angeführt von Torjäger Sergio Agüero (r.) holt Manchester City den Premier-League-Titel.
Platz 19: Manchester City 2013/14, 102 Tore. Angeführt von Torjäger Sergio Agüero (r.) holt Manchester City den Premier-League-Titel. © IMAGO/sportfotodienst
Platz 19: Manchester City 2019/20, 102 Tore. Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger.
Platz 19: Manchester City 2019/20, 102 Tore. Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger. © IMAGO/Colorsport
Platz 19: FC Barcelona 1996/97, 102 Tore. Ronaldo (r.) wird Torschützenkönig, als Barcelona die spanische Meisterschaft gewinnt. Co-Trainer von Bobby Robson (m.) ist José Mourinho (li.).
Platz 19: FC Barcelona 1996/97, 102 Tore. Ronaldo (r.) wird Torschützenkönig, als Barcelona die spanische Meisterschaft gewinnt. Co-Trainer von Bobby Robson (m.) ist José Mourinho (li.).  © IMAGO/Colorsport
Platz 19: Paris-Saint Germain 2015/16, 102 Tore. Unter der Führung von Sturm-Ikone Zlatan Ibrahimovic knackt PSG zum ersten Mal die 100-Tore-Marke in der Ligue 1.
Platz 19: Paris-Saint Germain 2015/16, 102 Tore. Unter der Führung von Sturm-Ikone Zlatan Ibrahimovic knackt PSG zum ersten Mal die 100-Tore-Marke in der Ligue 1. © IMAGO/Panoramic by PsnewZ
Platz 19: FC Barcelona 2024/25, 102 Tore. Der FC Barcelona verweist Real Madrid im Meister-Rennen auf Platz zwei und schießt dabei deutlich mehr Tore als der ewige Erzrivale. 27 Treffer gehen auf Robert Lewandowski zurück.
Platz 19: FC Barcelona 2024/25, 102 Tore. Der FC Barcelona verweist Real Madrid im Meister-Rennen auf Platz zwei und schießt dabei deutlich mehr Tore als der ewige Erzrivale. 27 Treffer gehen auf Robert Lewandowski zurück. © IMAGO/Manu Reino/DeFodi Images
Platz 19: Real Madrid 2009/10, 102 Tore. Mit Neuzugang Cristiano Ronaldo wird Real zwar nur Zweiter, schießt aber vier Tore mehr als Meister FC Barcelona.
Platz 19: Real Madrid 2009/10, 102 Tore. Mit Neuzugang Cristiano Ronaldo wird Real zwar nur Zweiter, schießt aber vier Tore mehr als Meister FC Barcelona. © IMAGO/Cordon Press/Miguelez Sports
Platz 17: FC Chelsea 2009/10, 103 Tore. Die bisher torreichste Saison der „Blues“, für die neben Torjäger Didier Drogba (2. v. li.) auch Michael Ballack (2. v. re.) auf dem Platz steht.
Platz 17: FC Chelsea 2009/10, 103 Tore. Die bisher torreichste Saison der „Blues“, für die neben Torjäger Didier Drogba (2. v. li.) auch Michael Ballack (2. v. re.) auf dem Platz steht. © IMAGO/Sportimage
Platz 17: Real Madrid 2012/13, 103 Tore. Wieder stehen Cristiano Ronaldo und Real im Fokus. Hier jubeln die Mittelfeldregisseure Mesut Özil (li.), Michael Essien (2. v. li.) und Luka Modric (2. v. re.) mit dem Portugiesen.
Platz 17: Real Madrid 2012/13, 103 Tore. Wieder stehen Cristiano Ronaldo und Real im Fokus. Hier jubeln die Mittelfeldregisseure Mesut Özil (li.), Michael Essien (2. v. li.) und Luka Modric (2. v. re.) mit dem Portugiesen. © IMAGO/Alterphotos
Platz 16: Real Madrid 2013/14, 104 Tore. Nur ein Jahr später treffen die Königlichen sogar noch einmal mehr. In dieser Saison wird das legendäre BBC-Trio geboren: Cristiano Ronaldo (li.), Gareth Bale (m.) und Karim Benzema.
Platz 16: Real Madrid 2013/14, 104 Tore. Nur ein Jahr später treffen die Königlichen sogar noch einmal mehr. In dieser Saison wird das legendäre BBC-Trio geboren: Cristiano Ronaldo (li.), Gareth Bale (m.) und Karim Benzema. © IMAGO/Uwe Kraft
Platz 14: FC Barcelona 2008/09, 105 Tore. Lionel Messi hat seinen ersten Auftritt und Barca tritt in ein goldenes Zeitalter ein.
Platz 14: FC Barcelona 2008/09, 105 Tore. Lionel Messi hat seinen ersten Auftritt und Barca tritt in ein goldenes Zeitalter ein. © IMAGO/Action Pictures
Platz 14: Paris Saint-Germain 2018/19, 105 Tore. Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani – der Power-Sturm von PSG feuert in diesem Jahr aus allen Rohren.
Platz 14: Paris Saint-Germain 2018/19, 105 Tore. Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani – der Power-Sturm von PSG feuert in diesem Jahr aus allen Rohren. © IMAGO/Panoramic/Michael Baucher
Platz 12: Manchester City 2017/18, 106 Tore. Wieder deutsche Beteiligung: Leroy Sané (m.) ist Teil der City-Elf, die den Premier-League-Torerekord aufstellt.
Platz 12: Manchester City 2017/18, 106 Tore. Wieder deutsche Beteiligung: Leroy Sané (m.) ist Teil der City-Elf, die den Premier-League-Torerekord aufstellt. © IMAGO/Focus Images/Simon Moore
Platz 12: Real Madrid 2016/17, 106 Tore. Obwohl der große Konkurrent aus Barcelona sogar noch zehn Tore mehr erzielt, wird Real mit Toni Kroos (2. v. li.) Meister.
Platz 12: Real Madrid 2016/17, 106 Tore. Obwohl der große Konkurrent aus Barcelona sogar noch zehn Tore mehr erzielt, wird Real mit Toni Kroos (2. v. li.) Meister. © IMAGO/Aflosport
Platz 10: AS Monaco 2016-17, 107 Tore. Der vielleicht überraschendste Eintrag dieser Statistik. Angeführt von Top-Torjäger Radamel Falcao wird Monaco sensationell Meister der Ligue 1.
Platz 10: AS Monaco 2016/17, 107 Tore. Der vielleicht überraschendste Eintrag dieser Statistik. Angeführt von Top-Torjäger Radamel Falcao wird Monaco sensationell Meister der Ligue 1. © IMAGO/Panoramic/Philippe LECOEUR
Platz 10: Real Madrid 1989/90, 107 Tore. Einer der wenigen Einträge aus dem 20. Jahrhundert. Dieser schafft es sogar in die Top Ten. Bernd Schuster (li.) Wird mit Real in diesem Jahr mit großem Abstand Meister.
Platz 10: Real Madrid 1989/90, 107 Tore. Einer der wenigen Einträge aus dem 20. Jahrhundert. Dieser schafft es sogar in die Top Ten. Bernd Schuster (li.) wird mit Real in diesem Jahr mit großem Abstand Meister. © IMAGO/Miguelez Sports Foto
Platz 9: Paris Saint-Germain 2017/18, 108 Tore. Die bislang beste Saison eines nicht-spanischen Teams. PSG schreibt französische Fußball-Geschichte.
Platz 9: Paris Saint-Germain 2017/18, 108 Tore. Die bislang beste Saison eines nicht-spanischen Teams. PSG schreibt französische Fußball-Geschichte. © IMAGO/ Stephen Caillet / Panoramic
Platz 7: FC Barcelona 2014/15, 110 Tore. Es ist eine außergewöhnliche Saison, in der Lionel Messi nur in der Liga 43 Tore erzielt. Damit wird er allerdings nicht einmal Torschützenkönig ...
Platz 7: FC Barcelona 2014/15, 110 Tore. Es ist eine außergewöhnliche Saison, in der Lionel Messi allein in der Liga 43 Tore erzielt. Damit wird er allerdings nicht einmal Torschützenkönig. © IMAGO/Alterphotos
Platz 7: Real Madrid 2015/16, 110 Tore. Real spielt eine überragende Saison, wird hinter dem FC Barcelona aber trotzdem nur Zweiter.
Platz 7: Real Madrid 2015/16, 110 Tore. Real spielt eine überragende Saison, wird hinter dem FC Barcelona aber trotzdem nur Zweiter. © IMAGO/Alterphotos
Platz 6: FC Barcelona 2015/16, 112 Tore. Der Meistertitel geht in diesem Jahr nämlich mal wieder nach Katalonien. Messi und Co. treffen noch zwei Mal häufiger.
Platz 6: FC Barcelona 2015/16, 112 Tore. Der Meistertitel geht in diesem Jahr nämlich mal wieder nach Katalonien. Messi und Co. treffen noch zwei Mal häufiger. © IMAGO / Xinhua
Platz 5: FC Barcelona 2011/12, 114 Tore. Die spanische Liga erlebt in diesen Jahren ein wahrhaft besonderes Zeitalter. Dieses Mal spielt Barca offensiv unfassbar auf, um dann trotzdem nur Zweiter zu werden, weil Real eine Rekordsaison gelingt.
Platz 5: FC Barcelona 2011/12, 114 Tore. Die spanische Liga erlebt in diesen Jahren ein wahrhaft besonderes Zeitalter. Dieses Mal spielt Barca offensiv unfassbar auf, um dann trotzdem nur Zweiter zu werden, weil Real eine Rekordsaison gelingt. © IMAGO / Alterphotos
Platz 4: FC Barcelona 2012/13, 115 Tore. Ein Jahr später ist die La-Liga-Trophäe aber doch zurück in Barcelona. Auch, weil die Katalanen nochmal ein Tor mehr erzielen als im Vorjahr.
Platz 4: FC Barcelona 2012/13, 115 Tore. Ein Jahr später ist die La-Liga-Trophäe aber doch zurück in Barcelona. Auch, weil die Katalanen noch einmal ein Tor mehr erzielen als im Vorjahr. © IMAGO/CordonPress/MiguelezSports
Platz 3: FC Barcelona 2016/17, 116 Tore. Die Barca-Antwort auf Reals BBC heißt MSN: Lionel Messi (li.), Luis Suarez (m.) und Neymar sorgen für die torreichste Saison der Klubgeschichte.
Platz 3: FC Barcelona 2016/17, 116 Tore. Die Barca-Antwort auf Reals BBC heißt MSN: Lionel Messi (li.), Luis Suarez (m.) und Neymar sorgen für die torreichste Saison der Klubgeschichte. © IMAGO/Bagu Blanco
Platz 2: Real Madrid 2014/15, 118 Tore. Es ist das Jahr, in dem Lionel Messi 43 Tore erzielt. Ronaldo toppt das ganze allerdings um eine ganze Ecke und netzt in der Liga satte 48 Mal. Meister wird trotzdem Barcelona.
Platz 2: Real Madrid 2014/15, 118 Tore. Es ist das Jahr, in dem Lionel Messi 43 Tore erzielt. Ronaldo toppt das Ganze allerdings um eine ganze Ecke und netzt in der Liga satte 48 Mal. Meister wird trotzdem Barcelona. © IMAGO/Alterphotos
Platz 1: Real Madrid 2011/12, 121 Tore. Zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Top-5-Ligen knackt eine Mannschaft die 120-Tore-Marke.
Platz 1: Real Madrid 2011/12, 121 Tore. Zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Top-5-Ligen knackt eine Mannschaft die 120-Tore-Marke.  © IMAGO/Alterphotos
Der FC Bayern ist 2025/26 auf Kurs, Historisches zu schaffen. Können Kane, Olise und Co. den Real-Rekord brechen?
Der FC Bayern ist 2025/26 auf Kurs, Historisches zu schaffen. Können Kane, Olise und Co. den Real-Rekord brechen? © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Auch Pep Guardiolas Manchester City soll großes Interesse an dem 20-fachen Nationalspieler haben. Aufgrund zahlreicher Ausfälle in der Abwehr würden die Skyblues Guéhi allerdings schon gerne sofort verpflichten, müssten dafür allerdings noch eine Ablöse zahlen. Für Crystal Palace wäre der Verkauf an den Ligakonkurrenten wohl die letzte Gelegenheit, um noch eine Transfersumme für den Mannschaftskapitän zu bekommen. Aber die Londoner stünden auch vor der schwierigen Aufgabe, ihren Leistungsträger mitten in der Saison zu ersetzen.

Sollte Guéhi die Saison bei Crystal Palace zu Ende spielen, würden für einen Sommer-Wechsel wohl der FC Arsenal und der FC Liverpool als Bayern-Konkurrenten hinzukommen. Nachdem der Wechsel des 25-Jährigen zum LFC im vergangenen Sommer noch platzte, hofft man beim englischen Rekordmeister weiterhin auf eine dann sogar ablösefreie Verpflichtung. Beim FC Bayern müsste im Falle einer Guéhi-Verpflichtung wohl der insgesamt in München glücklose Minjae Kim den Verein verlassen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Mladen Lackovic

Kommentare