Sorge um Musiala? Bayern-Boss spricht von „Dämpfer“
VonPeter Grad
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Jamal Musiala muss weiter auf sein Spiel-Comeback beim FC Bayern warten. Beim 5:0-Testspielsieg bei Red Bull Salzburg stand der Supertechniker nicht im Kader.
„Jamal hat in den Trainingsbelastungen noch ein minimales Gespür dafür gehabt. Es war eine Vorsichtsmaßnahme“, so der FCB-Sport-Boss, der dies als eine ganz normale Reaktion nach einer so langen Ausfallzeit sieht: „Er hat sich Anfang Juli verletzt und ist im Dezember ins Mannschaftstraining eingestiegen. Nach so einer Phase ist es völlig normal, dass du in der Belastung einen kleinen Dämpfer bekommst und etwas spürst“.
Unvermindert großer Optimismus beim FC Bayern hinsichtlich Musiala-Comeback
Trotz der erneuten kurzen Pause ist der Optimismus an der Säbener Straße groß. Eberl stellte in seinen Ausführungen klar, dass man keineswegs ein unnötiges Risiko eingehen wolle, der Zeitpunkt der Rückkehr aber vorhersehbar sei. „Wir wollen da kein Risiko eingehen, es ist nur eine Frage von Tagen“, so der 52-Jährige.
FCB-Sportdirektor Christoph Freund hatte sich bei Jamal Musiala zuletzt ebenfalls zuversichtlich gezeigt und erste Einsätze noch im Januar als „mehr als realistisch“ bezeichnet. Chefcoach Vincent Kompany machte vor dem Spiel in der Mozartstadt deutlich, dass man dabei Druck vermeiden wolle, stattdessen einen kontrollierten Aufbau anstrebe. Der Belgier: „Wenn er in einem der nächsten drei Spiele vielleicht ein paar Minuten bekommt, dann sind wir zufrieden. Alles läuft positiv“.
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Der 40-fache Nationalspieler soll ganz offensichtlich erst dann zurückkehren, wenn Körper und Kopf bereit sind – ohne Hektik, aber mit klarer Perspektive. Diese verhältnismäßig unaufgeregte Rückkehr hat Musiala auch der großartigen Form seiner Teamkollegen zu verdanken, die eine Drucksituation unnötig macht. Alle im Verein sind sich einig, dass man den 22-Jährigen so aufbauen will, dass er im Saisonfinale in Höchstform auflaufen kann.