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Youssoufa Moukoko soll mit einem Verein eine Einigung erzielt haben. Offenbar stocken jedoch die Verhandlungen um die Transfermodalitäten.
Dortmund – Youssoufa Moukoko droht zum Härtefall von Borussia Dortmund zu werden. Der Stürmer strebt nach den Verpflichtungen von Serhou Guirassy und Maximilian Beier einen Wechsel an, auch soll es viele Interessenten für ihn geben. Das Problem sind wohl aber die Verhandlungen mit dem BVB.
Moukoko-Transfer wurde noch nicht vollzogen
Zwar galt Moukoko in der Gerüchteküche von Beginn an als Kandidat auf einen Wechsel, da vier Stürmer in einem System mit einer einzigen Spitze ein unbequemes Überangebot darstellen. Angesichts des Potenzials des 19-Jährigen sehen es die Dortmunder Verantwortlichen aber keinesfalls vor, ihn um jeden Preis ziehen zu lassen.
Nachdem Verhandlungen mit Olympique Marseille aufgrund eines unzufriedenstellenden Angebots gescheitert sein sollen, ist laut Sky Sport wenig Bewegung in den Gesprächen mit Real Betis. Der Verein aus Andalusien hat nach Informationen des Bezahlsenders eine grundsätzliche Einigung mit Moukoko erzielt, noch bahne sich eine Verpflichtung des WM-Teilnehmers von 2022 aber nicht an.
Auch Gespräche zwischen Dortmund und Betis sollen stocken
So offeriere Betis eine Leihe mit Kaufverpflichtung und damit ebenjenes Transfermodell, auf das sich Dortmund und Manchester City beim Wechsel von Yan Couto verständigt haben. Die finanziellen Parameter sollen dem BVB aber noch nicht ausreichen, um das Angebot für Moukoko anzunehmen.
Die logische Konsequenz: Entweder die Spanier werden ihr Angebot erhöhen oder auch sie scheiden aus dem Poker um Moukoko aus. Welche Klubs bei letzterem Fall ins Rennen einsteigen werden, ist offen - klar ist bisher nur, dass der Youngster seine Zukunft nicht mehr in Dortmund sieht.
Moukoko-Berater rechnete mit BVB-Bossen ab
„Youssoufa wurde viel versprochen, bevor er unterschrieb, aber das wurde nicht eingehalten“, rechnete Berater Patrick Williams Ende Juli bei Transfer-Insider Fabrizio Romano mit den BVB-Bossen ab.
„Jetzt loten wir das Interesse von England, Spanien und Frankreich aus“, kündigte Williams an und betonte: „Der BVB macht einen Fehler, wenn er Youssoufa abgibt. Bei so wenig Spielzeit wird jeder wissen, dass Youssoufas Marktwert niedrig sein wird und Dortmund nicht viel erwarten kann. Aber so ist das Fußballgeschäft.“
Moukoko sei „völlig klar im Kopf, extrem fokussiert und weiß, was er will, um seine Karriere voranzutreiben.“ Doch ob sein Wechselwunsch erfüllt wird, bleibt offen.
Rubriklistenbild: © IMAGO/David Inderlied

