Heiße Diskussionen bei BVB-Anhängern

Dortmund vor Mega-Vertrag: BVB-Fans brauchen starke Nerven

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Der BVB schließt wohl einen wichtigen Vertrag ab. Die Kooperation soll 300 Millionen Euro einbringen, wird bei vielen Fans aber Unmut auslösen.

Dortmund – Beim zweiten Gruppenspiel der FIFA Klub-WM in den USA spielt Borussia Dortmund am Samstag gegen die Mamelodi Sundowns (12 Uhr Ortszeit, 18 Uhr deutscher Zeit, alle TV-Infos) mit einer auffälligen Änderung.

Auf dem Trikot der Schwarzgelben wird erstmals das Logo des neuen Hauptsponsors Vodafone prangen. Mit dem Telekommunikationsunternehmen hatte der BVB erst kürzlich einen langfristigen Vertrag abgeschlossen. Nun steht der nächste Mega-Deal bevor.

Diese 32 Teams kämpfen 2025 um den Klub-WM-Titel in den USA

In Gruppe A trifft SE Palmeiras (Brasilien) auf internationale Konkurrenz. Der mehrfach gekrönte Copa-Libertadores-Sieger überzeugt mit taktischer Disziplin, einer stabilen Defensive und cleverem Spielaufbau.
In Gruppe A trifft SE Palmeiras (Brasilien) auf internationale Konkurrenz. Der mehrfach gekrönte Copa-Libertadores-Sieger überzeugt mit taktischer Disziplin, einer stabilen Defensive und cleverem Spielaufbau. © Imago
In Gruppe A spielt der FC Porto (Portugal), einer der traditionsreichsten Klubs Europas. Der Verein steht für schnelles Umschaltspiel, technische Klasse und eine starke Bilanz im internationalen Wettbewerb.
In Gruppe A spielt der FC Porto (Portugal), einer der traditionsreichsten Klubs Europas. Der Verein steht für schnelles Umschaltspiel, technische Klasse und eine starke Bilanz im internationalen Wettbewerb. © Imago
Al Ahly SC (Ägypten) vertritt in Gruppe A den afrikanischen Fußball. Der Rekordmeister bringt Titelhunger, internationale Erfahrung und eine der treuesten Fanbasen des Kontinents mit.
Al Ahly SC (Ägypten) vertritt in Gruppe A den afrikanischen Fußball. Der Rekordmeister bringt Titelhunger, internationale Erfahrung und eine der treuesten Fanbasen des Kontinents mit. © Imago
In Gruppe A steht auch Inter Miami CF (USA), der glamouröse Gastgeberklub um Superstar Lionel Messi. Der Verein kombiniert Starpower mit ambitionierter Vereinsentwicklung.
In Gruppe A steht auch Inter Miami CF (USA), der glamouröse Gastgeberklub um Superstar Lionel Messi. Der Verein kombiniert Starpower mit ambitionierter Vereinsentwicklung. © Imago
Paris Saint-Germain (Frankreich) geht in Gruppe B an den Start. Der Star-Ensemble-Klub aus Paris bringt enorme Offensivkraft und Champions-League-Ambitionen mit in die USA.
Paris Saint-Germain (Frankreich) geht in Gruppe B an den Start. Der Star-Ensemble-Klub aus Paris bringt enorme Offensivkraft und Champions-League-Ambitionen mit in die USA. © Imago
In Gruppe B kämpft Atlético de Madrid (Spanien) mit gewohntem Biss um den Titel. Der Klub steht für Disziplin, Kampfgeist und Erfahrung auf höchstem Niveau.
In Gruppe B kämpft Atlético de Madrid (Spanien) mit gewohntem Biss um den Titel. Der Klub steht für Disziplin, Kampfgeist und Erfahrung auf höchstem Niveau. © Imago
Botafogo FR (Brasilien) ist in Gruppe B der Underdog mit Geschichte. Der Traditionsklub zeigt sich mit neuem Elan, junger Qualität und leidenschaftlichem Fußball.
Botafogo FR (Brasilien) ist in Gruppe B der Underdog mit Geschichte. Der Traditionsklub zeigt sich mit neuem Elan, junger Qualität und leidenschaftlichem Fußball. © Imago
In Gruppe B stellt Seattle Sounders FC (USA) die US-amerikanische Power. Mit CONCACAF-Titel und fanstarker Heimat sind sie ein echter Geheimfavorit.
In Gruppe B stellt Seattle Sounders FC (USA) die US-amerikanische Power. Mit CONCACAF-Titel und fanstarker Heimat sind sie ein echter Geheimfavorit. © Imago
In Gruppe C tritt FC Bayern München (Deutschland) als einer der Topfavoriten an. Der Rekordmeister vereint Titelroutine, internationales Format und einen breiten Kader.
In Gruppe C tritt FC Bayern München (Deutschland) als einer der Topfavoriten an. Der Rekordmeister vereint Titelroutine, internationales Format und einen breiten Kader. © Imago
SL Benfica (Portugal) spielt in Gruppe C und bringt eine reiche Fußballtradition mit. Der Klub überzeugt durch offensive Kreativität und eine der besten Nachwuchsschulen Europas.
SL Benfica (Portugal) spielt in Gruppe C und bringt eine reiche Fußballtradition mit. Der Klub überzeugt durch offensive Kreativität und eine der besten Nachwuchsschulen Europas. © Imago
CA Boca Juniors (Argentinien) ist in Gruppe C für Feuer und Leidenschaft zuständig. Der Verein lebt von seiner Geschichte und einzigartigen Fankultur – und liefert auch sportlich ab.
CA Boca Juniors (Argentinien) ist in Gruppe C für Feuer und Leidenschaft zuständig. Der Verein lebt von seiner Geschichte und einzigartigen Fankultur – und liefert auch sportlich ab. © Imago
In Gruppe C vertritt Auckland City FC (Neuseeland) die ozeanische Region. Der Rekordmeister aus der OFC beeindruckt durch Disziplin, Teamgeist und Erfahrung.
In Gruppe C vertritt Auckland City FC (Neuseeland) die ozeanische Region. Der Rekordmeister aus der OFC beeindruckt durch Disziplin, Teamgeist und Erfahrung. © Imago
CR Flamengo (Brasilien) bringt in Gruppe D südamerikanisches Flair und Angriffspower mit. Der Klub aus Rio begeistert mit Offensivfreude, Kreativität und Fankultur pur.
CR Flamengo (Brasilien) bringt in Gruppe D südamerikanisches Flair und Angriffspower mit. Der Klub aus Rio begeistert mit Offensivfreude, Kreativität und Fankultur pur. © Imago
Espérance Sportive de Tunis (Tunesien) ist in Gruppe D Afrikas Speerspitze. Der Verein punktet mit Erfahrung, physischer Stärke und kontinentalem Erfolg.
Espérance Sportive de Tunis (Tunesien) ist in Gruppe D Afrikas Speerspitze. Der Verein punktet mit Erfahrung, physischer Stärke und kontinentalem Erfolg. © Imago
In Gruppe D spielt Chelsea FC (England), einer der international erfolgreichsten englischen Klubs. Die Londoner glänzen mit taktischer Vielseitigkeit und internationalem Format.
In Gruppe D spielt Chelsea FC (England), einer der international erfolgreichsten englischen Klubs. Die Londoner glänzen mit taktischer Vielseitigkeit und internationalem Format. © Imago
Der letzte Platz in Gruppe D wird zwischen Los Angeles FC (USA) und Club América (Mexiko) ausgespielt. Beide Teams bringen Erfahrung, Ambition und Fanpower mit.
Der letzte Platz in Gruppe D wird zwischen Los Angeles FC (USA) und Club América (Mexiko) ausgespielt. Beide Teams bringen Erfahrung, Ambition und Fanpower mit. © IMAGO/David Inderlied
River Plate (Argentinien) tritt in Gruppe E an und zählt zu den traditionsreichsten Vereinen der Welt. Technik, Spielfreude und Erfahrung machen den Klub zu einem Top-Anwärter.
River Plate (Argentinien) tritt in Gruppe E an und zählt zu den traditionsreichsten Vereinen der Welt. Technik, Spielfreude und Erfahrung machen den Klub zu einem Top-Anwärter. © Imago
Urawa Red Diamonds (Japan) vertreten in Gruppe E den japanischen Fußball. Sie stehen für taktische Disziplin, intensives Pressing und leidenschaftliche Fans.
Urawa Red Diamonds (Japan) vertreten in Gruppe E den japanischen Fußball. Sie stehen für taktische Disziplin, intensives Pressing und leidenschaftliche Fans. © Imago
CF Monterrey (Mexiko) bringt in Gruppe E nordamerikanische Durchschlagskraft auf den Platz. Die „Rayados“ kombinieren Tempo, Technik und Erfahrung.
CF Monterrey (Mexiko) bringt in Gruppe E nordamerikanische Durchschlagskraft auf den Platz. Die „Rayados“ kombinieren Tempo, Technik und Erfahrung. © Imago
FC Internazionale Milano (Italien) geht in Gruppe E mit einem tief besetzten Kader an den Start. Der Traditionsklub überzeugt mit taktischer Reife und internationalem Renommee.
FC Internazionale Milano (Italien) geht in Gruppe E mit einem tief besetzten Kader an den Start. Der Traditionsklub überzeugt mit taktischer Reife und internationalem Renommee. © Imago
Fluminense FC (Brasilien) spielt in Gruppe F mit viel Rückenwind nach dem Libertadores-Titel. Kreativität, Technik und Spielfreude prägen den Klub aus Rio.
Fluminense FC (Brasilien) spielt in Gruppe F mit viel Rückenwind nach dem Libertadores-Titel. Kreativität, Technik und Spielfreude prägen den Klub aus Rio. © Imago
Borussia Dortmund (Deutschland) ist in Gruppe F die deutsche Vertretung. Tempofußball, junge Talente und emotionale Spielweise machen den BVB brandgefährlich.
Borussia Dortmund (Deutschland) ist in Gruppe F die deutsche Vertretung. Tempofußball, junge Talente und emotionale Spielweise machen den BVB brandgefährlich. © Imago
Ulsan HD FC (Südkorea) bringt in Gruppe F asiatische Präzision und taktisches Verständnis aufs Feld. Der Klub zählt zu den erfolgreichsten Vereinen Koreas.
Ulsan HD FC (Südkorea) bringt in Gruppe F asiatische Präzision und taktisches Verständnis aufs Feld. Der Klub zählt zu den erfolgreichsten Vereinen Koreas. © Imago
In Gruppe F mischt Mamelodi Sundowns FC (Südafrika) als Topteam des Kontinents mit. Ballbesitz, Struktur und Technik zeichnen den Klub aus Pretoria aus.
In Gruppe F mischt Mamelodi Sundowns FC (Südafrika) als Topteam des Kontinents mit. Ballbesitz, Struktur und Technik zeichnen den Klub aus Pretoria aus. © Imago
Manchester City FC (England) startet als Mitfavorit in Gruppe G. Unter Pep Guardiola dominieren Ballkontrolle, taktische Finesse und internationales Staraufgebot.
Manchester City FC (England) startet als Mitfavorit in Gruppe G. Unter Pep Guardiola dominieren Ballkontrolle, taktische Finesse und internationales Staraufgebot. © Imago
Wydad AC (Marokko) geht als CAF-Schwergewicht in Gruppe G ins Rennen. Mit starker Defensive und enormem Kampfgeist stellt der Klub eine echte Herausforderung dar.
Wydad AC (Marokko) geht als CAF-Schwergewicht in Gruppe G ins Rennen. Mit starker Defensive und enormem Kampfgeist stellt der Klub eine echte Herausforderung dar. © Imago
Al Ain FC (Vereinigte Arabische Emirate) ist in Gruppe G der Hoffnungsträger aus Westasien. Der Klub bringt technische Qualität und internationale Erfahrung mit.
Al Ain FC (Vereinigte Arabische Emirate) ist in Gruppe G der Hoffnungsträger aus Westasien. Der Klub bringt technische Qualität und internationale Erfahrung mit. © Imago
Juventus FC (Italien) spielt in Gruppe G mit klarem Fokus: Titelambitionen untermauert durch taktische Stabilität und internationale Routine.
Juventus FC (Italien) spielt in Gruppe G mit klarem Fokus: Titelambitionen untermauert durch taktische Stabilität und internationale Routine. © Imago
Real Madrid CF (Spanien) führt Gruppe H mit der Erfahrung eines Rekordsiegers an. Die „Königlichen“ bringen Klasse, Historie und Siegeswille auf die größte Klubbühne der Welt.
Real Madrid CF (Spanien) führt Gruppe H mit der Erfahrung eines Rekordsiegers an. Die „Königlichen“ bringen Klasse, Historie und Siegeswille auf die größte Klubbühne der Welt. © Imago
Al Hilal SFC (Saudi-Arabien) ist in Gruppe H der Topklub aus Asien. Mit internationalen Namen und strukturiertem Spiel steht Al Hilal für Qualität auf höchstem Niveau.
Al Hilal SFC (Saudi-Arabien) ist in Gruppe H der Topklub aus Asien. Mit internationalen Namen und strukturiertem Spiel steht Al Hilal für Qualität auf höchstem Niveau. © Imago
CF Pachuca (Mexiko) tritt in Gruppe H an und ist bekannt für starke Nachwuchsarbeit und taktische Cleverness. Der Klub ist seit Jahren eine Konstante in der CONCACAF.
CF Pachuca (Mexiko) tritt in Gruppe H an und ist bekannt für starke Nachwuchsarbeit und taktische Cleverness. Der Klub ist seit Jahren eine Konstante in der CONCACAF. © Imago
FC Red Bull Salzburg (Österreich) rundet Gruppe H mit intensivem Pressing, jungem Talent und modernem Fußballstil ab. Der Klub steht für Tempo und Entwicklung.
FC Red Bull Salzburg (Österreich) rundet Gruppe H mit intensivem Pressing, jungem Talent und modernem Fußballstil ab. Der Klub steht für Tempo und Entwicklung. © Imago

BVB kann Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro kassieren

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten und von BILD wird die Partnerschaft mit Ausrüster Puma vorzeitig um sechs Jahre bis 2034 verlängert. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2028, doch beide Seiten wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit deutlich ausweiten.

Die Zahlen des neuen Deals sind beeindruckend: Rund 28 Millionen Euro fix pro Saison kann der BVB offenbar einkalkulieren. Hinzu sollen erfolgsabhängige Prämien von bis zu drei Millionen Euro und Sachleistungen im Wert von zwei Millionen Euro jährlich kommen. Damit würde Puma acht Millionen Euro mehr pro Saison als bisher zahlen.

In sportlich erfolgreichen Jahren könnte der BVB damit zwischen 30 und 35 Millionen Euro kassieren. Hochgerechnet auf die neun Jahre Vertragslaufzeit ergibt dies das genannte Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro. In der Bundesliga kassiert nur der FC Bayern bei Ausrüster Adidas (deutlich) höhere Summen von angeblich bis zu 60 Millionen Euro jährlich.

Der BVB wird wohl noch viele Jahre in Puma-Trikots spielen.

BVB winkt zusätzliches Handgeld von über 25 Millionen Euro

Für die vorzeitige Unterschrift erhält der BVB dem Vernehmen nach eine sogenannte „Signing Fee“ in Höhe von mehr als 25 Millionen Euro. Nach BILD-Informationen sollen die Verhandlungen bereits abgeschlossen sein und die Verträge in Kürze unterschrieben werden, die Ruhr Nachrichten gehen noch nicht ganz so weit.

Im Zweifel steht der Deal aber wohl nicht mehr, zumal die Verbindung zwischen Puma und dem BVB längst über den gewöhnlichen Umfang eines Ausrüster-Sponsorings hinausgeht. Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach hält seit über einem Jahrzehnt auch etwas mehr als fünf Prozent der Anteile an der BVB-Aktie. Im Aufsichtsrat der BVB KGaA sitzt stets auch ein Puma-Boss, aktuell ist das Chief Commercial Officer Matthias Bäumer.

Für Klubchef Hans-Joachim Watzke deutet sich der letzte große Abschluss vor seinem geplanten Rücktritt als Geschäftsführer Ende 2025 an. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre der Deal ein Coup, der dabei helfen kann, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, insbesondere im Zusammenhang mit dem Sponsoring von Vodafone, das zunächst bis 2030 vereinbart wurde.

Kritik der BVB-Fans an Puma-Designs hält an

Während die Vereinsführung über die finanziellen Aussichten jubeln wird, dürfte unter den Fans eine bestenfalls geteilte Stimmung herrschen. Viele BVB-Anhänger kritisieren seit Jahren die Trikot-Designs von Puma. Zu wenig Schwarz-Gelb, zu wenig Tradition, zu viel Kommerz – die Vorwürfe sind vielfältig und halten sich hartnäckig.

Auch wenn erfolgreiche Sondertrikots wie die „Kohle & Stahl-Edition“ aus dem Jahr 2019 zeigen, dass außergewöhnliche Designs sehr gut funktionieren können, ist der Aufschrei unter den Fans immer wieder groß. Zuletzt war das auch bei den Trikots für die FIFA Klub-WM der Fall.

„Das grenzt an Körperverletzung“, ärgerte sich ein Fan in den sozialen Medien, „wieso sind da Fleischbällchen drauf?“, fragte ein anderer User spöttisch. „Karnevalskostüm“, lautet das knappe Urteil eines dritten Nutzers.

Viele Fans bemängeln, dass die traditionelle BVB-Identität zugunsten von Marketingstrategien verwässert wird und kritisieren, dass sich ihr Klub und Puma von der Basis weg bewegen, um neue Kundenstämme zu erschließen. Jetzt müssen sie sich auf viele weitere Jahre mit Puma-Designs einstellen.

BVB ist das deutsche Aushängeschild von Puma

Aus Vereinssicht ist der Mega-Deal jedoch von großer positiver Bedeutung. In Zeiten des immer härter umkämpften Transfermarkts und steigender Spielergehälter braucht der BVB jeden Euro, um mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können. Die Champions-League-Teilnahme allein reicht längst nicht mehr aus, um die Finanzlücke zu den europäischen Topklubs so klein wie möglich zu halten.

Für Puma ist die Ausweitung der Partnerschaft nur logisch: Der BVB ist das große Aushängeschild des Konzerns in Deutschland, bei dem RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach nicht mithalten können, was die Außenwirkung über die Landesgrenzen hinaus anbelangt. International gehören unter anderem Manchester City und die AC Mailand zu den Aushängeschildern des Unternehmens.

BVB spielt seit 2012 in Puma-Trikots

Das markante Puma-Logo mit der Raubkatze ist seit 2012 auf den Trikots des BVB zu sehen. Beim erwarteten Vertragsabschluss wäre die Zusammenarbeit also auf über 20 Jahre ausgelegt.

Für die BVB-Fans bedeutet das: Sie müssen noch lange mit den Puma-Designs leben – oder sie ignorieren. Der Trost liegt in den sportlichen Möglichkeiten, die der finanzielle Zugewinn eröffnet. Wenn der BVB mit den Puma-Millionen um Titel mitspielen kann, werden auch die größten Design-Kritiker ihre Trikots stolz tragen.

Spöttisch könnte man sagen, dass es beim BVB inzwischen ohnehin jedes Jahr so viele Jerseys gibt, dass fast für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Rubriklistenbild: © IMAGO/www.imagephotoagency.it

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