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Der FC Bayern stellte am Freitag seinen neuen Abwehr-Star vor: Minjae Kim! Alles Aussagen rund um den Zugang bei seiner ersten Pressekonferenz.
- Vorstellung von Minjae Kim im Live-Ticker: FC Bayern stellt neuen Abwehr-Star vor
- Lange Märsche beim Militär: Neu-Bayer Kim erklärt Gewichtsverlust
- Bayern-Zugang Kim will „Gegner kaputtmachen“ – und hat vier Kilo abgenommen
- Der Ticker zur PK mit Minjae Kim und Jan-Christian Dreesen zum Nachlesen.
Update vom 21. Juli, 16.14 Uhr: Weitere Fragen gibt es nicht, damit ist die PK beendet.
Update vom 21. Juli, 16.12 Uhr: Auch Lucio trug einst als beinharter Verteidiger die Nummer drei bei den Bayern. „Ich habe die Nummer drei bekommen, ich habe auch durchgeschaut, wer diese Nummer mal hatte. Ich will die Stärken all dieser Spieler zusammenfassen“, sagte Kim.
Update vom 21. Juli, 16.10 Uhr: In welchem System wird Kim bei den Bayern spielen? Wo fühlt er sich wohl? „Tuchel hat mir erzählt, warum ich mit meinen Stärken zum FC Bayern passen würde. Wenn er sagt, ich spiele in einer Dreierkette, dann spiele ich in einer Dreierkette. Wenn er sagt, ich spiele in einer Viererkette, dann spiele ich in einer Viererkette. Wenn er sagt, ich soll rechts spielen, dann spiele ich rechts. Wenn er sagt, ich soll links spielen, dann spiele ich links“, so Kim.
Update vom 21. Juli, 16.08 Uhr: Zudem stellte ein Journalist Kim die Frage nach seinem Image in Japan, mit Blick auf die anstehende Reise der Bayern: „Weil ich aus Asien komme, will ich ein gutes Image hinterlassen“, sagte er, habe aber „leider keine Ahnung, was die Leute in Japan von mir halten“, so Kim.
„In Südkorea bin ich umso berühmter geworden und das steigert sich vielleicht noch durch den FC Bayern. Ich werde alles geben, damit der FC Bayern ein gutes Image in Südkorea hat“, sagte Kim.
Update vom 21. Juli, 16.05 Uhr: „Grundsätzlich haben wir auf Englisch kommuniziert“, sagte Kim über die bisherige Verständigung bei den Bayern. „Aber ich bin selbstverständlich der Meinung, dass ich in Zukunft auf Deutsch kommunizieren muss, deswegen will ich dabei jetzt Gas geben“, kündigte Kim an.
Update vom 21. Juli, 16.02 Uhr: Auch nach dem Geheimnis hinter der exzellenten Defensivarbeit Napolis in der letzten Saison wurde Kim gefragt: „Alle haben mitgemacht, wenn wir verteidigt haben. Da war auch ein Quäntchen Glück dabei. Wir haben den Titel erstmals nach 33 Jahren gewonnen und auch die wenigsten Gegentore kassiert. Wir haben alles gegeben als Team, aber da hat auch Glück mitgespielt“, sagte Kim.
Er sei bereit, sich Thomas Tuchels Spielstil anzupassen: „Ich werde alles geben, damit Tuchel so spielen kann, wie er es vorhat“, so der Südkoreaner.
Lange Märsche beim Militär: Neu-Bayer Kim erklärt Gewichtsverlust
Update vom 21. Juli, 15.58 Uhr: Kim äußerte sich auch zum obligatorischen Militärdienst, den er kürzlich ableistete: „Bei uns in Südkorea ist der Wehrdienst Pflicht, ohne die Armee gibt es das Land nicht, es muss verteidigt werden. So wurden wir erzogen. Während des Grundtrainings habe ich vieles gemacht, was nichts mit Fußball zu tun hat. Wir haben mit Waffen geschossen, wir sind viel marschiert, 30 Kilometer mit 25 Kilogramm schweren Rucksäcken, solche Dinge. Ich hab mich dann dazu gezwungen, vier Kilo abzunehmen. Sie verstehen das wohl nicht, weil sie kein Südkoreaner sind.“
Jan-Christian Dreesen ging außerdem bei dieser Gelegenheit auf die Parallele zwischen Nord- und Südkorea sowie Ost- und Westdeutschland ein.
Update vom 21. Juli, 15.54 Uhr: Funkprobleme bei Kims Übersetzungsgerät verzögern die PK kurz etwas.
Update vom 21. Juli, 15.53 Uhr: Der CEO ging zusätzlich auf Nachfrage auf den Stellenwert Kims im Zuge der Asien-Reise des FC Bayern, die ihn nach Singapur und Tokio führt, ein. Ist Minjae Kim dort ein Zugpferd für den deutschen Rekordmeister? „So habe ich kurzfristig noch nicht darüber nachgedacht“, gab er zu. „Minjae ist auf jeden Fall ein Spieler, der in Korea heute schon, obwohl er noch nicht so alt ist, eine Legende ist, dort gefeiert wird als ein Spieler, der es geschafft hat, im Ausland die höchsten Meriten zu erreichen“, schwärmte Dreesen vom 26-Jährigen.
„Ich freue mich sehr, dass wahrscheinlich Minjaes Eltern uns bei einem Spiel in Japan besuchen werden. Und natürlich, Südkorea und Japan sind keine eineinhalb Flugstunden voneinander entfernt, wirkt das auch herüber nach Südkorea“, sagte Dreesen. „Minjae hat dort einen exzellenten Ruf, auch in Japan, und umso wertvoller ist Minjae für uns als Spieler auch bei dieser Reise“, so Dreesen.
Update vom 21. Juli, 15.49 Uhr: Dreesen wurde überdies auf die jüngste Verpflichtung des neuen Sportdirektors Christoph Freund angesprochen: Er wolle keine „tieferen Einblicke in die Verhandlungen geben“, so Dreesen, „es geht ja um Minjae.“ Allerdings äußerte er sich zuversichtlich: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Christoph Freund einen neuen Kollegen haben“, sagte der CEO. Er sei „sicher, dass er mit seiner außerordentlichen Erfahrung bei Salzburg über die vielen Jahre und auch seiner Einstellung uns gut tut“, so Dreesen.
Update vom 21. Juli, 15.46 Uhr: Kim wurde nochmals auf den Ursprung seines Spitznamens „Monster“ ein: „Es hat alles in Südkorea angefangen. Am Anfang hatte ich mehrere Spitznamen, aber „Monster“ hat sich irgendwie durchgesetzt“, erzählte der Südkoreaner.
Bayern-Zugang Kim will „Gegner kaputtmachen“ – und hat vier Kilo abgenommen
Update vom 21. Juli, 15.41 Uhr: Dreesen nahm zur neuen Bayern-Innenverteidigung Stellung: „Minjae ist erst Anfang der Woche zu uns gestoßen, ich habe ihn gefragt, warum er so dünn ist. Er hat vier Kilo beim Militär abgenommen in drei Wochen. Das Wichtigste, was ihm auf diese Frage als Antwort in den Sinn kam, war: „Ich möchte jetzt raus an den Tegernsee, ich möchte mich in die Sportklamotten begeben und trainieren““, schilderte Dreesen die Begegnung mit Kim. „Ich glaube, diese Art von Mentalität ist für uns ungemein wichtig, weil sie den Fokus auf das eigentlich Wichtige, den Sport, lenkt.“
Update vom 21. Juli, 15.38 Uhr: Angesprochen auf seinen Spitznamen „Monster“ sagte Kim: „Ich nehme das sehr positiv auf, weil die Charakteristiken meiner Spielweise diesem Bild entsprechen, weil ich viel Gas gebe und die gegnerischen Spieler kaputtmache. Darüber freue ich mich, weil ich das auf dem Feld zeigen will.“ Das Wichtigste sei für Kim, diesen Spitznamen auch in Deutschland zu bestätigen.
Präsentation live: Bayern-Neuzugang Kim „will ein Leader werden auf dem Platz“
Update vom 21. Juli, 15.35 Uhr: Kim ging auch darauf ein, wie er von seiner höflichen Art als Mensch zu einem „Monster“ auf dem Platz wird: „Meine Arbeit liegt auf dem Feld und ich will das mit Spaß machen und dabei alles geben. Die Umsetzung ist mir noch nie schwergefallen. Ich finde es sehr gut, dass die Leute meine höfliche Art so positiv aufnehmen. Aber ich will ein Leader werden auf dem Platz und kämpfen.“
Dreesen ging dabei auch auf die wenigen Gelben Karten, die Kim in der Serie A kassierte, ein.
Update vom 21. Juli, 15.31 Uhr: Auf Nachfrage bestätigte Dreesen, dass Thomas Müller die Asien-Reise der Bayern nicht mit antreten wird. „Thomas hat gewisse Hüftprobleme und haben wir mit den Ärzten gemeinsam entschieden, dass Thomas bei der Asien-Reise zu Hause bleibt.“ Er nannte auch das Wetter als Grund, die Reise sei sehr anstrengend. „Wir wollen einen gesunden Thomas“, sagte Dreesen.
Update vom 21. Juli, 15.29 Uhr: Sein Spielstil? „Meine große Stärke ist, die Räume hinten zu decken. Ich kann schnell die Räume decken. Mein Ziel ist, immer auf dem Platz alles zu geben. So möchte ich am Ende meiner Karriere in Erinnerung bleiben“, so Kim.
Update vom 21. Juli, 15.27 Uhr: Die nächste Frage richtete sich an CEO Dreesen - und drehte sich um Sadio Mané und einen möglichen Abgang des Senegalesen: „Die Frage kommt ein bisschen früh, oder nicht?“, scherzte der Bayern-Boss. „Sadio ist Teil der Mannschaft. Ich habe dazu ja in den letzten Tagen ja schon das eine oder andere gesagt. Und so wie es unser Coach gesagt hat, starten wir mit einer Mannschaft, die womöglich in dieser Konstellation nicht die Mannschaft sein wird, die sie am ersten September sein wird,“ meinte Dreesen.
„Zu anderen Spielern Stellung zu nehmen, empfinde ich an dieser Stelle als falsch und deswegen möchte ich das auch nicht machen“, lenkte der CEO die Aufmerksamkeit wieder voll auf die Kim-Vorstellung.
Update vom 21. Juli, 15.23 Uhr: Kim äußerte sich auch zu seinen Mitspielern: „Ich möchte immer von den besseren Seiten meiner Mitspieler lernen. Ich glaube, es gibt genügend gute Beispiele hier beim FC Bayern. Aber Einzelspieler hier zu nennen, ist schwierig.“
Update vom 21. Juli, 15.21 Uhr: Als Nächstes folgt die Frage, wann die Gespräche begonnen haben: „Ich glaube, vor einem Monat wurde ich von meinen Beratern über das Interesse informiert. Aber das war nicht die einfachste Sache, weil ich bei der Grundausbildung beim Militär war und den Kontakt zur Außenwelt verloren hatte. Aber ich denke, dass alles gut lief. Ich freue mich, dass ich hier sein darf“, so Kim.
Bayern-CEO Dreesen schwärmt: Kim bringt „Mentalität und Aufopferung“ mit
Update vom 21. Juli, 15.15 Uhr: „Ich habe Minjae in den letzten Tagen kennengelernt als einen unglaublich disziplinierten, höflichen jungen Mann, über den ich mich sehr freue, dass er unser Team bereichert.“ Der Südkoreaner habe „eine fantastische Entwicklung durchlebt über Stationen in China, in der Türkei, bei Fenerbahce, und vor allem dann in Italien bei Napoli.“
Wer in der Nation des Defensivfußballs als bester Verteidiger gewählt wird, der muss sein Handwerk verstehen. Und insofern glaube ich, dass wir auf der einen Seite jemanden zu uns geholt haben, der uns in der Innenverteidigung weiter nach vorne bringt, und der gleichzeitig aber etwas mitbringt, was uns auch wirklich guttut: Mentalität, ein gutes Auge, eine 1A-Einstellung und auch Aufopferung für das Team.“ Dreesen bezeichnete Kim als „absolut rundes Paket, über das ich sehr glücklich bin.“
Update vom 21. Juli, 15.11 Uhr: Jan-Christian Dreesen startete mit einem breiten Lächeln auf den Lippen, als er nach seinem ersten Eindruck vom Neuzugang gefragt wurde: „Zunächst einmal ist es für mich wie für uns alle etwas ungewöhnlich, die wir in der Regel Spanisch oder Französisch, Englisch, aber ganz, ganz selten Koreanisch hören. Insofern freue ich mich sehr, Minjae! Minjae ist sehr höflich, deswegen hat er auch gerade gesagt, dass er von den Fans am liebsten „Kim, Kim, Kim!“ hört. Das ist wahrscheinlich auch leichter zu rufen als „Minjae! Minjae! Minjae““, so der Bayern-Boss. „Aber ich weiß natürlich von ihm auch, dass er seinen Vornamen gerne hört, deswegen sage ich zu Minjae „Minjae“.“
Update vom 21. Juli, 15.07 Uhr: Auch auf die Aussprache seines Namens ging der Südkoreaner gleich zu Beginn ein. Nach einem kurzen Zögern sagte er: „Mir wäre es lieber, Minjae auf dem Trikot zu haben. Aber von den Fans würde ich lieber Kim hören wollen. Kim, Kim, Kim!“, sagte er. „Ich glaube, die Fans sind auch daran gewöhnt, deswegen wäre Kim wohl die einfachere Version für alle.“
Update vom 21. Juli, 15.05 Uhr: Bayern-Pressesprecher Dieter Nickles fragte Minjae Kim gleich zu Beginn nach seinem ersten Eindruck bei den Bayern: „Die Spieler haben sich sehr gut um mich gekümmert, die Spieler, der Trainerstab, der CEO, Herr Dreesen. Alle waren mit vollem Herzen dabei. Ich fühle mich sehr wohl“, sagte Kim. „Ich muss mich noch daran gewöhnen, bin aber super drauf und freue mich auf die Herausforderung.“
Update vom 21. Juli, 15.02 Uhr: Los geht‘s! Die PK startet.
Update vom 21. Juli, 14.57 Uhr: Das „Casino“ füllt sich langsam, gleich dürften auch Jan-Christian Dreesen und der Spieler selbst eintreffen. Dann wird sich Minjae Kim den Fragen der Journalisten stellen und erklären, warum er zum FC Bayern gewechselt ist.
Update vom 21. Juli, 14.48 Uhr: In wenigen Minuten geht die Vorstellung des neuen Bayern-Innenverteidigers los. Allerdings findet sie nicht wie üblich im Pressestüberl des Rekordmeisters, sondern im hauseigenen „Casino“ statt.
Neuzugang Kim wird präsentiert: Minjae Kim gibt erste Bayern-PK
Erstmeldung vom 21. Juli:
München – Lange hatte es sich angedeutet, am Dienstag war es dann endlich so weit: Der FC Bayern verpflichtete Minjae Kim.
Der Südkoreaner kommt für 50 Millionen von der SSC Neapel und unterschriebt an der Isar einen Vertrag bis 2028. Bei den Bayern soll er Lucas Hernandez ersetzen, der für knapp 45 Millionen zu Paris Saint-Germain gewechselt ist.
Kurz nach der Verkündung tauchte Kim umgehend am Dienstag im Trainingslager des Rekordmeisters am Tegernsee auf. Umgehend absolvierte die Korea-Kante eine kleine individuelle Einheit im Fitnesszelt, während seine neuen Teamkollegen den FC Rottach mit 27:0 besiegten. Am Donnerstag trainierte er erstmals mit der Mannschaft.
FCB-PK zur Vorstellung von Minjae Kim: „Wie willst du eigentlich genannt werden?“
Am Freitag wird der 26-Jährige nun an der Säbener Straße offiziell vorgestellt. Dabei stellt sich die Frage: Wie wird er eigentlich genannt? Minjae Kim? Kim Min-jae? Der neue Abwehr-Star der Münchner dürfte darauf eine Antwort haben.
Ab 15 Uhr startet die Pressekonferenz im Casino des Rekordmeisters. Mit dabei wird auch CEO Jan-Christian Dressen sein. Ob dieser womöglich Neuigkeiten zu Harry Kane oder Kyle Walker hat? Wir werden es erfahren. (wuc/smk)
Rubriklistenbild: © Imago / Ulrich Wagner





