Eberl verliert nach Pokal-Niederlage die Fassung: „Scheißegal“
VonJohannes Skiba
schließen
Nach dem wiederholten Scheitern des FC Bayern München im DFB-Pokal, zeigt sich der Sport-Vorstand Max Eberl genervt und lässt kurzzeitig seine Contenance fallen.
FC Bayerns Sport-Vorstand Max Eberl reagiert deutlich auf Kritik
FC Bayern Münchens Sportboss Max Eberl stellte sich nach der erneuten Pokal-Pleite vor die Presse. Ein Gespräch mit Kicker-Reporter Georg Holzner wurde dabei zunehmend hitzig. Besonders die Frage nach den Problemen der Münchener mit vermeintlich stärkeren Gegnern ärgerte den 51-Jährigen. „Das ist heute nicht die Frage – ‚größere Gegner‘. Wir haben heute mit einem Mann weniger gespielt, auch wenn man es auf dem Platz nicht gesehen hat“, lobte Eberl sogar seine Mannschaft.
Auf eine erneute weitere Nachfrage hin zeigte Eberl seinen Unmut dann noch deutlicher. „Muss ich mich jetzt rechtfertigen?“, schoss es aus dem früheren Profi heraus, der dann in Richtung des Reporters hinzufügte: „Herr Holzner, ich weiß, dass sie sehr kritisch sind, dass sie alles infrage stellen, aber das ist mir relativ scheißegal“, machte Eberl seinem Ärger über die Kritik an dieser Partie Luft.
Für Sport-Vorstand Max Eberl falle diese Partie des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen nicht in die Kategorie der Niederlagen gegen größere Gegner, da der deutsche Rekordmeister über 70 Minuten in Unterzahl spielen musste. Der 51-Jährige habe viel mehr „großen Respekt vor der Mannschaft“.
Pokal-Debakel, die fünfte: Das Trauma des FC Bayern in Bildern
Die Münchener mussten im Topduell gegen die Rheinländer dazu verletzungsbedingt auf Toptorjäger Harry Kane verzichten. Der Engländer litt während der Niederlage auf der Tribüne. (jsk)