Regen-Party in Paris

Viele DOSB-Sportler verlassen Olympia-Eröffnung früh, Panne am Eiffelturm – was Sie im TV nicht sahen

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Die Olympia-Eröffnungsfeier in Paris versinkt im Regen. Am Eiffelturm geht nicht alles glatt. Viele Sportler sind früh weg. Was Sie im TV nicht sahen.

Paris – Sowas hat die olympische Sportwelt noch nicht gesehen: Die Eröffnungsfeier für Olympia 2024 in Paris fand in einer nie dagewesenen Form statt. Die Sportlerinnen und Sportler wurden per Schiff über die Seine gefahren. Etliche Show-Acts, wie Superstar Lady Gaga traten am Rand des Flusses oder rund um große Sehenswürdigkeiten der Stadt auf.

Auch wenn die Inszenierung pompös war, perfekt lief nicht alles. Nicht zuletzt, weil große Teile der Eröffnungsfeier unter freiem Himmel im strömenden Pariser Regen untergingen. Statt Sonnenschein-Party waren eher Regencapes an der Tagesordnung. Tennis-Star Coco Gauff hielt sich schützend eine Pappe über den Kopf, Basketballer LeBron James trug unter dem Regencape trotz grauen Himmels eine Sonnenbrille.

Regen, eine Panne am Eiffelturm und schnell abfahrende Sportler: Die Olympia-Eröffnungsfeier in Paris.

Olympia-Eröffnungsfeier im Zeichen des Regens – plötzlich schwimmt Mona Lisa in der Seine

Die Stimmung war dennoch bestens. Fahnenträger Dennis Schröder startete während der Nationenparade ein Live-Video auf Instagram. Die deutsche Mannschaft war auf dem dritten von insgesamt 85 Booten auf der Seine unterwegs. Kuriositäten standen durchaus auch im Programm.

Etwa wurde die Fackel über viele Strecken von einer verkleideten Person, die an das Computerspiel „Assasins Creed“ erinnerte, durch die Stadt getragen. Die französische Nationalhymne wurde unterbrochen, dafür fuhren in der Zwischenzeit Statuen berühmter Französinnen aus Sockeln an der Seine hinauf. Erst dann ging die Hymne weiter. In einer Szene schwamm gar die Mona Lisa im Wasser des Flusses.

Die 15 erfolgreichsten deutschen Sommer-Olympioniken aller Zeiten

Hermann Weingärtner bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen an den Ringen. Er konnte insgesamt drei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille gewinnen.
Hermann Weingärtner bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen an den Ringen. Der Turner konnte insgesamt drei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille gewinnen. © imago sportfotodienst
Andrea Pollack (hi.) bei den Olympischen Spielen in Moskau 1980. Die Schwimmerin holte in ihrer Karriere dreimal Gold und dreimal Silber.
Andrea Pollack (hi.) bei den Olympischen Spielen in Moskau 1980. Die Schwimmerin holte in ihrer Karriere dreimal Gold und dreimal Silber. © via www.imago-images.de
Dressurreiterin Nicole Uphoff sammelte bei Olympia vier Goldmedaillen ein.
Dressurreiterin Nicole Uphoff sammelte bei Olympia vier Goldmedaillen ein.  © imago sportfotodienst
Leichtathletin Bärbel Wöckel holte vier Goldmedaillen im 200-Meter-Lauf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel.
Leichtathletin Bärbel Wöckel (r.) holte vier Goldmedaillen im 200-Meter-Lauf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel.  © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Turner Carl Schuhmann bei den ersten Olympischen Sommerspielen der Neuzeit in Athen 1896. Insgesamt heimste er vier Goldmedaillen ein.
Turner Carl Schuhmann bei den ersten Olympischen Sommerspielen der Neuzeit in Athen 1896. Insgesamt heimste er vier Goldmedaillen ein. © imago sportfotodienst
Die deutsche Ruderin Kathrin Boron (l.) holte viermal Gold und einmal Bronze bei Olympia.
Die deutsche Ruderin Kathrin Boron (l.) holte viermal Gold und einmal Bronze bei Olympia.  © imago sportfotodienst
Springreiter Ludger Beerbaum kommt für Deutschland auf insgesamt vier Gold- und zwei Bronzemedaillen.
Springreiter Ludger Beerbaum kommt für Deutschland auf insgesamt vier Gold- und zwei Bronzemedaillen. © imago sportfotodienst
Katrin Wagner-Augustin bei den Olympischen Sommerspielen in London. Die Kanutin gewann insgesamt viermal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze.
Katrin Wagner-Augustin bei den Olympischen Sommerspielen in London. Die Kanutin gewann insgesamt viermal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze. © imago sportfotodienst
Schwimmer Roland Matthes gewann vier Goldmedaillen und jeweils zwei Silber- und Bronzemedaillen.
Schwimmer Roland Matthes gewann vier Goldmedaillen und jeweils zwei Silber- und Bronzemedaillen. © imago sportfotodienst
Schwimmerin Kornelia Ender holte bei Olympia insgesamt viermal Gold und viermal Silber.
Schwimmerin Kornelia Ender holte bei Olympia insgesamt viermal Gold und viermal Silber. © IMAGO / Werner Schulze
Der deutsche Springreiter Hans Günter Winkler holte bei Olympia insgesamt sieben Medaillen: Fünfmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
Der deutsche Springreiter Hans Günter Winkler holte bei Olympia insgesamt sieben Medaillen: Fünfmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. © imago sportfotodienst
Kristin Otto schwamm bereits sechsmal zu Olympia-Gold.
Kristin Otto schwamm bereits sechsmal zu Olympia-Gold.  © imago sportfotodienst
Dressur- und Vielseitigkeitsreiter Reiner Klimke konnte bei Olympia sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen gewinnen.
Dressur- und Vielseitigkeitsreiter Reiner Klimke konnte bei Olympia sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen gewinnen. © imago sportfotodienst, via www.imago-images.de
Dressurreiterin Isabell Werth gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Olympionikin: Sie gewann sieben Gold- und fünf Silbermedaillen.
Dressurreiterin Isabell Werth gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Olympioniken: Sie gewann sieben Gold- und fünf Silbermedaillen.  © IMAGO/Pontus Lundahl/TT
Kanutin Birgit Fischer ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin mit insgesamt zwölf Medaillen: Achtmal Gold und viermal Silber.
Kanutin Birgit Fischer ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin mit insgesamt zwölf Medaillen: Achtmal Gold und viermal Silber.  © imago sportfotodienst

ARD-Kommentator Bartels verrät: Viele deutsche Sportler verlassen Olympia-Eröffnungsfeier früh

Eine Panne gab es zusätzlich auch noch abseits der TV-Bildschirme. Eine der großen Leinwände beim Trocadéro am Eiffelturm fiel schon früh aus und blieb schwarz. Und der Regen trübte zumindest in gewisser Weise dennoch ein rauschendes Fest. An der Seine verließen bereits Hunderte Zuschauer lange vor dem Ende die Zeremonie. Die Sicht war teilweise eingeschränkt, zudem wollten viele nicht bei dem Wetter im Freien ausharren.

Und nicht nur die Fans flohen vor dem Wetter. Wie Kommentator Tom Bartels während der ARD-Übertragung um 21.23 Uhr bereits verriet, befanden sich zu diesem Zeitpunkt laut ihm bereits „fast alle deutschen Athleten“ auf dem Weg zurück ins olympische Dorf. Nicht nur lief dort die Parade offiziell noch keine zwei Stunden, sondern war auch noch in vollem Gange. Bartels mutmaßte noch, dass bei dem Regenwetter auch sicherlich die Sorge vor einer Erkältung dabei eine Rolle spielt.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Photo News + IMAGO / ABACAPRESS + IMAGO / HMB-Media

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