Völlig verrückter Maßstab

„Ein FCB-Titel ist nicht genug“: Wann hat dieser Unsinn begonnen?

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Mit größter Wahrscheinlichkeit wird der FC Bayern in dieser Saison zum 34. Mal Deutscher Meister. Dennoch gibt es Kritik. Welche Gründe gibt es dafür?

München - Nach einem Jahr Titelpause steht der FC Bayern ganz kurz vor seiner 33. Bundesliga-Meisterschaft, der 34. Deutschen Meisterschaft seiner Vereinsgeschichte. Der neue Trainer Vincent Kompany hat mit seinem mutigen Spielsystem den Spielern wieder Mut und Selbstvertrauen eingehaucht, diese danken ihm mit größtenteils erstklassigen, meisterlichen Leistungen. Dennoch melden sich kurz vor dem Vollzug der Meisterschaft zahlreiche Experten zu Wort, welche die Saison negativ bewerten. Hauptgrund: Ein Titel wäre für die Maßstäbe an der Säbener Straße nicht ausreichend.

„Außenseiter“ FC Bayern kurz vor der souveränen Deutschen Meisterschaft

Blicken wir ein knappes Jahr zurück: Bayer Leverkusen hatte in der mit weitem Abstand besten Spielzeit der eigenen Vereinsgeschichte souverän das Double gewonnen und galt auch für die noch laufende Saison bei vielen als Titelfavorit, Bayern lediglich als Herausforderer, für manche „Experten“ nicht einmal als erster, sogar RB Leipzig wurde stärker eingeordnet.

Nach dem großartigen CL-Viertelfinal-Einzug in Leverkusen: Die Bayern feiern vor ihrer Fankurve.

Nach dem 31. Bundesliga-Spieltag hat der FC Bayern mit 75 Punkten den besten Punkteschnitt der europäischen Top-4-Ligen (PSG ist noch etwas besser) und mit 90:29 Toren das beste Torverhältnis der europäischen Top-5-Ligen. Obwohl manche die offensichtliche Überlegenheit der Bayern schon wieder als langweilig empfinden und Play-Off-Spiele zum Meisterschaftsende fordern, kritisieren andere selbst diese überragende Bilanz, weil so mancher Punkt leichtfertig liegengelassen wurde. Stimmt natürlich, ist aber genau betrachtet auch wieder nur der Ausdruck von hoher Überlegenheit und großer Klasse.

Unnötige Kritik am frühen Pokal-Aus

Der Hauptkritikpunkt richtet sich aber auf das „frühe“ Ausscheiden in den beiden Pokalwettbewerben: Im DFB-Pokal-Achtelfinale und im CL-Viertelfinale. Eben nicht der Maßstab des Rekordmeisters.

Speziell das erneut frühe Ausscheiden im DFB-Pokal - nun schon zum fünften Mal in Folge - wird moniert. Dabei wird einmal mehr völlig außer Acht gelassen, wie es passiert ist: Nach dem sehr frühen Platzverweis für Kapitän Manuel Neuer verlor die Mannschaft von Vincent Kompany äußerst unglücklich mit 0:1 gegen die deutsche Nummer 2 aus Leverkusen. Interessant und vergessen: In der Runde zuvor gewann Bayern äußerst souverän mit 4:0 in Mainz, welches lange Zeit sogar um die CL-Plätze mitspielte.

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Und jetzt eine möglicherweise ketzerische Frage an all die Fußball-Nostalgiker und großen Pokal-Fanatiker: Welchen Wert hat ein Wettbewerb tatsächlich, wenn am Ende ein Drittligist und der aktuelle Tabellen-Elfte der Bundesliga im Finale stehen? Der DFB-Pokal ist und bleibt der „Cup der Außenseiter“. Obwohl der FCB auch in diesem Wettbewerb mit 20 Titeln der Rekordsieger ist, nimmt er eben dort derzeit seine gewünschte Rolle ein. In anderen Ländern haben die Außenseiter aufgrund anderer Austragungs-Modi übrigens gar keine Chance.

In der Champions League wäre mehr möglich gewesen

Weitaus schmerzhafter war für den FC Bayern sicherlich das Viertelfinal-Ausscheiden in der Champions League gegen Inter Mailand: Stark ersatzgeschwächt kann so etwas - zumal äußerst knapp und unglücklich - passieren. Die Leistungen zuvor waren übrigens keineswegs so schlecht, wie sie nach dem Ausscheiden geschrieben wurden: Das Offensiv-Feuerwerk beim 9:2-Auftakt-Rekordsieg gegen Dinamo Zagreb, das 1:0 gegen PSG, einen der Titelfavoriten, der 2:1-Auswärtssieg bei Celtic Glasgow und nicht zusätzlich die zwei famosen AF-Auftritte gegen Bayer Leverkusen (3:0; 2:0). In der Form und Aufstellung dieser beiden Siege würde der FC Bayern ganz gewiss nicht chancenlos dem FC Barcelona im Halbfinale gegenüberstehen.

Meisterschaft: Der „ehrliche“ Titel

Aber all diese nachvollziehbaren Argumente zählen für viele Kritiker nicht bei der Saisonbewertung. „Nur ein Titel ist nicht gut genug, nicht der Maßstab des FC Bayern!“ Wer sagt das eigentlich? Vom Verein selbst wird seit vielen Jahrzehnten der Meistertitel als das große, „ehrliche“ Saisonziel ausgegeben. Die Meisterschaft ist nun einmal auch dieser „ehrliche“ Titel, die Belohnung für die Konstanz einer ganzen Saison. Deswegen bleibt die Forderung nach Play-Off-Spielen zur Ermittlung des Meisters nach der Hauptrunde auch ein völliger Unsinn. Unfair und es wären dann noch mehr Spiele in einem sowieso schon völlig überladenen Spielplan. In den Pokalwettbewerben gibt es diese KO-Spiele, das genügt.

Alles begann mit Pep - Rummenigge unbedacht

Woher kommt das Märchen, dass „nur“ ein Titel für den FC Bayern nicht genug wäre? Es hat wohl seinen Anfang in der dreijährigen Pep-Guardiola-Ära (2013-2016) beim FC Bayern gefunden. Der „weltbeste Trainer“ übernahm im Sommer 2013 von der Trainerlegende Jupp Heynckes die zu dem Zeitpunkt sicherlich weltbeste Mannschaft, die legendären ersten Triple-Gewinner des FC Bayern.

Aus Pähl zum Rekordspieler des FC Bayern und nun in die MLS – legendäre Thomas-Müller-Bilder

Als E-Jugendspieler: Thomas Müller jubelt mit seinen Teamkollegen vom TSV Pähl beim MERKUR-Cup 2000.
Thomas Müllers Fußball-Laufbahn begann beim TSV Pähl. Im Jahr 2000 jubelt er noch im gelben Trikot. © Oryk HAIST/IMAGO
Thomas Müller feiert sein Tor bei einem Spiel mit den A-Junioren des FC Bayern München.
Jubelte schon in der Jugend ikonisch: Thomas Müller 2007 bei einem U19-Spiel. © IMAGO/Fishing 4
Thomas Müller wird beim Spiel des FC Bayern gegen den Hamburger SV für Miroslav Klose eingewechselt.
Profidebüt 2009 beim FC Bayern: Thomas Müller wird für Miroslav Klose eingewechselt. © FRED JOCH/IMAGO
Thomas Müller trifft beim 7:1 des FC Bayern gegen Sporting Lissabon zum ersten Mal in der Champions League.
Thomas Müller trifft 2009 erstmals in der Königsklasse. © MIS / IMAGO
Thomas Müller küsst seine Ehefrau Lisa durch den Zaun.
Thomas Müller küsst seine Ehefrau Lisa Müller am Rande seines Drittliga-Spiels mit Bayerns-Amateuren im Jahr 2009. © Lackovic / IMAGO
Thomas Müller erzielt im September 2009 in Dortmund sein erstes Profitor für Bayern.
Thomas Müller schießt 2009 sein erstes Profitor für Bayern - und das ausgerechnet beim Klassiker in Dortmund. © Team 2 / IMAGO
Thomas Müller legt den Ball am vorletzten Spieltag beim Heimspiel der Bayern gegen Bochum mit der Brust ins Tor.
Erster Dreierpack 2010 gegen Bochum: Thomas Müller trifft mit der Brust. © Ulmer / IMAGO
Thomas Müller feiert seinen ersten Meistertitel mit dem FC Bayern im Berliner Olympiastadion.
2010 die erste Schale mit den Profis: Thomas Müller feiert in Berlin. © Ulmer/Cremer / IMAGO
Thomas Müller bei einer Party des FC Bayern nach dem Gewinn des DFB-Pokals 2010 in Berlin.
Überglücklich: Thomas Müller feiert 2010 mit Ehefrau Lisa seinen ersten DFB-Pokalsieg mit dem FC Bayern. © DeFodi / IMAGO
Thomas Müller wird von Teamkollege Mark van Bommel auf dem Rathausbalkon am Marienplatz mit der Schale fotografiert.
Erinnerungsfoto: Thomas Müller präsentiert 2010 stolz die ersten Titel. © MIS / IMAGO
Thomas Müller jubelt über sein Kopfballtor zum zwischenzeitlichen 1:0 im Champions-League-Finale 2012 gegen Chelsea.
Thomas Müller besorgt in der Schlussphase das 1:0 für Bayern im „Finale dahoam“ 2012. Trotz der späteren Niederlage: Ein hochintensiver Moment für das FCB-Urgestein. © ANP / IMAGO
Thomas Müller feiert in Frankfurt mit den Bayern-Fans den vorzeitigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft.
Beliebt bei den Fans: Thomas Müller 2013 auf dem Zaun bei den Bayern-Ultras. © Sven Simon / IMAGO
Thomas Müller erzielt ein Tor beim 4:0 des FC Bayern gegen Barcelona im Champions-League-Halbfinale 2013.
Eines seiner besten Spiele: Thomas Müller trifft 2013 doppelt im Champions-League-Halbfinale gegen Barcelona. © Sven Simon / IMAGO
Thomas Müller sitzt mit der Champions-League-Trophäe auf den Schultern von Manuel Neuer.
Erster Champions-League-Titel 2013: Thomas Müller reckt den Pokal in den Londoner Nachthimmel. © Bernd Müller / IMAGO
Thomas Müller hält im Maracanã-Stadion den WM-Pokal in den Händen.
Die Freude kennt keine Grenzen: Thomas Müller feiert den Gewinn der Weltmeisterschaft 2014. © Ulmer / IMAGO
Thomas Müller trifft beim Bundesliga-Spiel gegen Darmstadt per Fallrückzieher.
Kann auch filigran: Thomas Müller glänzt 2016 mit einem Fallrückzieher-Tor. © Jan Huebner / IMAGO
Thomas Müller springt Serdar Tasci nach seinem Tor beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach in die Arme.
Saison mit den meisten Bundesliga-Toren für Bayern: Thomas Müller jubelt 2016 über seinen 20. Treffer.  © MIS / IMAGO
Thomas Müller steht mit goldener Medaille neben dem Champions-League-Pokal.
Thomas Müller feiert 2020 das Triple mit dem FC Bayern. © Poolfoto UCL / IMAGO
Thomas Müller küsst die Meisterschale beim letzten Spieltag im Köln.
Eine der emotionalsten Meisterschaften: Thomas Müller und Bayern holen 2023 den Last-Minute-Titel in Köln. Müllers 32. insgesamt mit dem FCB und die zwölfte Meisterschaft. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Leon Goretzka schickt Thomas Müller beim Heimspiel gegen Freiburg zu den Fans in der Südkurve.
Neuer Rekordspieler des FC Bayern: Thomas Müller absolviert 2024 gegen den SC Freiburg sein 710. Pflichtspiel und überholt damit Vereinslegende Sepp Maier. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Thomas Müller bestritt bei der Klub-WM in den USA sein letztes Pflichtspiel für den FC Bayern. Über dem Teich wird die Ikone nun seine Karriere fortsetzen.
imago1063658806.jpg © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg

Selbst ein Guardiola galt am Ende - medial und in den Augen vieler Fans - in München als gescheitert bzw. „unvollendet“. Drei äußerst souveräne Meistertitel genügten nicht, weil er mit seinen Teams jeweils im CL-Halbfinale scheiterte. 2014 nahm er nach der frühesten Meisterschaft aller Zeiten zu sehr den Fuß vom Gaspedal und brachte seine Mannschaft aus dem Tritt. 2015 schlug ein unglaubliches Verletzungspech in der entscheidenden Saisonphase zu und 2016 hatten die Bayern in den zwei Spielen gegen Atlético Madrid mindestens dreimal so viele hochkarätige Torchancen wie der Gegner und scheiterte trotzdem (an der Auswärtstorregel). 2025 ist eine Kombination aus 2015 und 2016.

Vor dem Amtsantritt von Guardiola war die Erwartungshaltung nach dem 2013er-Triple unfassbar hoch: Danach gewann man 2014 „nur“ das Double und ein Jahr später, nach dem dramatischen Ausscheiden im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund gab es tatsächlich im Netz auch höhnische Kommentare wie: „Triple- Double - Single“. Und tatsächlich veranlasste diese „Schmach“ (eine souveräne Deutsche Meisterschaft!) unter anderem den damaligen FCB-CEO Karlheinz Rummenigge vor der Saison 2015/16 zu der Aussage, dass „nur“ ein Titel den Ansprüchen des Rekordmeisters nicht gerecht werden würde.

FCB-Vereinslegenden mit weitaus weniger Titeln

Und diese durchaus unbedachte Äußerung von Rummenigge, auch Ausdruck der damaligen haushohen Überlegenheit des FC Bayern in Deutschland, fliegt den Bayern noch heute um die Ohren. Er selbst musste übrigens in seiner 10-jährigen Spielerzeit beim FC Bayern (1974-1984) sechs Jahre auf die erste Meisterschaft warten und konnte diese lediglich zweimal gewinnen. Ein Double war ihm nie vergönnt.

Selbst die ganz großen Vereinslegenden Franz Beckenbauer und Gerd Müller gewannen in ihren 13 bzw. 15 Profi-Jahren beim FCB lediglich vier Meistertitel und drei „Doubles“: 1967 Pokalsieg und Europapokalsieg der Pokalsieger, 1969 das erste Double aus Meisterschaft und Pokalsieg der Vereinsgeschichte und 1974 als Krönung der Titel-Hattrick und der erste Europapokal der Landesmeister. National gelang danach leider gar nichts mehr.

Auch dem heutige großen „FCB-Kritiker“ Lothar Matthäus gelang in seinen elf FCB-Spielzeiten, die er in München zu Ende spielte, lediglich ein einziges Double (1986), Didi Hamann war in seiner Münchner Zeit (1993-1998) selbst davon weit entfernt.

FCB-Titelserie einmalig im europäischen Top-Fußball

Die heutigen Bayern werden nach dieser Saison zum zwölften Mal in den vergangenen 13 Spielzeiten Deutscher Meister sein, das ist der absolute Spitzenwert in den europäischen Top-4-Ligen: Dahinter folgt Juventus Turin mit acht Titeln in dieser Zeitspanne. Der letzte liegt allerdings schon fünf Jahre zurück, aktuell ist die „Alte Dame“ froh, wenn sie sich überhaupt für die Königsklasse qualifizieren kann. Dann kommt Manchester City mit sieben nationalen Meisterschaften, der FC Barcelona könnte da in dieser Saison gleichziehen.

Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick

Schon im Januar wurde der FC Bayern intensiv mit Christopher Nkunku in Verbindung gebracht. Sportvorstand Max Eberl soll mit dem Spielerlager schon kurz vor einer Einigung gestanden haben. Eines der Hauptprobleme blieb die hohe Preisvorstellung des FC Chelsea. Jüngsten Medienberichten zufolge könnte der Ex-Leipziger im Sommer allerdings deutlich günstiger werden – und womöglich „nur“ 40 bis 45 Millionen Euro kosten.
Schon im Januar wurde der FC Bayern intensiv mit Christopher Nkunku in Verbindung gebracht. Sportvorstand Max Eberl soll mit dem Spielerlager schon kurz vor einer Einigung gestanden haben. Eines der Hauptprobleme blieb die hohe Preisvorstellung des FC Chelsea. Jüngsten Medienberichten zufolge könnte der Ex-Leipziger im Sommer allerdings deutlich günstiger werden – und womöglich „nur“ 40 bis 45 Millionen Euro kosten. © IMAGO/Gonzales Photo/Dejan Obretkovic
Dass die Bayern Florian Wirtz (li.) unbedingt verpflichten wollen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Klub-Bosse wollen das Duo Wirtz/Musiala nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene sehen. Die Münchner wären wohl bereit, tief in die Tasche zu greifen, um das Supertalent am liebsten schon in diesem Sommer von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen loszueisen.
Dass die Bayern Florian Wirtz (li.) unbedingt verpflichten wollen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Klub-Bosse wollen das Duo Wirtz/Musiala nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene sehen. Die Münchner wären wohl bereit, tief in die Tasche zu greifen, um das Supertalent am liebsten schon in diesem Sommer von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen loszueisen.  © IMAGO/Moritz Mueller
Nick Woltemade steht bei den Bayern weit oben auf der Stürmer-Wunschliste. Der U21-Nationalspieler wechselte erst im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum VfB Stuttgart, überzeugte seitdem die Bayern-Bosse von seinen Fähigkeiten. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 – und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.
Nick Woltemade steht bei den Bayern weit oben auf der Stürmer-Wunschliste. Der U21-Nationalspieler wechselte erst im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum VfB Stuttgart, überzeugte seitdem die Bayern-Bosse von seinen Fähigkeiten. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 – und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.  © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Und noch ein deutscher Stürmer: Mit seiner überragenden Saison bei Mainz 05 spielte Jonathan Burkardt sich bereits in die deutsche Nationalmannschaft. Logisch, dass das auch den Rekordmeister auf den Plan ruft. Ex-Bayern-Profi Nils Petersen riet Burkardt aber jüngst, einen Bayern-Wechsel aufgrund geringer Einsatzchancen gut zu überdenken.
Und noch ein deutscher Stürmer: Mit seiner überragenden Saison bei Mainz 05 spielte Jonathan Burkardt sich bereits in die deutsche Nationalmannschaft. Logisch, dass das auch den Rekordmeister auf den Plan ruft. Ex-Bayern-Profi Nils Petersen riet Burkardt aber jüngst, einen Bayern-Wechsel aufgrund geringer Einsatzchancen gut zu überdenken. © IMAGO/Grant Hubbs
Der Rayan Cherki steht laut „Sky“ beim FC Bayern auf der Wunschliste für den kommenden Sommer. Der technisch versierte Offensivmann steht derzeit bei Olympique Lyon in der Ligue 1 unter Vertrag, könnte den Klub nach der Saison aber wohl für etwas mehr als 20 Millionen Euro verlassen.
Rayan Cherki steht laut „Sky“ beim FC Bayern auf der Wunschliste für den kommenden Sommer. Der technisch versierte Offensivmann steht derzeit bei Olympique Lyon in der Ligue 1 unter Vertrag, könnte den Klub nach der Saison aber wohl für etwas mehr als 20 Millionen Euro verlassen. © IMAGO/Mourad_ALLILI
Er ist bei Borussia Dortmund einer der wenigen Hoffnungsschimmer der laufenden Saison: Jamie Gittens. Auch beim FC Bayern hat der englische U21-Nationalspieler Begierden geweckt. Der BVB könnte finanziell schon fast zum Verkauf gezwungen sein, sollten die Schwarz-Gelben die Königsklasse verpassen. Das Problem: Angeblich will der Spieler selbst lieber in die Premier League wechseln.
Er ist bei Borussia Dortmund einer der wenigen Hoffnungsschimmer der laufenden Saison: Jamie Gittens. Auch beim FC Bayern hat der englische U21-Nationalspieler Begehrlichkeiten geweckt. Der BVB könnte finanziell schon fast zum Verkauf gezwungen sein, sollten die Schwarzgelben die Königsklasse verpassen. Das Problem: Angeblich will der Spieler selbst lieber in die Premier League wechseln. © IMAGO/Moritz Mueller
Beim BVB fiel er einst als Flop durch, überzeugt nun aber inzwischen in Frankreich: Leonardo Balerdi. Angeblich schauten sich Vincent Kompany und Christoph Freund sogar ein Spiel von Olympique Marseille an, nur um den Innenverteidiger zu beobachten. In München wäre die Konkurrenz für den Argentinier aber riesig.
Beim BVB fiel er einst als Flop durch, überzeugt nun aber inzwischen in Frankreich: Leonardo Balerdi. Angeblich schauten sich Vincent Kompany und Christoph Freund sogar ein Spiel von Olympique Marseille an, nur um den Innenverteidiger zu beobachten. In München wäre die Konkurrenz für den Argentinier aber riesig. © IMAGO/Dante Badano
Wird er der nächste Kolo Muani? Bei Eintracht Frankfurt reifte Hugo Ekitiké zum Topstürmer. Jetzt ist der Franzose europaweit ein Objekt der Begierde. Auch der FC Bayern wirbt offenbar intensiv um Ekitikés Dienste. Perspektivisch trauen die Bosse dem 22-Jährigen wohl sogar die Kane-Nachfolge zu. Medienberichten zufolge könnte Frankfurt allerdings 80 Millionen Euro Ablöse verlangen – zu viel für den Rekordmeister?
Wird er der nächste Kolo Muani? Bei Eintracht Frankfurt reifte Hugo Ekitiké zum Topstürmer. Jetzt ist der Franzose europaweit ein Objekt der Begierde. Auch der FC Bayern wirbt offenbar intensiv um Ekitikés Dienste. Perspektivisch trauen die Bosse dem 22-Jährigen wohl sogar die Kane-Nachfolge zu. Medienberichten zufolge könnte Frankfurt allerdings 80 Millionen Euro Ablöse verlangen – zu viel für den Rekordmeister? © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON
Bei Sporting Lissabon explodierte Viktor Gyökeres zum Weltklasse-Stürmer. Im Sommer wird er die portugiesische Hauptstadt wohl verlassen. Die Interessenten stehen buchstäblich Schlange, auch der FCB gehört dazu. Klar ist aber auch: Gyökeres würde kein Schnäppchen – und sicherlich auch nicht die zweite Geige hinter Harry Kane spielen wollen.
Bei Sporting Lissabon explodierte Viktor Gyökeres zum Weltklasse-Stürmer. Im Sommer wird er die portugiesische Hauptstadt wohl verlassen. Die Interessenten stehen buchstäblich Schlange, auch der FCB gehört dazu. Klar ist aber auch: Gyökeres würde kein Schnäppchen – und sicherlich auch nicht die zweite Geige hinter Harry Kane spielen wollen. © IMAGO/Ivo Sousa/Avant Sports
Schnell, kopfballstark, athletisch: Benjamin Sesko vereint viele Qualitäten, die die Münchner gerne in den eigenen Reihen sehen würden. Der Leipziger lässt dann und wann aber noch Präzision im Abschluss vermissen. Die Bayern haben den Slowenen wohl auf dem Zettel – aber auch er wäre kein Schnäppchen.
Schnell, kopfballstark, athletisch: Benjamin Sesko vereint viele Qualitäten, die die Münchner gerne in den eigenen Reihen sehen würden. Der Leipziger lässt dann und wann aber noch Präzision im Abschluss vermissen. Die Bayern haben den Slowenen wohl auf dem Zettel – aber auch er wäre kein Schnäppchen.  © IMAGO/motivio
Mit Jonas Urbig und Alexander Nübel stehen bei den Bayern zwar zwei potenzielle Nachfolger von Manuel Neuer bereit, trotzdem sondiert der Rekordmeister weiterhin den Torhütermarkt. Dabei gilt Bart Verbruggen als Favorit von Vincent Kompany. Der niederländische Nationaltorwart steht in der Premier League bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag.
Mit Jonas Urbig und Alexander Nübel stehen bei den Bayern zwar zwei potenzielle Nachfolger von Manuel Neuer bereit, trotzdem sondiert der Rekordmeister weiterhin den Torhütermarkt. Dabei gilt Bart Verbruggen als Favorit von Vincent Kompany. Der niederländische Nationaltorwart steht in der Premier League bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag. © IMAGO/Jose Torres
Ein deutlich günstigerer – wenn auch deutlich unerfahrenerer – Schlussmann ist Senne Lammens. Der 22-Jährige steht in Belgien bei Royal Antwerpen in Lohn und Brot. Zahlreiche europäische Spitzenklubs buhlen um die Dienste des Nachwuchskeepers, darunter neben den Bayern auch Manchester United und Manchester City.
Ein deutlich günstigerer – wenn auch deutlich unerfahrenerer – Schlussmann ist Senne Lammens. Der 22-Jährige steht in Belgien bei Royal Antwerpen in Lohn und Brot. Zahlreiche europäische Spitzenklubs buhlen um die Dienste des Nachwuchskeepers, darunter neben den Bayern auch Manchester United und Manchester City. © IMAGO/Jan De Meuleneir
Ist er der nächste große Star aus England? Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der FC Bayern einer von vielen Top-Klubs sein, die ein Auge auf Tyler Dibling vom FC Southampton geworfen haben. Der englische U19-Nationalspieler gilt als enorm talentiert – doch ist er schon jetzt zu teuer? Einem Bericht des „Telegraph“ zufolge will Southampton mehr als 100 Millionen Pfund für den Youngster verlangen.
Ist er der nächste große Star aus England? Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der FC Bayern einer von vielen Top-Klubs sein, die ein Auge auf Tyler Dibling vom FC Southampton geworfen haben. Der englische U19-Nationalspieler gilt als enorm talentiert – doch ist er schon jetzt zu teuer? Einem Bericht des „Telegraph“ zufolge will Southampton mehr als 100 Millionen Pfund für den Youngster verlangen. © IMAGO/Graham Hunt
Gegen Deutschland traf er im März doppelt – netzt er bald auch für die Bayern? Moise Kean soll beim Rekordmeister als möglicher Backup für Harry Kane gehandelt werden. Bei der AC Florenz ist der Angreifer aber noch bis 2029 gebunden. Der Serie-A-Klub befindet sich also in einer günstigen Verhandlungsposition. Die Bayern-Bosse sollen aber ohnehin an der Konstanz des 25-Jährigen zweifeln.
Gegen Deutschland traf er im März doppelt – netzt er bald auch für die Bayern? Moise Kean soll beim Rekordmeister als möglicher Backup für Harry Kane gehandelt werden. Bei der AC Florenz ist der Angreifer aber noch bis 2029 gebunden. Der Serie-A-Klub befindet sich also in einer günstigen Verhandlungsposition. Die Bayern-Bosse sollen aber ohnehin an der Konstanz des 25-Jährigen zweifeln. © IMAGO

Nimmt man die nationalen und internationalen Supercup-Titel wie auch Ligapokale und Mini-WM-Titel weg, ist der FC Bayern auch klarer Europa-Spitzenreiter in diesen 13 Jahren, was die Triumphe in den „Triple-Wettbewerben“ betrifft: 19. Diese grandiose Erfolgsgeschichte scheint aber immer mehr zur Last als zur Freude zu werden.

Macht die Klub-WM die FCB-Saison noch zu einer sehr guten?

Übrigens kann der Rekordmeister diese Saison sogar noch mit einem sehr hochwertigen Double abschließen: Mit dem Gewinn der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, die vom 14. Juni bis 13. Juli in den USA ausgetragen wird. Gewinnt Kompanys Team tatsächlich diese erste echte Vereins-WM der Geschichte, hat sie ihr Soll mehr als erfüllt und die Saison muss mit einem „sehr gut“ bewertet werden. Kann sie im Co-Austragungsland der nächsten „großen WM 2026“ ohne den Titel überzeugen, wäre auch noch eine „Zwei plus“ als Saisonfazit verdient. Alles andere ist schlichtweg „Unsinn“.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Moritz Mueller

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