VonJohannes Skibaschließen
Adam Aznou gehört zu den vielversprechendsten Talenten des FC Bayern München. Nun steht offenbar eine Leihe nach Spanien bevor.
München – Junge Talente haben es beim FC Bayern München traditionell schwer. Obwohl der deutsche Rekordmeister im Jugendbereich zu den besten Ausbildungsstätten des Landes zählt, schaffen es nur wenige Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum in den Profikader. Nach Frans Krätzig und Arijon Ibrahimovic hat nun offenbar ein weiteres vielversprechendes Talent den Verein verlassen.
FCB-Spieler Aznou wechselt wohl leihweise nach Spanien
Der 18-jährige Adam Aznou steht vor einem Wechsel auf Leihbasis nach Spanien. Laut einem Bericht von Sky wird der Linksverteidiger bis zum Sommer an den spanischen Erstligisten Real Valladolid ausgeliehen. Beim FC Bayern konnte sich Aznou nicht durchsetzen. Vor ihm stehen mit Alphonso Davies, der kurz vor einer Vertragsverlängerung steht, und Raphael Guerreiro zwei Topspieler. Unter Vincent Kompany kam Aznou lediglich auf 16 Minuten Spielzeit in drei Partien.
Bereits Mitte Januar äußerte sich Bayerns Sport-Vorstand Max Eberl zur schwierigen Situation des jungen Spielers. „Jetzt kommt Josip Stanisic von seiner Verletzung zurück und irgendwann auch Hiroki Ito. Da wird es für Adam noch schwieriger“, erklärte Eberl damals. Laut der Bild gab es auch Anfragen von Bundesligisten und anderen spanischen Erstligisten, die Aznou kaufen wollten. Der FC Bayern lehnte dies jedoch ab, da dem Youngster eine vielversprechende Zukunft vorausgesagt wird.
Auch Bayern-Angreifer Tel steht vor einem Wechsel per Leihe
Max Eberl erläuterte gegenüber Sport1 die Situation von Adam Aznou genauer: „Ich habe gesagt, wir können uns über eine Leihe Gedanken machen, aber nicht um ihn abzugeben, sondern um ihn zu entwickeln. Adam ist ganz frisch dabei und noch eine Stufe unter Mathys, der schon seit Jahren Einsätze bekommt. Adam beginnt gerade“, so der Sport-Vorstand.
Auch der junge Stürmer Mathys Tel steht vor einem Leihgeschäft. Der FC Bayern hat in seinem Kader offensichtlich nicht genug Platz für die vielversprechenden Talente. Leihgeschäfte bieten eine gute Zwischenlösung. Langfristig müssen die Münchener jedoch den jungen Spielern Perspektiven im Verein bieten, um sie zu halten. (jsk)
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