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Leihvertrag von Ebimbe endet: Zieht Eintracht Frankfurt die Kaufoption?

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Im Sommer endet der Leihvertrag von Eric Dina Ebimbe. Zieht Eintracht Frankfurt die Kaufoption und verpflichtet den Mittelfeldspieler fest?

Frankfurt – Bei Eintracht Frankfurt läuft die Kaderplanung für die kommende Saison auf Hochtouren und nicht bei allen Spielern hat der Verein das Heft in der Hand, wie es weitergeht. Evan Ndicka und Daichi Kamada besitzen keine Verträge für die kommende Saison und ein ablösefreier Abschied im Sommer erscheint wahrscheinlich. Die SGE würde mit den beiden Leistungsträgern gerne verlängern, gegen finanzstarke Top-Klubs aus dem Ausland haben die Adler aber keine Chance.

Eintracht Frankfurt: Leihvertrag von Ebimbe endet

Anders ist die Situation bei Eric Dina Ebimbe, der bis zum 30. Juni 2023 von Paris Saint Germain ausgeliehen ist. Eintracht Frankfurt besitzt eine Kaufoption in Höhe von 6,5 Millionen Euro und wird diese mit ziemlicher Sicherheit ziehen. Damit würde der Verein den 22-Jährigen, der großes Potenzial besitzt, langfristig binden. In der laufenden Saison kommt der Franzose auf elf Einsätze in der Bundesliga und fünf in der Champions League. Derzeit fällt er aufgrund eines Syndesmosebandrisses aus.

Eric Dina Ebimbe von Eintracht Frankfurt.

Eric Dina Ebimbe wurde von Eintracht Frankfurt als Box-to-Box-Spieler, der im Mittelfeld gute Lösungen hat, verpflichtet, wie Trainer Oliver Glasner sagte. In seiner Zeit am Main sorgt der 22-Jährige aber auch auf dem rechten Flügel für Dampf. Ebimbe besitzt eine Flexibilität, der der Mannschaft hilft. Der Franzose entwickelte sich in seiner Zeit am Main stetig weiter und ist längst nicht am Ende. Die SGE wird in Zukunft noch viel Spaß am Neuzugang aus Paris haben.

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

Eintracht Frankfurt zieht Kaufoption für Ebimbe

Der Mittelfeldspieler wurde im französischen Stains geboren und spielte zunächst für AAS Sarcelles, bevor es 2012, im Alter von zwölf Jahren, in die Nachwuchsabteilung von Paris Saint-Germain ging. Bei PSG wurde er 2019 zum Profi, konnte sich aber nicht in im Ligue 1-Kader etablieren. Es folgten Leihen zu Le Havre und Dijon FCO, wo er den Durchbruch schaffte. In der Saison 2021/22 bekam er einen Kaderplatz in Paris, stand aber nur in zehn Ligaspielen auf dem Platz. Ebimbe wollte daraufhin eine Veränderung und Eintracht Frankfurt schlug zu. Am Ende war es eine win-win-Situation für die SGE und den Spieler.

Unterdessen sah sich Dominik Kohr, der früher bei Eintracht Frankfurt spielte, nach einem Bundesligaspiel einigen Hass-Nachrichten auf Instagram ausgesetzt. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Laci Perenyi

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