Champions League

Fan-Ausschluss in Neapel: Eintracht-Bosse üben schärfste Kritik – „Trauriger Tag“

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Innenministerium schließt alle Frankfurter Fans für das Rückspiel in Neapel aus und zieht sich den Zorn der Verantwortlichen zu: „Offenbarungseid der Sicherheitsbehörden“.

Frankfurt – Philipp Reschke, 50 Jahre alt, ist ein erfahrener Funktionär, seit mehr als zwei Jahrzehnten im Zeichen des Adlers unterwegs, inzwischen zum Vorstand des Bundesligisten Eintracht Frankfurt bestellt. Der Mann ist gestählt, aus der Ruhe bringt den Juristen nichts. Außer vielleicht italienische Behörden. Die haben jetzt beschlossen, dass der Klub aus dem Hessischen zum fälligen Champions-League-Spiel in einer Woche beim SSC Neapel ohne eigene Fans antreten muss. Ungeheuerlich, findet das Philipp Reschke, der von einem „erstmaligen und einmaligen“ Vorgang spricht. Und schlussfolgert: „Es ist ein trauriger Tag für den europäischen Klubfußball.“ Das kann man so sagen. So etwas gab es in der Geschichte noch nie.

Fahnenmeer in Frankfurt, aber nicht am Vesuv: Eintracht-Fans werden für die Partie in Neapel ausgesperrt.

Vor einer Woche ist das Vorstandsmitglied im Innenministerium in Rom vorstellig geworden, um die Sicht der Eintracht darzulegen. Den Verantwortlichen ist zuvor mitgeteilt worden, dass die Behörden sich außerstande sehen, für die Sicherheit der Gästefans zu sorgen. 2700 Tickets stehen der Eintracht zu, 2400 davon im Gästeblock. Das Ministerium begründete die drastische Maßnahme auch mit den Zwischenfällen rund um das Hinspiel in Frankfurt. Die gab es, waren aber im Rahmen dessen, was man erwarten konnte. „Dass das nicht völlig vorfallsfrei abgeht, war uns allen klar“, sagt Reschke, doch die Sicherheitslage habe sich in keiner Weise verändert. „Dass das Hochsicherheitsspiele sind, wussten alle am Tag der Auslosung. Die gibt es aber in Europa landauf, landab.“

Kommentar

Fans der Eintracht sind hilflos ausgeliefert

Auch Kollege Axel Hellmann hat für die Sanktion kein Verständnis. Der Vorstandssprecher kritisiert in aller Schärfe: „Es ist ein schwerer und nicht hinnehmbarer Eingriff durch die italienischen Sicherheitsbehörden in die Durchführung und Kultur der europäischen Klubwettbewerbe“, sagte der kommissarische DFL-Geschäftsführer und fügte an: „Es gleicht einem Offenbarungseid des italienischen Staates, dass er sich nicht in der Lage sieht, ein mehrere Monate feststehendes Champions-League-Spiel mit 2500 Gästefans sicher durchzuführen. Es sei denn, dass andere Interessen hier eine Rolle gespielt haben.“

Eintracht Frankfurt gegen SSC Neapel: Verbot ist „ein Sündenfall“

Auch Reschke sieht „den Weg bereitet für Entscheidungswillkür“. Will sagen: Nach welchen Parametern wird entschieden? Und: Welcher Gegner darf denn überhaupt noch Fans nach Neapel mitbringen? Die staatliche Einmischung sei höchst problematisch. „Möglicherweise ist hier die Büchse der Pandora geöffnet worden, die einen Dominoeffekt nach sich zieht“, sagt Reschke und veranschaulicht: „Wenn man sich mit dem Polizeipräsidenten gut genug versteht, um dafür zu sorgen, dass die Sicherheitslage so hochgejazzt wird, dass man die Karten nicht an den Gast verkaufen muss, können wir einpacken.“ Reschke wollte das allgemein verstanden wissen, nicht auf den SSC Neapel bezogen – auch wenn diese Conclusio naheliegt.

Kolo Muani, Marmoush – und jetzt Ekitiké: Die teuersten Transfer-Abgänge von Eintracht Frankfurt

Randal Kolo Muani erzwang seinen Wechsel zu Paris Saint-Germain im Sommer 2023. Die Fans waren wütend, die SGE erhielt 95 Millionen Euro. Damit ist Kolo Muani noch immer der aktuelle Rekord-Abgang.
Randal Kolo Muani erzwang seinen Wechsel zu Paris Saint-Germain im Sommer 2023. Die Fans waren wütend, die SGE erhielt 95 Millionen Euro. Damit ist Kolo Muani noch immer der aktuelle Rekord-Abgang. © IMAGO/Ulrich Hufnagel
Stürmte erst an der Seite von Omar Marmoush, dann noch ein halbes Jahr als dessen Nachfolger. Im Sommer 2025 legte dann der FC Liverpool 95 Millionen für Hugo Ekitiké auf den Tisch.
Stürmte erst an der Seite von Omar Marmoush, dann noch ein halbes Jahr als dessen Nachfolger. Im Sommer 2025 legte dann der FC Liverpool 95 Millionen für Hugo Ekitiké auf den Tisch. © IMAGO/ActionPictures
Omar Marmoush hatte bei Eintracht Frankfurt viel Grund zur Freude
Schon im Januar 2025 zog es Omar Marmoush in die Premier League. Ebenso wie bei Etikité lief auch sein Abgang deutlich harmonischer ab als bei Kolo Muani. Manchester City überwies 75 Millionen Euro nach Frankfurt. © IMAGO/Joaquim Ferreira
Luka Jovic verließ die Eintracht 2019 für die Ablöse von 63 Millionen Euro Richtung Real Madrid.
Luka Jovic verließ die Eintracht 2019 für die Ablöse von 63 Millionen Euro Richtung Real Madrid. © Roland Krivec/imago
Sébastien Haller war Teil der Büffelherde. 2019 ging er für 50 Millionen Euro zu West Ham United.
Sébastien Haller war Teil der Büffelherde. 2019 ging er für 50 Millionen Euro zu West Ham United. © DeFodi/imago
Wechselte im Sommer 2024 für 40 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain: Defensivspezialist Willian Pacho.
Wechselte im Sommer 2024 für 40 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain: Defensivspezialist Willian Pacho. © IMAGO/Jürgen Kessler
Jesper Lindström sorgte mit seinen Leistungen für die Eintracht für Aufsehen und so ging es im Sommer 2023 für 30 Millionen Euro zur SSC Neapel nach Italien.
Jesper Lindström sorgte mit seinen Leistungen für die Eintracht für Aufsehen und so ging es im Sommer 2023 für 30 Millionen Euro zur SSC Neapel nach Italien. © IMAGO/Jürgen Kessler
André Silva verließ die Eintracht 2021 und ging für 23 Millionen Euro zu RB Leipzig.
André Silva verließ die Eintracht 2021 und ging für 23 Millionen Euro zu RB Leipzig. © Jan Huebner/imago
Innenverteidiger Tuta etablierte sich erst nach einer Leihe in der Frankfurter Innenverteidigung. Im Sommer 2025 wechselte er für 15 Millionen Euro zu Al-Duhail SC nach Katar.
Innenverteidiger Tuta etablierte sich erst nach einer Leihe in der Frankfurter Innenverteidigung. Im Sommer 2025 wechselte er für 15 Millionen Euro zu Al-Duhail SC nach Katar. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Filip Kostic entpuppte sich für Eintracht Frankfurt als Glücksgriff. Im Sommer 2022 verabschiedete er sich für 14,7 Millionen Euro zur Alten Dame nach Turin.
Filip Kostic entpuppte sich für Eintracht Frankfurt als Glücksgriff. Im Sommer 2022 verabschiedete er sich für 14,7 Millionen Euro zur Alten Dame nach Turin. © IMAGO/Joaquim Ferreira
Der Abgang von Djibril Sow ging lautlos vonstatten. Im Sommer 2023 zahlte der FC Sevilla 10 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler.
Der Abgang von Djibril Sow ging lautlos vonstatten. Im Sommer 2023 zahlte der FC Sevilla 10 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler. © IMAGO/TEAM2sportphoto
Kevin Trapp ging 2015 für 9,5 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain, bevor er drei Jahre später zurückkehrte.
Kevin Trapp ging 2015 für 9,5 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain, bevor er drei Jahre später zurückkehrte. © Rene Traut/Sven Simon/imago
Für Carlos Salcedo bekam die Eintracht 8,8 Millionen Euro. Er wechselte 2019 nach Mexiko zu Tigres UANL.
Für Carlos Salcedo bekam die Eintracht 8,8 Millionen Euro. Er wechselte 2019 nach Mexiko zu Tigres UANL. © Peter Schatz/imago
Für die damalige Wahnsinns-Summe von 8,7 Millionen Euro wechselte der Ungar Lajos Détári 1988 zu Olympiakos Piräus. Zum Abschied gewann er mit der SGE den DFB-Pokal.
Für die damalige Wahnsinns-Summe von 8,7 Millionen Euro wechselte der Ungar Lajos Détári 1988 zu Olympiakos Piräus. Zum Abschied gewann er mit der SGE den DFB-Pokal. © IMAGO/HJS
Trotz mehrmaliger Leihen konnte sich Paxten Aaronson in Frankfurt nie final durchsetzen. Um sich die Chance auf die Heim-WM 2026 zu erhalten, wechselt der offensive Mittelfeldspieler im Sommer 2025 für 7 Millionen Euro zu den Colorado Rapids.
Trotz mehrmaliger Leihen konnte sich Paxten Aaronson in Frankfurt nie final durchsetzen. Um sich die Chance auf die Heim-WM 2026 zu erhalten, wechselt der offensive Mittelfeldspieler im Sommer 2025 für 7 Millionen Euro zu den Colorado Rapids. © IMAGO/HMB Media/Claus
Als Teil der ursprünglichen Büffelherde schrieb Ante Rebic in Frankfurt Geschichte. Nach einer einjährigen Leihe wechselte er 2020 final zur AC Mailand. 6,7 Millionen Euro nahm die SGE mit dem Verkauf ein.
Als Teil der ursprünglichen Büffelherde schrieb Ante Rebic in Frankfurt Geschichte. Nach einer einjährigen Leihe wechselte er 2020 final zur AC Mailand. 6,7 Millionen Euro nahm die SGE mit dem Verkauf ein. © IMAGO/osnapix
Trotz seines Talents konnte sich Igor Matanovic nie so richtig in Frankfurt durchsetzen. Im Sommer 2025 wechselte er für 6,7 Millionen Euro zum SC Freiburg.
Trotz seines Talents konnte sich Igor Matanovic nie so richtig in Frankfurt durchsetzen. Im Sommer 2025 wechselte er für 6,7 Millionen Euro zum SC Freiburg. © IMAGO/Jürgen Kessler
Nach viel hin und her und einer abgebrochenen Leihe zu Werder Bremen wechselte Rafael Borré schlussendlich im März 2024 für 6,5 Millionen zu Internacional nach Brasilien.
Nach viel hin und her und einer abgebrochenen Leihe zu Werder Bremen wechselte Rafael Borré schlussendlich im März 2024 für 6,5 Millionen zu Internacional nach Brasilien. © IMAGO/Malte Ossowski/Sven Simon
Marius Wolf gewann mit der SGE 2018 den DFB-Pokal. Im selben Sommer wechselte er für 5 Millionen Euro zu Borussia Dortmund.
Marius Wolf gewann mit der SGE 2018 den DFB-Pokal. Im selben Sommer wechselte er für 5 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. © Uwe Kraft
Kristijan Jakic verließ die SGE im Sommer 2024 in Richtung FC Augsburg. Zuvor war er bereits ein halbes Jahr an die Schwaben ausgeliehen. Der Eintracht brachte der Verkauf 5 Millionen Euro.
Kristijan Jakic verließ die SGE im Sommer 2024 in Richtung FC Augsburg. Zuvor war er bereits ein halbes Jahr an die Schwaben ausgeliehen. Der Eintracht brachte der Verkauf 5 Millionen Euro. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring
In Frankfurt war für Diant Ramaj kein Vorbeikommen an Kevin Trapp. Und so wechselte er im Sommer 2023 für 5 Millionen Euro zu Ajax Amsterdam.
In Frankfurt war für Diant Ramaj kein Vorbeikommen an Kevin Trapp. Und so wechselte er im Sommer 2023 für 5 Millionen Euro zu Ajax Amsterdam. © IMAGO/Oliver Vogler
Als Bastian Oczipka 2017 für 4,5 Millionen Euro zu Schalke 04 wechselte, herrschten im deutschen Fußball noch andere Kräfteverhältnisse.
Als Bastian Oczipka 2017 für 4,5 Millionen Euro zu Schalke 04 wechselte, herrschten im deutschen Fußball noch andere Kräfteverhältnisse. © imago sportfotodienst
Omar Mascarell kam von Real Madrid zur Eintracht, gewann 2018 den DFB-Pokal und wurde von den Königlichen via Rückkaufoption für 4 Millionen Euro zurückgeholt.
Omar Mascarell kam von Real Madrid zur Eintracht, gewann 2018 den DFB-Pokal und wurde von den Königlichen via Rückkaufoption für 4 Millionen Euro zurückgeholt. © Jan Huebner
Bas Dost konnte keine tiefgreifenden Fußspuren bei der SGE hinterlassen und so wechselte er im Januar 2021 für 4 Millionen Euro zum Club Brügge.
Bas Dost konnte keine tiefgreifenden Fußspuren bei der SGE hinterlassen und so wechselte er im Januar 2021 für 4 Millionen Euro zum Club Brügge. © IMAGO/Eibner
Carlos Zambrano war sich nie für eine Diskussion mit seinen Gegenspielern zu schade. Im Sommer 2016 wechselte er für 3,5 Millionen Euro zu Rubin Kazan.
Carlos Zambrano war sich nie für eine Diskussion mit seinen Gegenspielern zu schade. Im Sommer 2016 wechselte er für 3,5 Millionen Euro zu Rubin Kazan. © imago sportfotodienst
Und auch der legendäre Jay-Jay Okocha findet in dieser Aufzählung noch seinen Platz. Im Sommer 1996 wechselte er von der Eintracht für 3,5 Millionen Euro zu Fenerbahce Istanbul.
Und auch der legendäre Jay-Jay Okocha findet in dieser Aufzählung noch seinen Platz. Im Sommer 1996 wechselte er von der Eintracht für 3,5 Millionen Euro zu Fenerbahce Istanbul. © Uwe Kraft
So wirklich konnte sich der hochveranlagte Dejan Joveljic bei der Eintrach nie durchsetzen. Im August 2021 ging es dann für 3,5 Millionen Euro zu LA Galaxy.
So wirklich konnte sich der hochveranlagte Dejan Joveljic bei der Eintrach nie durchsetzen. Im August 2021 ging es dann für 3,5 Millionen Euro zu LA Galaxy. © IMAGO/Revierfoto
Jens Petter Hauge wechselte im Anschluss an eine einjährige Leihe im Januar 2025 für 3,5 Millionen Euro fest zu Bodo/Glimt.
Jens Petter Hauge wechselte im Anschluss an eine einjährige Leihe im Januar 2025 für 3,5 Millionen Euro fest zu Bodo/Glimt. © IMAGO/Jürgen Kessler

Und natürlich liegt auf der Hand, dass das Fanverbot ganz sicher kein Vorteil für die Frankfurter Mannschaft ist, die von ihren Fans lebt, von ihnen getragen wird. Für Reschke ist daher ganz klar: „Das greift massiv in die Wettbewerbsstatik ein, die Integrität des Wettbewerbs wird dadurch gefährdet. Das ist eine neue Qualität.“ Schwer genug wird es für die Eintracht sowieso, sie hat bereits das Hinspiel 0:2 verloren. Der Klub steht dem Ganzen ziemlich ohnmächtig gegenüber. „Bis zum 15. März gibt es für uns keinen Hebel“, betont Reschke. Auch die Uefa sei machtlos. „Staatliches Recht steht über Verbandsrecht, und das Verbandsrecht sieht keine Konsequenzen gegen Neapel vor.“ Doch klar sei, dass die Eintracht Druck auf die Uefa ausüben werde, „damit sie das Reglement zukünftig so aufsetzt, damit so etwas nicht Schule macht“. Organisatorisch sei dieses Verbot „ein Sündenfall“.

Die Eintracht-Fans sind entrüstet. Ina Kobuschinski, die Vorsitzende des Fanclubverbands, fühlte sich „unsagbar traurig“. Die Behörden in Italien „nehmen uns die Chance, ein Achtelfinale in der Champions League zu sehen“. Der Verhalten des italienischen Staats sei „total inkompetent“, findet Kobuschinski. Offenbar gebe es in Neapel kein Sicherheitskonzept, das die Austragung solcher Spiele ermögliche.

Eintracht Frankfurt ohne Fans gegen Neapel: Wie geht es für Fans mit Tickets weiter?

In den nächsten Tagen wird Kobuschinski mit den Fluggesellschaften darüber verhandeln, zu welchen Bedingungen die Charterflüge nach Neapel nun noch storniert werden könnten. Zwei Maschinen hatte der Fanclubverband gebucht, die Fans hatten längst für ihre Tickets bezahlt. Insgesamt sollten sechs Chartermaschinen nach Süditalien fliegen – sie alle sind jetzt abgesagt. Immerhin habe die Eintracht ihr in Aussicht gestellt, sie bei der Regulierung des Schadens zu unterstützen, so Kobuschinski.

Unterdessen herrscht in den Fanforen der Eintracht pure Fassungslosigkeit. Maximilian Klöckner, der in Frankfurt im Magistrat sitzt, schrieb: „Die einzige logische Konsequenz wäre ein Wettbewerbsausschluss für Napoli. Und die Eintracht sollte sich überlegen, ob sie einen solchen Eiertanz wirklich mitmacht.“ Auch andere Fans forderten die Eintracht auf, zu dem Spiel nicht anzutreten.

Dazu wird es nicht kommen. Reschke stellte aber klar, dass der Verein das Spiel nur noch auf kleiner Flamme angehen wird, die Delegation wird entsprechend überschaubar sein und zurückhaltend agieren. „Wir canceln alles, was an diplomatischem Defilee dazugehört, wird machen keine gute Miene zum nicht so guten Spiel“, bekräftigt Reschke. „Wir werden an keinem Dinner oder ähnlichem teilnehmen. Es gibt keine Veranlassung, dort noch bei Spielchen außerhalb des Spielfelds mitzumachen.“

Unterdessen planen manche Anhänger aus der aktiven Fanszene weiter eine Reise nach Neapel. Auch vor knapp fünf Jahren waren rund 500 Frankfurterinnen und Frankfurter nach Marseille gereist, obwohl die zuständige Polizeipräfektur damals ein (im Nachhinein als rechtswidrig eingestuftes) Betretungsverbot gegen sie verhängt hatte. Diesmal aber ist die Gemengelage eine andere, die Sicherheitslage könnte hochproblematisch sein. Philipp Reschke rät deshalb von Reisen ab. Ganz entschieden sogar. (Ingo Durstewitz, Georg Leppert)

Rubriklistenbild: © HMB-Media/Imago

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