Stürmer von RB Leipzig

Timo Werner zur Eintracht? Sportvorstand Markus Krösche bezieht Stellung

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Eintracht Frankfurt soll Gerüchten zufolge an Timo Werner von RB Leipzig interessiert sein. SGE-Sportvorstand Markus Krösche dementiert dies nun.

Update vom 22. Oktober, 13.30 Uhr: Zuletzt tauchten Gerüchte auf, dass Eintracht Frankfurt an Stürmer Timo Werner von RB Leipzig interessiert sein soll. Am Sonntagmorgen (22. Oktober) äußerte sich nun SGE-Sportvorstand Markus Krösche, der Werner noch aus gemeinsamen Zeiten bei RB kennt, bei Bild TV zu der Thematik.

„Timo ist ein super Spieler, der nachgewiesen hat, dass er auf sehr hohem Level spielen und Tore schießen kann. Aber er ist bei uns kein Thema“, machte der 43-Jährige klar.

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche (re.) hat einen Transfer von Leipzig-Stürmer Timo Werner (li.) ausgeschlossen.

Erstmeldung vom 19. Oktober, 13.35 Uhr: Frankfurt – Markus Krösche sondiert den Markt, denn im Winter soll ein neuer Stürmer zu Eintracht Frankfurt wechseln. Nach den Abgängen von Randal Kolo Muani, Jesper Lindström und Rafael Borre drückt im Angriff nämlich der Schuh. Nach sieben Spielen hat die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller erst sechs erzielte Treffer auf dem Konto und zählt damit zu den schwächsten Offensiven der Bundesliga.

Timo Werner
Geboren:6. März 1996 (Alter 27 Jahre), Stuttgart
Verein:RB Leipzig
Position:Mittelstürmer

Eintracht Frankfurt sucht Mittelstürmer

Durch die Abgänge von Kolo Muani (Paris Saint-Germain) und Jesper Lindström (SSC Neapel) hat die SGE aber weit über 100 Millionen Euro eingenommen und kann im Januar aufrüsten. Zuletzt wurden mehrere Namen gehandelt, allerdings ausschließlich Angreifer aus dem Ausland. Jetzt bringt die Sport-Bild aber plötzlich einen Akteur aus der Bundesliga ins Spiel. Eintracht Frankfurt soll tatsächlich Interesse an Timo Werner von RB Leipzig zeigen.

Wechselt Timo Werner zur Eintracht?

Der Angreifer hat beim Champions-League-Teilnehmer seinen Stammplatz verloren und wurde zuletzt auch nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Seine Teilnahme an der EM 2024 im eigenen Land ist akut gefährdet. Nur mit regelmäßigen Einsätzen kann er sich bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für einen Platz im Kader empfehlen.

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

Dass sich der 27-Jährige in Leipzig aber wieder einen Stammplatz erkämpft, ist eher unwahrscheinlich. Trainer Marco Rose setzt auf Neuzugang Loïs Openda, der vom RC Lens kam. Den Platz neben dem Belgier machen Yussuf Poulsen und Benjamin Sesko unter sich aus. Für Werner bleibt nur die Bank. Eine ernüchternde Situation für den Stürmer, der einst mit dem FC Chelsea die Champions-League gewann.

Eintracht Frankfurt mit Interesse an Timo Werner

Nach Informationen der Sport-Bild hofft Eintracht-Sportchef Markus Krösche auf einen Transfer von Werner im Winter. Leipzig soll bei einem Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Doch selbst wenn sich beide Klubs auf eine Ablöse einigen, wäre das Gehalt des Stürmers (zehn Millionen Euro) ein großes Hindernis.

Werner und Krösche kennen sich noch aus der gemeinsamen Zeit in Leipzig. Der damalige Sportdirektor Krösche verkaufte den Stürmer einst zum FC Chelsea. Dass es zu einer Wiedervereinigung des Duos bei Eintracht Frankfurt kommt, ist eher unwahrscheinlich. Werner müsste dafür extreme Abstriche beim Gehalt machen. (smr)

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