Zur Vorbereitung auf die Champions-League-Saison intensiviert Eintracht Frankfurt die Bemühungen um einen offensiven Bundesliga-Star.
Frankfurt – Kaum ist die Bundesliga-Saison an ihrem Ende angelangt, da wirft schon die nächste Spielzeit ihre Schatten voraus. Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Markus Krösche arbeiten bereits intensiv am Kader für 2025/26 – eine besondere Spielzeit für die Hessen. Denn dank des 3:1-Erfolgs im Endspiel um die Champions League gegen den SC Freiburg am letzten Spieltag spielt die SGE wieder in der Königsklasse.
Frankfurt will Freiburgs Doan verpflichten
Nun könnte die Eintracht der Konkurrenz den nächsten Nackenschlag versetzen. Denn wie Sky berichtet, hat Krösche Freiburgs Offensiv-Star Ritsu Doan zu seiner Wunschverpflichtung auserkoren. Demnach bereiten die Hessen bereits ein Angebot für den 26-jährigen Flügelspieler der Breisgauer vor, der dort noch bis 2027 unter Vertrag steht.
Mehrere Faktoren sprechen für einen Wechsel des 57-fachen japanischen Nationalspielers. So könnte Doan bei der Eintracht seinen Wunsch vom Champions-League-Fußball erfüllen. Außerdem soll Krösche eine hervorragende Beziehung zur Berateragentur des Spielers pflegen. Was in den Verhandlungen zum Knackpunkt werden könnte, ist die Ablöse.
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Laut Medienberichten wollen die Freiburger eine Summe von mindestens 20 Millionen Euro aufrufen, um Doan tatsächlich gehen zu lassen. Eine beträchtliche Ablöse, die Frankfurt durch die Teilnahme an der Champions League aber wohl aufbringen könnte.
Sollte ein Transfer in dieser Größenordnung tatsächlich zustande kommen, würde Doan sofort eine der teuersten Verpflichtungen der Vereinsgeschichte. Bislang knackten lediglich Elye Wahi (für 26 Millionen Euro von Olympique Marseille) und Luka Jovic (für gut 22 Millionen Euro von Benfica Lissabon) die 20-Millionen-Schallmauer.
Das Datenportal transfermarkt.de schätzt den Marktwert von Doan auf 22 Millionen Euro. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison erzielte der auf dem rechten Flügel beheimatete Linksfuß zehn Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Neben Frankfurt wirbt auch Borussia Dortmund um die Dienste des Japaners. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wer im Doan-Poker die Nase vorn hat. (mbo)