VonAdrian Kühnelschließen
Nnamdi Collins verließ Borussia Dortmund 2023 und schloss sich Eintracht Frankfurt an. Er blickt ohne Bedauern auf seinen Abschied vom BVB zurück.
Frankfurt – Als Eintracht Frankfurt im August 2023 den Transfer von Nnamdi Collins fixierte, hatten sich die Hessen damals gegen die AS Rom durchgesetzt. Die SGE überwies an Borussia Dortmund eine Ablöse von 700.000 Euro, um sich die Dienste des Abwehrtalents zu sichern.
Beim BVB hatte Collins für diverse Jugendmannschaften gespielt, für einen Einsatz bei den Profis reichte es allerdings nicht. In der Pressemitteilung nach dem Abgang sprach Sportdirektor Sebastian Kehl davon, dass man seinem Wunsch nachgekommen sei und ihn habe gehen lassen. Zur Wahrheit gehört in diesem Fall aber auch, dass Dortmund selbst nicht mit der nötigen Intensität an einer zukunftsträchtigen Lösung gearbeitet hat. Somit kam es zur Trennung.
Collins: „Glücklich, hier bei der Eintracht zu sein“
„Die Zeit beim BVB ist Vergangenheit. Ich habe mit dem Kapitel abgeschlossen und bin jetzt glücklich, hier bei der Eintracht zu sein“, sagt Collins im Interview mit fussball.news.
In Frankfurt stieß der 20-Jährige zunächst zur zweiten Mannschaft und wurde dort aufgebaut. „Rückblickend war das eine sehr wertvolle Zeit für mich. Ich wusste bei der Eintracht vom ersten Tag an, welche Pläne sie mit mir verfolgen, und was mir noch fehlt“, blickt der Innenverteidiger zurück.
Zwar sei er mit der Entscheidung, vorerst für die zweite Mannschaft zu spielen, „nicht vollständig glücklich“ gewesen. „Aber es hat mich sportlich und von meinem Mindset her weitergebracht. Es sind viele coole Jungs dabei gewesen und auch mit dem Trainer (Kristjan Glibo, Anm. d. Red.) hat es mir bei der U21 Spaß gemacht. Ich habe dadurch eine andere Seite im Fußball kennengelernt“, so Collins, der konstatiert: „Meiner Entwicklung hat das gutgetan.“
Im April 2024 feierte Collins dann sein Debüt bei den Profis, unter Trainer Dino Toppmöller stand er sogar zuletzt fünfmal in Serie in der Startelf.
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