Eintracht-Zugang fehlen nach CL-Sieg die Worte: „Perfekter Abend mit dem Ergebnis und der Kulisse“
VonSascha Mehr
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Eintracht Frankfurt legt optimal los in der neuen Champions League Saison. Doppeltorschütze Jonathan Burkardt äußerte sich nach dem Spiel überglücklich.
München – Eintracht Frankfurt hat in der Champions League ein wahres Fußballfest gefeiert. Gegen Galatasaray Istanbul gelang der Mannschaft ein beeindruckender 5:1-Erfolg, der nach einem nervösen Start und einem frühen Rückstand noch deutlicher ausfiel, als viele erwartet hatten. Vor 58.700 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Arena brachte Yunus Akgün die Gäste bereits in der 8. Minute in Führung, doch die Eintracht zeigte sich unbeeindruckt.
Neuzugang Jonathan Burkardt war einer der herausragenden Akteure des Abends. Der junge Stürmer erzielte nicht nur zwei Tore, sondern war auch maßgeblich an der Wende beteiligt. Ein Eigentor von Davinson Sanchez in der 37. Minute leitete die Aufholjagd ein, bevor Can Uzun kurz vor der Halbzeit für die Führung sorgte. Burkardt erhöhte noch vor der Pause und traf erneut in der 66. Minute, was die Vorentscheidung bedeutete. Ansgar Knauff setzte mit seinem Treffer in der 75. Minute den Schlusspunkt.
Eintracht-Star überglücklich nach Doppelpack
Nach dem Spiel zeigte sich Burkardt überwältigt von den Emotionen und der Leistung seines Teams. „Ich glaube, es war ein nervöser Beginn. Wir waren aufgeregt und unsauber. Wie wir uns dann aber gesteigert haben, mit der Kulisse, war perfekt“, erklärte er bei DAZN. Trotz seiner entscheidenden Rolle hob Burkardt die Mannschaftsleistung hervor: „Ich bin sehr glücklich. Es ist ein Verdienst der Mannschaft. Ich bin sehr dankbar. Heute Abend werde ich genießen, es war perfekt.“
Die Atmosphäre im Stadion war von Beginn an emotional aufgeladen, nicht zuletzt durch die feierliche Verabschiedung von Kevin Trapp. Der langjährige Eintracht-Kapitän, der zum FC Paris gewechselt ist, wurde unter dem Jubel der Fans verabschiedet. Diese emotionale Geste prägte die Stimmung vor dem Anpfiff und auch nach dem frühen Gegentor durch Akgün blieb die Unterstützung der Fans ungebrochen.
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Die anfängliche Nervosität der Eintracht wurde durch das frühe Gegentor verstärkt, doch die Mannschaft fing sich schnell. Nach dem Ausgleich durch das Eigentor von Sanchez übernahm Frankfurt die Kontrolle und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Burkardt betonte, was an diesem Abend den Unterschied machte: „Entscheidend war die Widerstandsfähigkeit. Es war kein einfacher Beginn, aber wir sind drangeblieben und haben dann den verdienten Lohn bekommen.“ (smr)