Ekitiké und Hojlund treffen

Ohne Marmoush: Eintracht Frankfurt verschärft Dortmunder Krise

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Die Eintracht bleibt weiter auf Kurs Champions League. Der BVB hingegen findet nicht in die Spur. Der Spielbericht zur Partie.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat die Krise von Borussia Dortmund weiter verschärft und auch ohne Topstürmer Omar Marmoush, der unmittelbar vor einem Wechsel nach Manchester steht, den nächsten Sieg eingefahren. Der BVB unterlag zum Auftakt der Rückrunde mit 0:2 (0:1) bei den formstarken Hessen.

Ohne Marmoush: Eintracht Frankfurt verschärft Dortmunder Krise

Nach dem überzeugenden 4:1 am Dienstag gegen den SC Freiburg gewann die Eintracht auch das zweite Heimspiel des Jahres. Der BVB blieb torlos, weitgehend fehlten der Elf von Nuri Sahin schlichtweg die Ideen und die nötige Gefahr vor dem Kasten von Kevin Trapp.

Die Dortmunder sind im Kalenderjahr 2025 nach drei Pflichtspielen damit weiter ohne einen einzigen Zähler. Die Treffer für die Eintracht vor 58.000 Zuschauern erzielten Hugo Ekitiké (18. Minute) und Oscar Hojlund (90.+2). In der Tabelle ist Dortmund mit nur 25 Zählern inzwischen auf Rang zehn abgestürzt. Der Tabellendritte Frankfurt (36) ist genauso weit entfernt wie Relegationsrang 16.

Ansgar Knauff (r.) bejubelt mit Hugo Ekitiké dessen Tor zum 1:0 gegen Borussia Dortmund. Damit brachte er die Eintracht auf die Siegerstraße.

Druckvolle erste Halbzeit: Eintracht Frankfurt lässt dem BVB keine Chance

Vor allem in Halbzeit eins war die Eintracht wie so oft in dieser Saison zielstrebig unterwegs und ging bereits nach 18 Minuten in Führung. Ekitiké traf per Rechtsschuss nach einer schönen Kombination mit Rasmus Kristensen aus wenigen Metern und eröffnete damit den Torreigen der Bundesliga-Rückrunde.

Danach waren die Gastgeber dem zweiten Tor lange näher als der BVB dem Ausgleich. Knauff (22.) und abermals der Franzose Ekitiké (34.) vergaben gute Möglichkeiten, auf 2:0 zu stellen.

Retro-Design und viel regionale Verbundenheit: Die Trikots der Bundesligisten 2024/25

Heim- und Auswärtstrikot von Bayer Leverkusen
Im Heimtrikot von Meister Bayer Leverkusen finden sich während der Saison 2024/25 verschiedene Elemente der Stadt. © Bayer 04 Leverkusen
Heim- und Auswärtstrikot VfB Stuttgart
Vizemeister VfB Stuttgart geht mit zwei Retro-Trikots aus den 80er- und 90er-Jahren in die Spielzeit 2024/25. © VfB Stuttgart
Heim- und Auswärtstrikot des FC Bayern
Der FC Bayern tritt in der Saison 2024/25 in rot und in dunkelblau an.  © FC Bayern München
Heim- und Auswärtstrikot von RB Leipzig
Das rote Auswärtstrikot von RB-Leipzig zeigt ein Design, das von der Neuen Leipziger Schule inspiriert wurde.  © RB Leipzig
Heimtrikot BVB
Das Heimtrikot von Borussia Dortmund hat in der Saison 2024/25 erneut einige Streifen zu bieten.  © Borussia Dortmund
Can Uzun von Eintracht Frankfurt trägt bei einem Testspiel den neuen Dress
Das Heimtrikot von Eintracht Frankfurt wurde für die Saison 2024/25 erneut in einem Retrodesign mit den Farben Rot, Schwarz und Weiß gestaltet.  © Hans-Jürgen Schmidt / Imago
Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) in den neuen Trikots
Die Spieler der TSG Hoffenheim um Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) laufen auch in der Spielzeit 24/25 in Blau und Weiß auf.  © TSG 1899 Hoffenheim
Heim und Auswärtstrikot 1. FC Heidenheim
Der 1. FC Heidenheim läuft in seiner zweiten Bundesliga-Saison in den Farben rot und blau auf – samt Stadtwappen im Nacken.  © 1. FC Heidenheim
Heim- und Auswärtstrikot von Werder Bremen
Das Heimtrikot von Werder Bremen erinnert in der Saison 24/25 an die Flagge Bremens.  © SV Werder Bremen
Heim- und Auswärtstrikot SC Freiburg
Der SC Freiburg hat in seine Trikots ein Hologramm mit dem Greif und dem SC-Freiburg-Schriftzug eingearbeitet. © SC Freiburg
Heim- und Auswärtstrikot FC Augsburg
Das Heimtrikot des FC Augsburg greift die in der Renaissance typischen Fassaden aus Natursandstein auf – das Auswärtstrikot erstrahlt in den Farben der Wasserstadt Augsburg. © FC Augsburg
Heim- und Auswärtstrikot VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg spielt 2024/25 in einem leuchtend grünen Heimtrikot. © VfL Wolfsburg
Heim- und Auswärtstrikot Mainz 05
Der 1.FSV Mainz 05 tritt auch 2024/25 in einem Trikot mit Kacheln zu Heimspielen an.  © 1.FSV Mainz 05
Heim- und Auswärtstrikot Borussia Mönchengladbach
Das Heimtrikot von Borussia Mönchengladbach erinnert an die Meisterjahre 1974 und 1975. © Borussia Mönchengladbach
Heim- und Auswärtstrikot des 1. FC Union Berlin
Union Berlin tritt zu Hause traditionell in den rot-weißen Vereinsfarben an – auswärts tragen die Eisernen 2024/25 dagegen schwarz.  © 1. FC Union Berlin
Anthony Losilla und Tim Oermann (v. l.) posieren in den neuen Jerseys des VfL
Der VfL Bochum präsentiert in der Saison 24/25 gleich zwei Flutlicht-Trikots.  © VfL Bochum
Heim- und Auswärtstrikot FC St. Pauli
Bundesliga-Rückkehrer FC St. Pauli spielt mit einem Trikot, das eine Hommage an das Heimtrikot der Saison 1991/92 darstellt. © FC St. Pauli
Heim- und Auswärtstrikot von Holstein Kiel
Aufsteiger Holstein Kiel tritt in seiner ersten Bundesligasaison in den Vereinsfarben blau und weiß an.  © Holstein Kiel

Hojlund macht den Sack zu: Frankfurt schlägt Dortmund zum Rückrundenstart

In Durchgang zwei bemühte sich der BVB lange, doch auch einige Einwechslungen wie die von Karim Adeyemi und Maximilian Beier in der Offensive bewirkten wenig. Stattdessen stand die SGE lange sicher und ließ wenig Konkretes zu, auch wenn der Dortmunder Druck stieg.

Wirklich zwingend wurde es nicht, Trapp war nur selten gefordert. In der Nachspielzeit machte die Eintracht, die selbst wenig nach vorne tat in der zweiten Halbzeit, den Sack zu: Oscar Hojlund tauchte nach einer unglücklichen Abwehr von Nico Schlotterbeck frei vor Gregor Kobel auf und schoss den Ball überlegt in das linke Eck (90.+2). Damit war die Dortmunder Niederlage besiegelt. (wuc/dpa)

Rubriklistenbild: © Jan Huebner / Imago

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