Sturmjuwelen mit unterschiedlicher Situation

Ekitiké und Tel im Fokus: Didi Hamann Forderung an den FC Bayern

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Durch ihre exzellenten Leistungen sind Hugo Ekitiké und Omar Marmoush als Anwärter beim FC Bayern im Gespräch. Dietmar Hamann schaut auf Mathys Tel.

München – Neben dem Tabellenführer FC Bayern ist Eintracht Frankfurt das Team der Stunde in der Bundesliga. Die Hessen haben sich mit dem furiosen 7:2 gegen den VfL Bochum auf Rang drei geschoben, stellen nun auch den zweitbesten Angriff der Liga nach den Münchnern. Das Traumduo aus Hugo Ekitiké und Omar Marmoush ist in aller Munde.

Ekitiké traf gegen Bochum doppelt, Marmoush sammelte neben einem Tor zwei Vorlagen. Kein Wunder, dass die Frage aufkommt, ob nicht auch der FC Bayern auf dieses Duo aufmerksam werden muss. Auch fussball.news hat den Münchnern den Blick auf Marmoush empfohlen. Ekitiké war in der Vergangenheit schonmal ein Thema bei Bayern. Dietmar Hamann hingegen meint, der Rekordmeister könne vor der eigenen Haustüre kehren.

Mathys Tel „nicht viel schlechter als Ekitiké“

„Sie haben mit Mathys Tel einen geholt, der nicht viel schlechter ist als Ekitiké. Nur musst du schauen, wo Ekitiké in sechs Monaten hingekommen ist und wo Tel jetzt ist“, sagte Hamann in der Talksendung ‚Sky90‘. Ekitiké war zu Jahresbeginn zunächst leihweise von Paris Saint-Germain nach Frankfurt gewechselt, wies wegen mangelnder Spielpraxis erheblichen Rückstand auf.

Mathys Tel bekommt beim FC Bayern aktuell nur wenig Spielanteile.

Nach und nach hat sich der Stürmer jedoch in Form gebracht, aktuell steht er trotz Topleistungen im Schatten des alles überragenden Marmoush. Tel hingegen konnte in dieser Saison bisher nicht an gute Statistiken als Joker in der vergangenen Runde anknüpfen und fristet ein Dasein als Wenigspieler im Starensemble des FC Bayern.

Hamann fordert: „Tel muss irgendwann ans Spielen kommen“

„Tel muss irgendwann ans Spielen kommen“, forderte Hamann. „Jetzt wird gesprochen, aber Kompany sagt, sie wollen ihn nicht verliehen.“ An Interesse würde es dabei nicht mangeln, der FC Augsburg, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach sollen sich bereits um Tel bemühen.

Ekitiké und Marmoush hätten derweil sicher noch deutlich mehr Auswahl. „Dass es einen Riesenmarkt spätestens im Sommer gibt, ist ganz klar“, sagte Hamann. Ein Wechsel zum FC Bayern sei dabei aber eher keine naheliegende Lösung. „Sie würden einen Platz finden, weil sie so gut sind, aber ich weiß nicht, ob sie Interesse haben, dahinzugehen, wo schon so viele Klassespieler sind.“ Die Lage von Tel mag dabei als abschreckendes Beispiel gelten.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

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