VonAlexander Kaindlschließen
Zwei große Fußballnationen treffen aufeinander: Hier erfahren Sie, wie Sie das Frauen-Länderspiel zwischen England und Deutschland live im TV und Stream sehen können.
London – Deutschlands Fußball-Frauen treffen in einem Freundschaftsspiel auf England. Gespielt am Freitag, 25. Oktober, ab 20.30 Uhr im legendären Wembley Stadium. Wir zeigen Ihnen hier, wo und wie Sie das Spiel live im TV und Stream verfolgen können.
Frauen-Länderspiel live im TV: Hier läuft England gegen Deutschland
- England gegen Deutschland
- Freitag, 25. Oktober, 20.30 Uhr
- Free-TV: ARD
- Pay-TV: -
Frauen-Länderspiel live im Stream: Hier läuft England gegen Deutschland
- England gegen Deutschland
- Freitag, 25. Oktober, 20.30 Uhr
- Kostenloser Stream: ARD
- Kostenpflichtiger Stream: -
Dass die Dimensionen nun etwas größer sind, hat Christian Wück schnell bemerkt. „Ich glaube, ich habe noch nie vor so vielen Zuschauern trainiert - nicht mal als Profi“, sagte der neue Bundestrainer der deutschen Fußballerinnen, nachdem über 2.000 Fans der DFB-Elf bei der Übungseinheit in Frankfurt applaudiert hatten. Am Freitag (20.30 Uhr/ARD) wird‘s dann noch ein paar Nummern größer werden. Anlässlich des Wück-Debüts öffnet Wembley seine Pforten, die „Kathedrale des Fußballs“ (Pelé), wo Europameister England dem Olympia-Dritten einen heißen Empfang bereiten dürfte.
„Die Aufgeregtheit wird definitiv kommen“, sagt Wück vor seinem ersten Spiel als Bundestrainer, aber „die Vorfreude da drauf ist unheimlich groß.“ In Wembley war der 51 Jahre alte Ex-Profi noch nie, anders als Teile seines neuen Teams. 2022 verlor das DFB-Team in London das EM-Finale gegen die Gastgeberinnen vor 87.192 Zuschauern 1:2. „Wir wissen, dass wir da eine Topleistung zeigen müssen, um einen Grundstein zu legen“, sagt Wück vor der Neuauflage. Aber auch: „Ich mag Herausforderungen.“
Frauen-Bundestrainer Wück über Titeltraum: „In kleinen Schritten“
So groß wie Wembley und Auftaktgegner England mutet Wücks neue Aufgabe insgesamt an. Die EM 2025 sei „das große Ziel“, erklärte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer. Elf Jahre liegt der letzte von bislang acht EM-Titeln bereits zurück. Doch im Vergleich mit Männer-Trainer Julian Nagelsmann, der recht offen vom WM-Triumph 2026 spricht, klingt Wück bescheiden: „Ich möchte in kleinen Schritten dahingegen“, sagte er mit Blick auf das Turnier in der Schweiz.
Dass in Wück, der auf Interimslösung Horst Hrubesch folgte, erneut ein Mann die deutschen Fußballerinnen anleitet, kann dem neuen Coach recht egal sein, dem DFB weniger. „Es gibt aktuell leider nicht viele Trainerinnen, die für entsprechende Positionen angefragt werden könnten“, kritisierte Ex-Nationalspielerin Inga Grings, bis vergangenes Jahr Coach der Schweizer Fußballerinnen, bereits im Juni.
Einen Live-Ticker zum Spiel finden Sie auch bei unseren Kollegen von heidelberg24.de.
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