8. Bundesliga-Spieltag

Bayern-Startelf gegen Gladbach fix: Kompany rotiert nicht nur im Tor

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Die Startelf des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach ist fix: Vincent Kompany rotiert am 8. Bundesliga-Spieltag auf gleich mehreren Positionen.

Update vom 25. Oktober, 14:25 Uhr: Die Startelf des FC Bayern für den 8. Bundesliga-Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, Anpfiff um 15 Minuten auf 15.45 Uhr verschoben) ist bekannt. Wie von Trainer Vincent Kompany angekündigt, steht Jonas Urbig für Manuel Neuer im Tor. In der Abwehr setzt Kompany auf Min-jae Kim statt Jonathan Tah.

Zudem erhalten Konrad Laimer und Aleksandar Pavlović eine Pause, Sacha Boey und Tom Bischof stehen dafür in der Startelf, auch Leon Goretzka und Nicolas Jackson starten im Borussia-Park. Josip Stanišić und Serge Gnabry haben es in den Kader geschafft, sitzen zunächst aber auf der Ersatzbank – ebenso wie Lennart Karl.

Die Startelf des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach

Ubrig - Boey, Upamecano, Kim, Bischof - Kimmich, Goretzka - Olise, Kane, Luis Díaz - Jackson

Update vom 25. Oktober, 9.57 Uhr: Startet Lennart Karl auch in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach? Nach seinem starken Auftritt in der Champions League gegen Brügge samt Tor richten sich die Augen auf den 17-Jährigen. Wobei Trainer Vincent Kompany bemüht ist, den Hype um den Youngster zu bremsen. Am Samstag (15.30 Uhr) im Borussia-Park könnte Karl also erstmal auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Manuel Neuer (l.) wird gegen Gladbach und Köln von Jonas Urbig (r.) vertreten.

Erstmeldung vom 24. Oktober: Mönchengladbach/München – Der FC Bayern tritt am Samstag (15.30 Uhr) zum 8. Spieltag in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach an (alle TV-Infos hier). Die Münchner starten als Tabellenführer ins Duell, Borussia belegt derzeit den 18. Tabellenplatz. Das Spiel am Niederrhein wird Trainer Vincent Kompany nutzen, um Jonas Urbig Spielpraxis zu gewähren. Heißt: Manuel Neuer wird nicht im Tor stehen.

Jonas Urbig vertritt Manuel Neuer gegen Gladbach und Köln

„Jonas Urbig wird morgen starten. Normalerweise sage ich nichts zur Startelf. Aber ich habe gelernt, dass die Torhüter immer etwas anders sind. Wir haben es klar besprochen, das hat auch damit zu tun, dass Jonas in Köln spielt. In diesem Fall ist Deutlichkeit wichtig“, erklärte Kompany am Freitagvormittag auf der Pressekonferenz an der Säbener Straße.

Neuer ist im DFB-Pokal nach wie vor gesperrt. Nach seiner Roten Karte vergangene Saison gegen Bayer 04 Leverkusen wurde der Stammtorhüter des FC Bayern für zwei DFB-Pokal-Partien gesperrt. So fehlte Neuer dem deutschen Rekordmeister bereits in der 1. Runde gegen Wehen Wiesbaden. Was die Partie in Mönchengladbach betrifft, wird Neuer laut Kompany als Führungsspieler dennoch im Kader stehen.

Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis.
Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis. © ETIENNE ANSOTTE
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft.
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft. © VINCENT VAN DOORNICK
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte.
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte. © IMAGO / pmk
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt.
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt. © IMAGO / Norbert Schmidt
De Jong und Kompany verband eine enge Freundschaft, die über ihre gemeinsame Zeit in Hamburg hinausging. Beide wechselten später in die Premier League und blieben in Kontakt.
De Jong und Kompany verband eine enge Freundschaft, die über ihre gemeinsame Zeit in Hamburg hinausging. Beide wechselten später in die Premier League und blieben in Kontakt. © IMAGO / Thorge Huter
Joe Hart war über Jahre hinweg einer von Kompanys engsten Teamkollegen und Führungspartnern bei Manchester City. Beide verkörperten als Kapitän und Torhüter das Rückgrat der Mannschaft, teilten den Anspruch auf Professionalität und prägten die Siegermentalität, die Citys Aufstieg ermöglichte.
Joe Hart war über Jahre hinweg einer von Kompanys engsten Teamkollegen und Führungspartnern bei Manchester City. Beide verkörperten als Kapitän und Torhüter das Rückgrat der Mannschaft, teilten den Anspruch auf Professionalität und prägten die Siegermentalität, die Citys Aufstieg ermöglichte. © IMAGO/Simon Bellis
Mancini machte Kompany 2011 zum Kapitän von Manchester City und vertraute ihm als Abwehrchef. Gemeinsam gewannen sie 2012 den ersten Premier-League-Titel für City seit 44 Jahren.
Mancini machte Kompany 2011 zum Kapitän von Manchester City und vertraute ihm als Abwehrchef. Gemeinsam gewannen sie 2012 den ersten Premier-League-Titel für City seit 44 Jahren. © Back Page Images/Shutterstock via www.imago-images.de
Unter Pellegrini blieb Kompany der Abwehrchef und Kapitän von Manchester City. Beide verband gegenseitiger Respekt – Pellegrini schätzte besonders Kompanys Führungsstärke und Professionalität.
Unter Pellegrini blieb Kompany der Abwehrchef und Kapitän von Manchester City. Beide verband gegenseitiger Respekt – Pellegrini schätzte besonders Kompanys Führungsstärke und Professionalität. © IMAGO/Philip Oldham
Kompany und Benteke spielten jahrelang gemeinsam für Belgien. Ihr Verhältnis war kollegial und respektvoll, beide galten als zentrale Figuren der „goldenen Generation“.
Kompany und Benteke spielten jahrelang gemeinsam für Belgien. Ihr Verhältnis war kollegial und respektvoll, beide galten als zentrale Figuren der „goldenen Generation“. © IMAGO/Nico Vereecken
Kompany und Touré bildeten das Rückgrat des City-Teams unter Mancini und Pellegrini. Sie respektierten sich als Führungsspieler mit ähnlichem Siegeswillen.
Kompany und Touré bildeten das Rückgrat des City-Teams unter Mancini und Pellegrini. Sie respektierten sich als Führungsspieler mit ähnlichem Siegeswillen. © Kieran Mcmanus/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Kompany und Touré bildeten das Rückgrat des City-Teams unter Mancini und Pellegrini. Kompany übernahm auch die Geschenk-Übergabe bei Toures Verabschiedung.
Kompany und Touré feierten beide große Erfolge mit ManCity. Kompany übernahm auch die Geschenk-Übergabe bei Toures Verabschiedung. © Matt McNulty/Jmp/Shutterstock via www.imago-images.de
Arteta war Assistenztrainer, während Kompany als Kapitän spielte. Beide arbeiteten eng zusammen, und Kompany schätzte Artetas analytische Herangehensweise und seine ruhige, detailorientierte Art auf dem Trainingsplatz
Arteta war Assistenztrainer, während Kompany als Kapitän spielte. Beide arbeiteten eng zusammen, und Kompany schätzte Artetas analytische Herangehensweise und seine ruhige, detailorientierte Art auf dem Trainingsplatz. © Javier Garcia/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Arteta war während Kompanys letzter Jahre bei City Assistenztrainer unter Guardiola. Außerdem trafen die beiden anschließend auch als Trainer aufeinander.
Arteta war während Kompanys letzter Jahre bei City Assistenztrainer unter Guardiola. Außerdem trafen die beiden anschließend auch als Trainer aufeinander. © IMAGO/Steven Paston
Silva war Citys kreativer Kopf, während Kompany der defensive Anker war – beide führten das Team über Jahre als stille, aber bestimmende Persönlichkeiten. Ihr Verhältnis war von professioneller Harmonie geprägt.
Silva war Citys kreativer Kopf, während Kompany der defensive Anker war – beide führten das Team über Jahre als stille, aber bestimmende Persönlichkeiten. Ihr Verhältnis war von professioneller Harmonie geprägt. © "Schalke 04 v Manchester City"
Kompany und Agüero standen für Citys goldene Ära: Der eine sicherte hinten, der andere entschied Spiele vorne. Sie verband großer gegenseitiger Respekt und gemeinsame Titel.
Kompany und Agüero standen für Citys goldene Ära: Der eine sicherte hinten, der andere entschied Spiele vorne. Sie verband großer gegenseitiger Respekt und gemeinsame Titel. © Kieran Mcmanus/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Unter Guardiola entwickelte sich Kompany taktisch enorm weiter. Guardiola sah in ihm schon früh einen künftigen Trainer und nannte ihn „einen Coach, der noch spielt“.
Unter Guardiola entwickelte sich Kompany taktisch enorm weiter. Guardiola sah in ihm schon früh einen künftigen Trainer und nannte ihn „einen Coach, der noch spielt“. © Martin Rickett
Als Trainer verbindet beide ein enges, respektvolles Verhältnis. Guardiola gilt als Kompanys größter Mentor, während Kompany bei Burnley viele seiner Ideen – Ballbesitz, Struktur, Pressing – in eigener Form umsetzt; beide stehen für modernen, mutigen Fußball mit klarer Spielphilosophie.
Als Trainer verbindet beide ein enges, respektvolles Verhältnis. Guardiola gilt als Kompanys größter Mentor, während Kompany bei Burnley viele seiner Ideen – Ballbesitz, Struktur, Pressing – in eigener Form umsetzt; beide stehen für modernen, mutigen Fußball mit klarer Spielphilosophie. © IMAGO/Mark Cosgrove/News Images
Kompany und Sané spielten gemeinsam bei City, wo Sané als junger Flügelspieler aufblühte. Kompany unterstützte ihn als Kapitän und half ihm, sich taktisch und mental in der Premier League zu entwickeln.
Kompany und Sané spielten gemeinsam bei City, wo Sané als junger Flügelspieler aufblühte. Kompany unterstützte ihn als Kapitän und half ihm, sich taktisch und mental in der Premier League zu entwickeln. © Paul Currie/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Sané spielt bei Bayern, während Kompany als Trainer tätig ist. Kompany fördert Sané taktisch und strategisch, wobei er seine Erfahrung als Führungsspieler nutzt, um Sanés Spielintelligenz und Rolle im Team zu stärken.
Sané spielt bei Bayern, während Kompany als Trainer tätig ist. Kompany fördert Sané taktisch und strategisch, wobei er seine Erfahrung als Führungsspieler nutzt, um Sanés Spielintelligenz und Rolle im Team zu stärken. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
De Bruyne und Kompany standen über Jahre gemeinsam für Belgien auf dem Platz. Kompany war Kapitän und Mentor, während De Bruyne als kreativer Spielmacher aufblühte; beide verband ein kollegiales, respektvolles Verhältnis.
De Bruyne und Kompany standen über Jahre gemeinsam für Belgien auf dem Platz. Kompany war Kapitän und Mentor, während De Bruyne als kreativer Spielmacher aufblühte; beide verband ein kollegiales, respektvolles Verhältnis. © IMAGO / Pro Shots
Bei City spielten sie eng zusammen, wobei Kompany als Kapitän die Abwehr führte und De Bruyne das Offensivspiel orchestrierte. Die beiden freundeten sich in erfolgreichen Titeljahren an.
Bei City spielten sie eng zusammen, wobei Kompany als Kapitän die Abwehr führte und De Bruyne das Offensivspiel orchestrierte. Die beiden freundeten sich in erfolgreichen Titeljahren an. © BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Bellamy wurde Kompanys wichtigster Coaching-Partner, zunächst bei Anderlecht, dann bei Burnley. Beide teilen dieselbe Leidenschaft für intensive, moderne Fußballphilosophie.
Bellamy wurde Kompanys wichtigster Coaching-Partner, zunächst bei Anderlecht, dann bei Burnley. Beide teilen dieselbe Leidenschaft für intensive, moderne Fußballphilosophie. © IMAGO/Jimmy Bolcina
Kompany förderte Lokonga als Trainer bei Anderlecht und machte ihn zum Kapitän. Der junge Belgier bezeichnete Kompany später als seinen wichtigsten Mentor. Ebenfalls wichtiger Spieler im Team: Felix Nmecha.
Kompany förderte Lokonga als Trainer bei Anderlecht und machte ihn zum Kapitän. Der junge Belgier bezeichnete Kompany später als seinen wichtigsten Mentor. Ebenfalls wichtiger Spieler im Team: Felix Nmecha. © IMAGO/Vincent Van Doornick
Kompany machte Josh Brownhill, Nathan Tella und Anass Zaroury zu zentralen Figuren seines Systems. Beim FC Burnley waren diese Spieler eine wichtige Stütze für Kompany.
Kompany machte Josh Brownhill, Nathan Tella und Anass Zaroury zu zentralen Figuren seines Systems. Beim FC Burnley waren diese Spieler eine wichtige Stütze für Kompany. © IMAGO/Neal Simpson/Shutterstock
Bei Bayern arbeiten Kompany als Trainer und Neuer als Kapitän eng zusammen. Kompany vertraut auf Neuers Erfahrung und Führungsqualitäten, während Neuer Kompanys taktische Vorgaben auf dem Platz umsetzt und als verlängerter Arm des Trainers agiert.
Bei Bayern arbeiten Kompany als Trainer und Neuer als Kapitän eng zusammen. Kompany vertraut auf Neuers Erfahrung und Führungsqualitäten, während Neuer Kompanys taktische Vorgaben auf dem Platz umsetzt und als verlängerter Arm des Trainers agiert. © IMAGO

Ob neben Urbig mit Lennart Karl ein weiterer Youngster gegen Gladbach in der Startelf stehen wird? Der 17-jährige Offensivspieler sorgte beim jüngsten 4:0 in der Champions League gegen Club Brügge für Furore, bei seinem Startelfdebüt in der Königsklasse traf er nach nur fünf Minuten sehenswert.

„Lennart hat es gegen Brügge sehr gut gemacht. Er muss aber auch weiter Gas geben“, so die Worte von Sportvorstand Max Eberl auf der Pressekonferenz vor dem 8. Bundesliga-Spieltag. Kompany sagte indes über Karl: „Als junger Spieler hast du nicht diesen Druck. Ich möchte, dass Lennart das auch spürt.“

Die voraussichtliche Aufstellung des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach

Urbig - Boey, Tah, Kim, Laimer - Kimmich, Bischof - Olise, Kane, Luis Díaz - Jackson

Sollte Karl Fehler machen, „werden wir das besprechen“, so Kompany. „Irgendwann wird der Druck auch hoffentlich auf seine Schultern kommen. Er soll jetzt ohne Druck den Moment genießen.“ Da Kompany Karl behutsam aufbauen möchte, könnte der Shootingstar gegen Gladbach zunächst wieder auf die Ersatzbank rücken und erst im Laufe des Spiels zum Zug kommen.

Hinter den Einsätzen von Josip Stanišić und Serge Gnabry steht derweil noch ein Fragezeichen. „Wenn sie normal trainieren, sind sie dabei“, kündigte Kompany an. Neben Urbig könnte sich Kompany auf weitere Rotationen einlassen. Pausen für Profis wie Dayot Upamecano oder Aleksandar Pavlović sind denkbar, Akteure wie Sacha Boey, Tom Bischof oder Nicolas Jackson könnten unterdessen in die Startelf rücken.

Rubriklistenbild: © IMAGO

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