Viel Geld in der Königsklasse

FC Bayern hat nächsten Millionen-Geldregen im Blick: Erste Champions-League-Prämie ist schon sicher

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Mitte September beginnt die neue Saison der Champions League. Dabei geht es wieder um viel Geld – die erste Prämie ist den Klubs schon sicher.

München – Es kribbelt wieder auf Europas großer Fußball-Bühne: Am 31. August wurde die Gruppenphase der Champions League ausgelost, die vier deutschen Vertreter bereiten sich seitdem schon auf ihre Kontrahenten vor. Während der FC Bayern München und RB Leipzig attraktive und machbare Lose gezogen haben, kommt es für Borussia Dortmund und Union Berlin knüppeldick.

Champions League
Start Saison 2023/24:19. September 2023
Finale Saison 2023/24:1. Juni 2024 (Wembley, London)
Teilnehmende Teams:32

Millionen-Geldregen in der Königsklasse: Erste Champions-League-Prämie ist schon sicher

Die Bayern müssen gegen Manchester United, den FC Kopenhagen und Galatasaray Istanbul ran. Leipzig trifft auf Manchester City, Roter Stern Belgrad und die Young Boys Bern. Debütant Union Berlin bekommt mit Real Madrid und der SSC Neapel zwei Schwergewichte, außerdem geht es gegen Sporting Braga. Und der BVB hat mit Paris Saint-Germain, AC Mailand und Newcastle United drei Hammer-Gegner vor der Brust.

So oder so: Eine Millionen-Prämie ist allen deutschen Vertretern in der anstehenden Champions-League-Saison 2023/2024 bereits sicher: das Startgeld. Jeder der 32 Teilnehmer in der Königsklasse bekommt 15,64 Millionen überwiesen. Diese und alle weiteren Prämienzahlen gehen aus dem Circular Nr. 35/2023, das die UEFA Anfang Juli an seine Mitglieder verschickte, hervor. Insgesamt werden in der letzten Saison vor der großen Champions-League-Reform 2,002 Milliarden Euro an die teilnehmenden Klubs ausgeschüttet.

Bayern-Trainer Thomas Tuchel (l.) und sein Topstar Harry Kane haben große Ziele in der Champions League.

Welche Prämien gibt es in der Champions League? Eine Millionen-Übersicht

Wir schauen uns die vier zusätzlichen Prämien-Kategorien näher an: Neben dem fixen Startgeld von 15,64 Millionen Euro pro Klub gibt es Punkt- und Erfolgsprämien, Prämien pro Stufe in der K.o.-Phase, die Koeffizienten-Prämie und den Market-Pool.

Punkt- und Erfolgsprämien: Pro Sieg in der Gruppenphase (sechs Spiele) gibt es satte 2,8 Millionen Euro, für ein Unentschieden immerhin noch 930.000 Euro. Die bei jedem Remis von der UEFA eingesparten rund 930.000 Euro werden nachträglich unter allen Klubs aufgeteilt, wobei die Anzahl der Siege jedes Teams maßgeblich für den Verteilungsschlüssel ist. Der FC Bayern München gewann in den beiden vergangenen Jahren sämtliche Gruppenspiele in der Champions League und heimste somit bereits stattliche Siegesprämien ein.

Champions-League-Sieger seit 1992/93 – bekommen Sie noch alle zusammen?

Champions-League-Sieger der Saison 1992/93: Olympique Marseille. Der deutsche Rudi Völler konnte als einer der ersten Spieler den „neuen“ Pokal in die Höhe recken. 1992 hieß der Wettbewerb zum ersten Mal „Champions League“.
Champions-League-Sieger der Saison 1992/93: Olympique Marseille. Der deutsche Rudi Völler konnte als einer der ersten Spieler den „neuen“ Pokal in die Höhe recken. 1992 hieß der Wettbewerb zum ersten Mal „Champions League“. © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 1993/94: AC Mailand. Mit einem 4:0 gegen den FC Barcelona setzte sich das Team von Fabio Capello (mit Anzug) durch. Daniele Massaro (rechts) traf sogar doppelt. Für Paolo Maldini (links) sollte es nicht der letzte Titel gewesen sein.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 1994/95: Ajax Amsterdam gewinnt im Ernst-Happel-Stadion mit 1:0 gegen Vorjahressieger AC Mailand. Torschütze: Patrick Kluivert.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 1995/96: Juventus Turin gewinnt im Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger Ajax Amsterdam. Hier links ist Fabrizio Ravanelli, der in der regulären Spielzeit zum 1:0 traf, später glich Jari Litmanen aus.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 1996/97: Borussia Dortmund. Die Dortmunder gewinnen im Olympiastadion München mit 3:1, wieder hat der Titelverteidiger das Nachsehen, in dem Fall Juventus Turin. Legendär: das Lupfer-Tor von Lars Ricken.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 1997/98: Wieder jubelt ein Deutscher, dieses Mal Jupp Heynckes, als Trainer von Real Madrid. Die Königlichen holen durch ein 1:0 gegen Juventus Turin ihren ersten Titel der Champions League.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 1998/99: Manchester United. Die schmerzhaftesten drei Minuten der Fußballgeschichte des FC Bayern. Mitten drin: Teddy Sheringham, der für Tränen auf den deutschen Wangen sorgte. 2:1 gewannen die Red Devils.  © Phil Noble via www.imago-images.de
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Champions-League-Sieger der Saison 1999/00: Real Madrid. Fernando Morientes, Steve Mcmanaman und Raul sorgen für ein souveränes 3:0 gegen Valencia CF. Die niedergeschlagenen Gegner durften ihr Glück ein Jahr später gleich nochmal probieren ... © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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... und verloren gegen den Champions-League-Sieger der Saison 2000/01: FC Bayern München. Unvergessen die Stimme von Marcel Reif. „Kahn, die Bayern!“ - der Titan war im Elfmeterschießen der Held. Der erste Titel des FCB.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2001/2002: Real Madrid gewinnt im Finale gegen Bayer Leverkusen. Ein Tor wie ein Gemälde erzielte Zinedine Zidane, der nicht nur als Spieler die Champions League gewann.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2002/2003: AC Mailand. Hier im Bild: Andrij Shevchenko verwandelt den entscheidenden Elfmeter gegen Gianluigi Buffon. Juventus Turin abermals im Finale unterlegen. Für den AC Mailand der zweite Erfolg seit 93/94. © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2003/04: FC Porto und die Geburtstunde von Jose Mourinho. Hier im Bild die portugiesische Legende Deco, die später mit dem FC Barcelona einige Erfolge feiern konnte. Im Finale in Gelsenkirchen besiegte Porto AS Monaco.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2004/2005: FC Liverpool. Die Briten gewinnen das bis dato verrückteste Finale und holen einen 0:3-Rückstand gegen AC Mailand auf. Im Elfmeterschießen tanzt sich Jerzy Dudek zur Vereinslegende (hier auf dem Bild über dem Pokal mit Torwarthandschuhen) © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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Champions-League-Sieger der Saison 2005/2006: FC Barcelona. Im Finale gegen Arsene Wengers Arsenal London gewinnen die Katalenen mit 2:1. Jens Lehmann sieht früh die Rote Karte. Die Führung durch Sol Campbell kann Barca durch Eto‘o und Belletti drehen.  © imago / Migueles Sportsfoto
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Champions-League-Sieger der Saison 2006/2007: AC Mailand. Der doppelte Pippo Inzaghi sorgt für den Erfolg gegen FC Liverpool. Die Rache nach der Blamage 2005. Dirk Kuyts Anschlusstreffer kommt in der 89. Minute zu spät.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2007/08: Manchester United. Im Elfmeterschießen rutscht Chelseas John Terry aus, Michael Ballack wird mal wieder Zweiter. Den entscheidenden Elfmeter hält van der Sar gegen Anelka und die Red Devils jubeln.  © Martin Rickett / imago
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Champions-League-Sieger der Saison 2008/2009: FC Barcelona. Hier im Bild Thierry Henry, Pep Guardiola mit Haaren und ein unschuldig wirkender Lionel Messi. 2:0 gegen Titelverteidiger Manchester United.  © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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Champions-League-Sieger der Saison 2009/2010: Inter Mailand. Der Herr mit dem Pokal auf dem Kopf ist Javier Zanetti. Der Kapitän durfte sich den neuen Hut nach einem Sieg gegen den FC Bayern München aufsetzen. Diego Milito traf zweimal, Jose Mourinho feiert seinen zweiten CL-Titel.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2010/2011: FC Barcelona. Wie schon 2009 gewinnt Barca gegen Manchester United. Dieses Mal mit 3:1. Pedro, David Villa und Lionel Messi trafen, zwischenzeitlich glich Wayne Rooney aus.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2011/2012: FC Chelsea. Finale Dahoam geht schief. Der über 90 Minuten überlegene FC Bayern bekommt spät den Ausgleich und ist vom Punkt einfach schlechter. Sowohl in der Verlängerung (Arjen Robben) als auch im Elfmeterschießen (Olic, Schweinsteiger) versagen die Nerven. Doch die Trauer war nur von kurzer Zeit, denn ... © imago sportfotodienst
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... der Champions-League-Sieger 2012/2013 hieß FC Bayern München. Die Geister des vergangenen Jahres wurden ausgetrieben. Die Münchner feierten ihr Triple und Arjen Robben oder Bastian Schweinsteiger rehabilitierten sich mit dem 2:1-Triumph über Borussia Dortmund im Wembley.  © Elmar Kremser/SVEN SIMON via www.imago-images.de
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Champions-League-Sieger der Saison 2013/14: Real Madrid. Im Stadtderby gegen Atletico Madrid gewannen die Königlichen 4:1 nach Verlängerung. Das Tor zum 4:1 bedeutete Cristiano Ronaldo so viel, dass er sogar noch sein Trikot auszog.  © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
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Champions-League-Sieger der Saison 2014/2015: FC Barcelona. Im Berliner Olympiastadion krönen sich die Katalanen ein weiteres Mal. Marc-Andre ter Stegen sorgt für die deutsche Note (vorne liegend). Beim 3:1 gegen Juventus waren Ivan Rakitic, Luis Suarez und Neymar erfolgreich, Alvaro Morata glich zwischenzeitlich aus.  © imago sportfotodienst
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Champions-League-Sieger der Saison 2015/2016: Real Madrid. Wieder Stadtderby gegen Atletico, wieder heißt der Sieger Real. Dieses Mal aber „erst“ nach dem Elfmeterschießen. Real begann, traf alles, dann schoss Juanfran an den Pfosten, ehe Cristiano Ronaldo den Deckel drauf machte.  © Kieran Mcmanus/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
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Champions-League-Sieger der Saison 2016/2017: Real Madrid. Im walisischen Cardiff muss Juventus Turin dran glauben. 4:1 werden die Italienier vermöbelt, wobei Mario Mandzukic für die Alte Dame ein Traumtor erzielt. Der Ausgleich nach der Ronaldo-Führung war nicht genug, es legten Casemiro, wieder Ronaldo und Asensio nach.  © Raddad Jebarah / Imago
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Champions-League-Sieger der Saison 2017/2018: Real Madrid zum dritten Mal in Folge. Im Spiel gegen Liverpool verletzt sich erst Mo Salah nach einem Foul von Sergio Ramos früh, dann hat Loris Karius Kopfschmerzen und patzt gegen Karim Benzema. Zweimal Gareth Bale (darunter ein Fallrückzieher) war dann zu viel für Klopps Liverpool, die in Person von Sadio Mané sogar den Ausgleich schossen. Doch es dauerte nicht lange, bis Liverpool jubeln konnte ... © IMAGO/Matt West/BPI/Shutterstock
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... als Champions-League-Sieger der Saison 2018/2019: FC Liverpool. Klopp bringt den Pokal nach 2005 wieder in die Stadt. Salah und Origi sorgen für das 2:0 gegen die Tottenham Hotspurs. .jpg © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
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Champions-League-Sieger der Saison 2019/2020: FC Bayern München. In einem leeren Stadion in Lissabon waren die Münchner unter Hansi Flick wieder erfolgreich. Kingsley Coman köpfte das entscheidende Tor gegen Paris Saint-Germain und füllte damit die Leopoldstraße in München in der warmen Augustnacht.  © Peter Schatz / Imago
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Champions-League-Sieger der Saison 2020/2021: FC Chelsea. Thomas Tuchel schlägt im Finale Pep Guardiolas Manchester City. Torschütze: Kai Havertz. Ein deutscher Erfolgsabend, bei dem auch Antonio Rüdiger und Timo Werner jubelten, aber dabei auch ihren DFB-Teamkameraden Ilkay Gündogan trösten mussten.  © Adam Davy via www.imago-images.de
FC Liverpool - Real Madrid
Champions-League-Sieger der Saison 2021/2022: Real Madrid. Wieder gewinnen die Königlichen. In einem völlig irren Spiel gegen Liverpool ist vor allem Torwart Thibeaut Courtois der Held der Madrilenen, der mehrere Großchancen hielt. Das goldene Tor des Tages schoss Vinicius Jr. Toni Kroos ist zum fünften Mal CL-Sieger.  © Frank Augstein / dpa / Picture Alliance
Champions-League-Sieger der Saison 2022/23: Manchester City. Unter der Leitung von Guardiola holte Manchester City den ersten CL-Titel in der Vereinsgeschichte. Dank eines Treffers von Mittelfeldspieler Rodri wurde Inter Mailand mit 1:0 bezwungen. Kapitän bei den „Skyblues“: DFB-Star Ilkay Gündogan.
Champions-League-Sieger der Saison 2022/23: Manchester City. Unter der Leitung von Guardiola holte Manchester City den ersten CL-Titel in der Vereinsgeschichte. Dank eines Treffers von Mittelfeldspieler Rodri wurde Inter Mailand mit 1:0 bezwungen. Kapitän bei den „Skyblues“: DFB-Star Ilkay Gündogan. © ANP / Imago Images
Champions-League-Sieger der Saison 2023/24: Real Madrid. Am Ende der Saison 23/24 durfte mal wieder Real jubeln. Nachdem der CL-Rekordsieger im Halbfinale noch den FC Bayern ausschaltete, war im Endspiel der BVB fällig. Dani Carvajal und Vinivius Jr. erzielten die Treffer beim 2:0-Erfolg.
Am Ende der Saison 23/24 durfte mal wieder Real Madrid jubeln. Nachdem der CL-Rekordsieger im Halbfinale noch den FC Bayern ausschaltete, war im Endspiel der BVB fällig. Dani Carvajal und Vinivius Jr. erzielten die Treffer beim 2:0-Erfolg. © Pressinphoto / Imago Images
Das Ende einer langen Reise: Seit dem Einstieg des katarischen Staatsfonds war der Gewinn der Königsklasse als Ziel ausgerufen worden. Im Finale von München unterstrichen sie diese Ambition eindrücklich und besiegten Inter Mailand mit 5:0.
Champions-League-Sieger der Saison 2023/24: Paris St.-Germain. Das Ende einer langen Reise: Seit dem Einstieg des katarischen Staatsfonds war der Gewinn der Königsklasse als Ziel ausgerufen worden. Im Finale von München unterstrichen sie diese Ambition eindrücklich und besiegten Inter Mailand mit 5:0. © IMAGO/Gonzales Photo/Tommaso Fimiano

Verschiedene Prämien in der Champions League

Prämien pro Stufe in der K.o.-Phase: Nach der Gruppenphase wird weiter Kasse gemacht. Für den Einzug ins Achtelfinale gibt es 9,6 Millionen Euro, für das Viertelfinale weitere 10,6 Millionen Euro. Jeder Halbfinalist erhält nochmals 12,5 Millionen Euro und die beiden Finalisten streichen noch 15,5 Millionen Euro ein. Der Sieger des Endspiels am 1. Juni 2024 im Londoner Wembley Stadium bekommt eine weitere Prämie von 4,5 Millionen Euro und zusätzlich 3,5 Millionen Euro als Teilnehmer des UEFA-Supercups – dem Spiel gegen den Gewinner der Europa League. Dem Gewinner dieser Partie winkt noch mal eine Million Euro. Im Idealfall könnte ein Team bei sechs Gruppensiegen und dem Siegeszug bis zum Supercup also 74 Millionen Euro plus die (von der UEFA eingesparten) Remisprämien aus der Gruppenphase bekommen.

Koeffizienten-Prämie: Weitere 600,6 Millionen Euro werden nach einem Verteilungsschlüssel an die 32 Teams ausgeschüttet. Ein Anteil ist 1,137 Millionen Euro wert, so viel bekommt der in der UEFA-Zehnjahreswertung aller Europacup-Teilnehmer am schlechtesten platzierte Teilnehmer. Das in diesem Ranking am besten platzierte Team (Real Madrid) bekommt 32 Mal 1,137 Millionen Euro (36,384 Millionen Euro). Der FC Bayern München liegt hier auf Platz zwei und bekommt somit 35,247 Millionen Euro (31 Mal 1,137 Millionen Euro). Die drei weiteren deutschen Vereine liegen im Tableau weiter unten.

PrämienartPrämienhöhe in Millionen Euro
CL-Startgeld15,64
Sieg CL-Gruppenphase2,8
Unentschieden CL-Gruppenphase0,93
Einzug CL-Achtelfinale9,6
Einzug CL-Viertelfinale10,6
Einzug CL-Halbfinale12,5
Einzug CL-Finale15,5
Sieg CL-Finale4,5
Einzug UEFA-Supercup3,5
Sieg UEFA-Supercup1,0
Koeffizient1,137 pro Anteil
Market-Pooltba

Millionen-Pool Champions League: FC Bayern, BVB, Leipzig und Union Berlin freuen sich auf Geldregen

Als insgesamt fünfte Prämien-Säule gibt es dann noch den Market-Pool: Basierend auf der Bedeutung des TV-Marktes jedes Landes bekommen die Teilnehmer aller Ligen nochmals einen Bonus. Insgesamt werden 300,3 Millionen Euro gezahlt, die genaue Summe steht aber immer erst nach der Spielzeit fest. Die vier Bundesliga-Klubs werden sich die für den deutschen Markt errechnete Teil-Zahlung dann nach dem von der UEFA vorgegebenen Schlüssel aufteilen: Bayern München als Meister 40 Prozent, Borussia Dortmund als Vize 30 Prozent, RB Leipzig als Tabellen-Dritter 20 Prozent und Union Berlin als Vierter zehn Prozent.

Zu sämtlichen Champions-League-Prämien kommen dann natürlich noch weitere Einnahmen aus Ticketverkäufen, Verpflegung im Stadion oder Merchandise am Spieltag. Die Königsklasse ist und bleibt für die teilnehmenden Vereine also ein lukratives Geschäft. (akl/dpa)

Rubriklistenbild: © Sven Simon / IlluPics / Imago

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