Luis Enrique klärt auf

Ex-BVB-Star Dembelé sorgt erneut für Wirbel – Ausbootung bei PSG

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Um den früheren Dortmunder Ousmane Dembelé gibt es mal wieder Aufregung. In der Champions League fehlte er, obwohl er nicht verletzt ist. Was steckt dahinter?

Paris – Ousmane Dembelé steht bei Paris Saint-Germain nicht im Kader für das Champions-League-Spiel beim FC Arsenal. Der französische Nationalspieler fehlt aus disziplinarischen Gründen. Zuerst hatten französische Medien davon berichtet.

Luis Enrique kritisiert Engagement von Ousmane Dembélé

Auf der Pressekonferenz äußerte sich dann auch PSG-Trainer Luis Enrique. Es gebe keinen Streit zwischen ihnen, versicherte der Spanier und betonte, aus der Angelegenheit keine „Seifenoper“ machen zu wollen. Ohne ins Detail zu gehen, was sich Dembélé geleistet hat, erklärte Luis Enrique: „Es gibt ein Problem mit dem Engagement des Spielers für die Mannschaft, aber es gibt kein Problem zwischen dem Spieler und dem Trainer.“

Ousmane Dembélé steht bei Paris Saint-Germain nicht im Kader für das Champions-League-Spiel beim FC Arsenal.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, strich der PSG-Coach den 27 Jahre alten Offensivspieler, weil ihm dessen Auftritt beim 3:1 gegen Stade Rennes in der Liga am vergangenen Freitag nicht gefallen haben soll. Eine anschließende Aussprache soll hart ausgefallen sein. Daraufhin habe sich Luis Enrique für diese Strafe entschieden.

Aus Sicht des Coaches hat sich Dembélé demnach nicht an die Verpflichtungen gegenüber der Mannschaft gehalten. Und er betrachte diese Woche und dieses Spiel gegen Arsenal als wichtig, „und ich möchte die Spieler in bestmöglicher Verfassung zur Verfügung haben“. Er wolle das Beste für die Mannschaft, deswegen habe er Dembélé, der mit vier Toren in sechs Ligaspielen stark in diese Saison gestartet ist, nicht berücksichtigt.

Dembélé leistete sich bereits einige Eskapaden

Es ist nicht das erste Mal, dass Dembélé für Wirbel sorgt. Bereits bei Borussia Dortmund gab es Aufregung um den Angreifer. 2017 hatte Dembélé seinen Wechsel vom BVB zum FC Barcelona erstreikt. Zu seiner Anfangszeit bei Barça leistete sich der Weltmeister von 2018 ebenfalls einige Fehltritte.

So erschien er bei den Katalanen unter anderem zu spät zum Training, auch seine angeblich ungesunde Ernährung stand in der Kritik. Immer wieder war Dembélé von Verletzungen geplagt. 2023 ging es für ihn von Barcelona nach Paris. Dort werden ihm von Luis Enrique nun ebenfalls die Grenzen aufgezeigt.

Rubriklistenbild: © IMAGO / ABACAPRESS

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