Familienfreund zeigt unbändigen Ehrgeiz von Ex-Bayern-Boss Salihamidzic auf
Bis 2023 leitete Salihamidžić die Sportabteilung des FC Bayern. Ein enger Familienfreund lobt ihn jetzt überschwänglich – doch eine Sache überrascht.
München – Unumstritten war er in seiner Zeit als Sportdirektor des FC Bayern München nie – im Gegenteil. Obwohl die Münchener zwischen 2017 und 2023 reihenweise Meistertitel und sogar die Champions League holten, musste sich Hassan Salihamidžić immer wieder Kritik anhören – sowohl von Medien als auch von Fans.
Hassan Salihamidžić von unbändigem Ehrgeiz angetrieben - enger Vertrauter enthüllt
Erst gegen Ende seiner Amtszeit wandelte sich seine öffentliche Wahrnehmung – vor allem aufgrund einiger erfolgreicher Transfers wie etwa der Verpflichtung von Abwehrspieler Dayot Upamecano. Und das war kein Zufall; wie ein Familienfreund der Familie Salihamidžić nun enthüllte, ist der Deutsch-Bosnier, der zwischen 1998 und 2007 selbst für den FCB auf dem Platz stand, von unbändigem Ehrgeiz angetrieben.
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„Er trainiert jeden Tag. Das ist wirklich bewundernswert. Es ist Wahnsinn, was er für einen Ehrgeiz hat“, sagt Regionalligakicker Amar Cekic, der eng mit Salihamidžićs Sohn Nick befreundet ist und in der Kings-League (eine Kleinfeld Liga mit Mannschaften à sieben Spielern)im Team der beiden kickt. „Wir waren öfter zusammen trainieren und „Brazzo“ hat mir Tipps gegeben. Das ist etwas Besonderes. Der Mann weiß, wie es geht. Er hat die Champions League als Spieler und als Vorstand mit dem FC Bayern gewonnen“, so Cekic im Gespräch mit fupa.net.
„Das hinterlässt Eindruck, wenn so jemand dir etwas sagt“
„Man denkt, Champions-League-Sieger oder brutal erfolgreiche Profifußballer sagen dir Dinge, die du noch nie gehört hast. Es sind aber Kleinigkeiten: Wie du deinen Fuß stellen musst beim Verteidigen oder wie du schneller vom Gegenspieler wegkommst. Das hinterlässt Eindruck, wenn so jemand dir etwas sagt“, betont er weiter.
Auf das Geschäft Profifußball blickt Salihamidžić zwei Jahre nach seinem Abschied vom FCB dennoch mit einer gewissen Distanz. „Wir reden über alles Mögliche. Natürlich, wenn jetzt der FC Bayern bei der Klub-WM spielt, dann gucken wir uns das an. Aber alles aus neutraler Sicht. Hasan ist jetzt schon länger weg und deswegen sehr entspannt“, weiß Cekic. (ysl)