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Korbinian Kothnyschließen
Leroy Sané legt sich auf dem Weg zur Halbzeit mit Augsburgs Mads Pedersen an. Der Bayern-Star flippt aus und muss von Betreuern zurückgehalten werden. Goretzka erklärt die Szene.
Update vom 27. August, 20.15 Uhr: Eigentlich hatten die Bayern nach der 2:0-Pausenführung beim 3:1-Sieg gegen Augsburg allen Grund, zufrieden zu sein. Ein FCB-Profi hatte jedoch einen Hals. Leroy Sané geriet auf dem Weg in die Kabine mit Gegenspieler Mads Pedersen aneinander.
Sané ist plötzlich richtig sauer und schubst den Augsburger von hinten, muss anschließend von Elvis Rexhbecaj und Bayern-Betreuern zurückgehalten werden. Ein paar unschöne Worte gab es obendrauf. Warum Sané plötzlich die Sicherungen durchbrannten, ist nicht bekannt, nach der Partie ging Leon Goretzka jedoch auf Ursachenforschung.
Sané flippt gegen Augsburg aus: Bayern-Star zettelt Rangelei an
„Ich war vor ihm unterwegs, habe aber gemerkt, als er reinkam, dass er schon gut on fire war“, sagte der Mittelfeldspieler am DAZN-Mikro. Moderatorin Laura Wontorra hakte nach und wollte wissen, worum es ging. „Da müsste ich jetzt mutmaßen, ich weiß nicht, ob das Sinn macht“, übte sich Goretzka zunächst in Zurückhaltung, um im Anschluss Partei für seinen Teamkollegen zu ergreifen.
„Ich habe mitgekriegt, dass Leroy bisschen on fire war, aber das sind Emotionen. Ich glaube, das kennt Herr Ballack auch nur zu gut. Das gehört dazu. Das ist auch das, was wir von Leroy erwarten, natürlich darf er sich da zu keiner Dummheit hinreißen lassen. Aber er macht es im Moment herausragend“, erklärte Goretzka.
Sané „on fire“: Bayern-Star schubst Augsburger – Goretzka auf Erklärungssuche
„Ich habe das gerade zum ersten Mal gesagt, davon geht die Welt nicht unter. Leroy muss sich auch extrem viel auf dem Platz gefallen lassen. Er wird eigentlich jedes Spiel in die Mangel genommen. Von daher, würde in an der Stelle, ohne jetzt alles mitbekommen zu haben, in Schutz nehmen“, meinte der 28-Jährige.
Auch Thomas Tuchel wurde zur hitzigen Szene zwischen Sané und Pedersen befragt. Der FCB-Coach meinte, die Aktion wäre „noch im grünen Bereich“ und musste bei seiner Anwort schelmisch grinsen.
FC Bayern gegen FC Augsburg: Hier sehen Sie die Bundesliga-Partie heute im TV und Live-Stream
München – Bereits am 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga kommt es zum bayerischen Derby. Am Sonntag, um 17.30 Uhr, empfängt der FC Bayern München den FC Augsburg. Während die Münchner mit einem überzeugenden 4:0-Sieg bei Werder Bremen gestartet sind, hat der FCA am ersten Spieltag ein wahres Torspektakel hingelegt. Die Fuggerstädter trennten sich daheim gegen Borussia Mönchengladbach 4:4.
Werder Bremen gegen FC Bayern München: Bundesliga im Free-TV?
- Nachdem der Bundesliga-Auftakt des FC Bayern gegen Werder Bremen noch im Free-TV zu sehen war, ist der 2. Spieltag nicht mehr Teil des Rechtepaktes von Sat.1.
- Die Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern und FC Augsburg ist lediglich mit einem kostenpflichtigen Abonnement zu sehen.
FC Bayern muss gegen Augsburg auf Musiala verzichten
Natürlich ist die Mannschaft von FCB-Coach Thomas Tuchel auch dieses Mal der eindeutige Favorit im bayerischen Derby. Daran ändert auch die Verletzung von Kreativspieler Jamal Musiala nichts.
Trotz der aufkommenden Schwierigkeiten, ermahnte Tuchel seine prominenten Spieler, darunter auch der 100-Millionen-Mann Harry Kane, der seit Mittwoch nach der Geburt seines vierten Kindes wieder zum Team gehört, zu mehr Beständigkeit.
FC Bayern München gegen FC Augsburg im Live-Stream bei DAZN
- Die Rechte der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern und FC Augsburg liegen exklusiv beim Streaming-Anbieter DAZN.
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Kimmich fordert Mannschaft auf, gegen Augsburg nachzulegen
„Es ist unser Ziel, die Höhen und Tiefen zu minimieren, sowohl während der Spiele als auch dazwischen. Wir müssen in positiver Hinsicht eine Stabilität erzeugen, die die Schwankungen deutlich reduziert“, äußerte er.
Nach der enttäuschenden 0:3-Niederlage im Supercup gegen den Pokalsieger RB Leipzig, konnten die Münchner den Bundesliga-Start in Bremen mit einem souveränen 4:0-Sieg für sich entscheiden. Dies war laut Kapitän Joshua Kimmich „ein wichtiger Schritt“. Doch vor dem Spiel gegen den FCA betonte er: „Jetzt müssen wir nachlegen“. (dpa/kk)

