Bayern-Aufstellung heute in Heidenheim: Tuchel baut die Abwehr rigoros um
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Florian Schimak
Vinzent Tschirpke
Philipp Kessler
Der FC Bayern ist von Verletzungen gebeutelt. Auch vor Heidenheim und Arsenal plagen Trainer Thomas Tuchel Personalsorgen. Dennoch taucht er die Abwehr aus.
Update vom 6. April, 14.15 Uhr: Die Aufstellung des FC Bayern ist da! Upamecano und Minjae Kim kommen für de Ligt und Eric Dier in die Partie. Tuchel baut also die Abwehr rigoros um!
Zudem beginnt Serge Gnabry für den verletzten Leroy Sané.
Aufstellung des FC Bayern beim 1. FC Heidenheim
Ulreich – Kimmich, Upamecano, Kim, Davies – Goretzka, Laimer – Gnabry, Müller, Musiala – Kane
Update vom 6. April, 13.54 Uhr: In gut einer halben Stunde wird die Aufstellung des FC Bayern reinflattern. Gut möglich, dass ein Bayern-Star nach zuletzt drei Partien in der Folge in der Startelf auf der Bank Platz nehmen muss.
Matthijs de Ligt konnte – wie der Rest der Mannschaft – gegen den BVB nicht überzeugen. Womöglich bekommt der schnellere Dayot Upamecano die Chance von Beginn an. Auch in Hinblick auf die Partie gegen den FC Arsenal, die im letzten Drittel reichlich Tempo haben.
Bayern-Aufstellung heute in Heidenheim: Abwehr-Star droht überraschend Bank-Platz
Update vom 6. April, 12.28 Uhr: In rund zwei Stunden werden wir wissen, wie Thomas Tuchel sein Aufstellungs-Puzzle löst. Wen lässt er gegen Heidenheim ran?
Erstmeldung vom 5. April, 14.04 Uhr: München – Die schlechte Nachricht überbrachte Thomas Tuchel (50) gleich zu Beginn. „Es sieht nicht gut aus“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Freitag über die Verletztenliste des FC Bayern.
Konkret gemeint waren damit: Manuel Neuer (38, Muskelfaserriss), Leroy Sané (28, Schambein), Kingsley Coman (27, Muskelprobleme), Aleksandar Pavlovic (19, Infekt) und Noussair Mazraoui (26, krank).
Bayern-Aufstellung in Heidenheim: Tuchel muss auf fünf Stars verzichten
Neben den Langzeitverletzten Bouna Sarr (32, Kreuzbandriss) und Sacha Boey (23, Muskelbündelriss) werden die fünf etatmäßigen Stammspieler allesamt bei der Auswärtspartie in Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr im Live-Ticker) fehlen – aber nicht, um ihnen vor dem Duell mit Arsenal eine Pause zu geben.
„Das Problem ist, dass keiner der fünf geschont wird für Dienstag, sondern die sind aktuell nicht im Kader, weil’s nicht geht“, erklärte Tuchel mit besorgter Miene im Münchner Pressestüberl. Schließlich ist die Bundesliga-Partie beim Aufsteiger auch ein Gradmesser für das wichtige Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Arsenal in London am Dienstag (21 Uhr, Prime Video).
Personal-Alarm beim FC Bayern: Wie stellt Tuchel in Heidenheim auf?
Eine Aussage macht dabei besonders Sorgen: „Deswegen auch ein dickes Fragezeichen für die Zukunft. Es gibt keine Tendenz, jeder Tag und jede Minute zählt. Bei keinem dieser Fünf könnte ich sagen, der ist heute nicht im Kader, aber am Dienstag dabei.“
Heißt: Die finale Entscheidung, welcher Profi mit nach London reist, wird erst am Montag getroffen. Davor steht aber ohnehin die knifflige Aufgabe beim Tabellenelften an, der in dieser Saison schon einige Top-Teams geärgert hat und sowohl gegen den BVB (2:2) als auch in Stuttgart (3:3) Punkte holte. „Es ist wichtig, zu gewinnen und Biss zu zeigen“, mahnte Tuchel deshalb und forderte eine konzentrierte Leistung seiner Mannschaft.
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Bayern-Aufstellung gegen Heidenheim: Tuchel könnten die Abwehr umbauen
„Am Samstag erwartet uns ganz klassisch die Herausforderung David gegen Goliath. Heidenheim hat absolut nichts zu verlieren. Natürlich legen wir auf das übernächste Spiel extrem großen Wert“, erklärte der Coach, aber: „Die beste Vorbereitung für das übernächste Spiel ist das nächste Spiel.“
Trotz der vielen Verletzten gibt es auch Lichtblicke an der Säbener Straße. Raphael Guerreiro (30) kehrt rechtzeitig in den Kader zurück, könnte statt Konrad Laimer (26) ins Mittelfeld rücken. Auch in der Innenverteidigung kann Tuchel aus dem Vollen schöpfen, Dayot Upamecano (25) stünde mit seinem Tempo gegen die konterstarken Heidenheimer als Alternative für Matthijs de Ligt (24) bereit. Auch Minjae Kim (27) könnte den Vorzug gegenüber Eric Dier (30) bekommen.
Und auch der zuletzt leicht überspielt wirkende Jamal Musiala (21) soll definitiv auflaufen: „Er braucht keine Pause, er hat eine Woche Pause gehabt.“
Im Tor wird definitiv Sven Ulreich stehen. Joshua Kimmich wird voraussichtlich wieder Rechtsverteidiger spielen und die Doppelsechs aus Leon Goretzka und Konrad Laimer bestehen. Spannend wird zu sehen sein, ob Serge Gnabry oder Mathys Tel von Beginn an ran dürfen.
Immerhin: Harry Kane ist fit und hat keine Probleme mehr nach seiner Knöchelverletzung. (vt,pk, smk)