FC Bayern nicht mehr allein: Premier-League-Star lockt weitere Top-Klubs an
Während sich beim FC Bayern alle auf Luis Diaz konzentrieren, droht dem deutschen Rekordmeister bei einem anderen Transfer-Kandidaten Konkurrenz.
München – Die Suche des FC Bayern nach einem Offensivspieler spitzt sich immer weiter zu. Zwar ist Luis Diaz weiterhin das Top-Transferziel des deutschen Rekordmeisters. Doch aufgrund der hohen Ablöseforderung des FC Liverpool ist eine Verpflichtung des Kolumbianers für die Münchner nur schwer zu realisieren. Daher gibt es einige Alternativen, darunter Xavi Simons und Christopher Nkunku.
Chelsea-Star Nkunku im Bayern-Visier – Namhafte Konkurrenz
Letzterer wäre von allen Kandidaten wohl der günstige, der FC Chelsea soll „nur“ knapp 50 Millionen Euro für den Franzosen fordern. Zum Selbstläufer wird ein Transfer für den FCB damit aber noch lange nicht. Denn wie der Telegraph berichtet, bekommen die Bayern im Werben um Nkunku namhafte Konkurrenz. So sollen auch Nottingham Forest, Newcastle United, Juventus Turin und Inter Mailand Interesse an dem 27-Jährigen signalisiert haben.
Zuletzt galt auch Manchester United als möglicher Abnehmer für den Chelsea-Star, doch die Red Devils haben sich stattdessen für Bryan Mbeumo entschieden. Für den Flügelspieler zahlte ManUnited satte 75 Millionen Euro. Damit dürften die Münchner zumindest einen Konkurrenten weniger haben.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern
Nkunku war schon im Winter Transfer-Thema beim FC Bayern
Ob Nkunku am Ende tatsächlich mehr als nur ein Flirt an der Säbener Straße wird, hängt wohl maßgeblich davon ab, inwieweit die Verhandlungen um Diaz verlaufen. Falls man keine Einigung mit Liverpool bezüglich der Ablöse erzielen kann, könnte Nkunku wieder ernsthaftes Thema bei den Bayern werden. Bereits im vergangenen Winter zeigte der FC Bayern Interesse an dem ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönig. Damals stellte Chelsea aber noch zu hohe Ablöseforderungen.
Nkunkus Situation beim amtierenden Klub-WM-Sieger ist aber weiterhin aussichtslos, weshalb er trotz gültigem Vertrag bis 2029 einen Abgang forciert. Spätestens mit den Verpflichtungen von Jamie Gittens, der für 65 Millionen Euro von Borussia Dortmund kam, und Joao Pedro, für den Chelsea 64 Millionen Euro an Brighton & Hove Albion gezahlt hat, wurde Nkunku vom Verein signalisiert, dass man nicht mehr mit ihm plant.
Warum Nkunku für die Bayern zum Glücksgriff werden könnte
Aus Bayern-Sicht dürfte Nkunku besonders wegen seiner Flexibilität interessant sein. Der 14-fache französische Nationalspieler kann sowohl auf dem Flügel als auch im offensiven Mittelfeld und zur Not sogar im Sturmzentrum spielen. Zudem kennt er die Bundesliga aus seiner vierjährigen Zeit bei RB Leipzig. Die Sachsen verließ Nkunku 2023 für 60 Millionen Euro in Richtung London, wo er allerdings nie wirklich Fuß fassen konnte. Jetzt könnte der Schritt zurück ins deutsche Oberhaus folgen. (dwe)